13.04.26
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) hat 2024 in einer Machbarkeitsstudie über zweihundert Einzelarchive, knapp fünfzig Institutionen sowie zahlreiche Publikationen und Ausstellungen untersucht.
10.04.26
Am vergangenen Sonntag haben 50 Teilnehmende auf dem Gräberfeld „Karnickelberg“ in Bautzen im Rahmen einer feierlichen Kranzniederlegung an den Häftlingsaufstand von 1950 im sogenannten „Gelben Elend“ erinnert.
08.04.26

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt Veranstaltungsankündigungen der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig:
Auch im Mai hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Interessierte verschiedene Angebote.
08.04.26

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau:
Am Dienstag, den 7. April 2026, wurde um 17 Uhr in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Magdeburg die Wanderausstellung „Einweisungsgrund: Herumtreiberei – Disziplinierung in Venerologischen Stationen und Spezialheimen der DDR“ feierlich eröffnet.
30.03.26
Seit Mitte März ist Dana Strutinski als neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten tätig.
25.03.26
Es ist Februar 1950. Die Häftlinge im „Gelben Elend“ sind von Hunger und Krankheit gezeichnet. Doch ihre Hoffnung ist groß, denn: Das sowjetische Speziallager Bautzen wird an die noch junge DDR übergeben. Doch nichts geschieht. Die sowjetischen Urteile werden nicht aufgehoben und die Essensrationen sogar noch knapper. Die Verzweiflung bricht sich Bahn: Im März 1950 treten die Häftlinge in einen Hungerstreik, schwenken Bettlaken und schreien lautstark um Hilfe. Die Rufe sind bis in die Stadt Bautzen hinein zu hören. Die Volkspolizei schlägt die Proteste brutal nieder.
Im Gespräch beleuchten Cornelia Bruhn und Dr. Jan-Henrik Peters von der Gedenkstätte Bautzen die Hintergründe des Aufstands, seine Niederschlagung und die Biografien der verantwortlichen Gefängnisleiter. Jochen Stern und Kurt Pickel haben den Aufstand als Häftlinge miterlebt. Eindrücklich erzählen sie aus ihren Erinnerungen.
Anlässlich des Jahrestages des Häftlingsaufstands lädt das Bautzen-Komitee e.V. am 29. März 2026 um 11.00 Uhr zu einem Gedenkgottesdienst im Bautzener Dom St. Petri ein. An der Gräberstätte Karnickelberg (an der JVA Bautzen) schließt sich um 12.30 Uhr eine Gedenkfeier an, musikalisch umrahmt von einem Ensemble der Kreismusikschule Bautzen.
Die vierte Folge von „Verbotene Zone. Der Podcast der Gedenkstätte Bautzen“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. (Verbotene Zone. Der Podcast der Gedenkstätte Bautzen)
Dieser Podcast ist ein Projekt der Gedenkstätte Bautzen/Stiftung Sächsische Gedenkstätten und wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Finanziert durch den Freistaat Sachsen aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushalts.
Kontakt
Susanne Hattig (Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit Gedenkstätte Bautzen)
Tel: 03591 530363
susanne.hattig@stsg.de
25.03.26
In einer Sonderführung beleuchten wir das Schicksal psychisch erkrankter Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Großschweidnitz und begeben uns auf die Suche nach den Spuren, die ihre Ermordung auf dem Anstaltsfriedhof hinterlassen hat.
24.03.26
Im Rahmen des Lesefestes „Leipzig liest“ zur Leipziger Buchmesse wurde am Freitag, 20. März 2026, in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig das Buch „Ein Ort für ‚Menschen mit neuem Bewusstsein‘. Lebenswelten hauptamtlicher Mitarbeiter der Bezirksverwaltung Dresden des MfS 1950 bis 1989“ vorgestellt. Zur Veranstaltung kamen rund 30 bis 40 Gäste.
19.03.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Veranstaltung der Gedenkstätte Hoheneck Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig:
Zur mehrtägigen Lesereihe „Leipzig liest“ im Rahmen der diesjährigen Buchmesse werden in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ wieder verschiedene Bücher präsentiert, die sich mit der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in der SBZ und DDR und deren Auswirkungen bis heute
auseinandersetzen. Insgesamt finden 15 Lesungen und Buchpräsentationen, davon drei Buchpremieren im
ehemaligen Stasi-Kinosaal statt, die mit Zeitzeugengesprächen, Podiumsdiskussionen oder Fotodokumentationen kombiniert sind. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.
19.03.26
Drei Meter hoch, 450 Kilo schwer, 30 Jahre lang mitten in Bautzen: Das Ernst-Thälmann-Denkmal war der Ort, an dem Generationen von Kindern zu Pionieren wurden. 1991 verschwand es über Nacht – ohne Diskussion, ohne Debatte. Heute liegt die Statue im Keller der Gedenkstätte Bautzen. Mit Farbe besprüht. Mit einer goldenen Faust.