12.02.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung des Projekts „Mitmach-Raum-Tagebuch im Tharandter Wald“:
Das Jahr 2025 hatte aufgrund des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges für uns eine besondere Bedeutung. Es war durch Aktivitäten zur stärkeren Bekanntmachung des das Mitmach-Raum-Tagebuchs geprägt. Wesentlich war dabei ein Vermittlungsprojekt in der 2. Jahreshälfte, was durch Förderung der Kulturstiftung Sachsen möglich wurde.
11.02.26
Zur Wanderausstellung „Die Verleugneten“, die gemeinsam von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, der Stadt Leipzig, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Zusammenarbeit mit dem Riebeckstraße 63 e. V. und der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig präsentiert wird, findet im Februar und März 2026 ein umfangreiches Begleitprogramm statt.
10.02.26
Die Geschäftsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten bietet ab September 2026 eine Einsatzstelle im FSJ Politik an. Das FSJ Politik wird von der Sächsischen Jugendstiftung koordiniert. Das Freiwillige Soziale Jahr Politik richtet sich an junge Menschen, die sich nach der Schule orientieren, praktische Erfahrungen sammeln und sich zugleich gesellschaftlich engagieren möchten – mit Einblicken in Erinnerungskultur, politische Bildung, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit.
04.02.26

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Mitteilung der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur:
Hoheneck gilt als eines der berüchtigtsten Gefängnisse der DDR. Zwischen 1950 und 1989 waren dort rund 24.000 Frauen inhaftiert, etwa 8.000 von ihnen aus politischen Gründen. Mit dem nun erschienenen Band „Hoheneck. Die Geschichte des zentralen Frauengefängnisses in der DDR“ legt der Historiker Sebastian Lindner erstmals eine umfassende Gesamtdarstellung dieses zentralen Haftortes vor.
02.02.26
Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus nahm die Gedenkstätte Bautzen an der offiziellen Gedenkfeier der Stadt Bautzen teil. Die Veranstaltung erinnerte an die Millionen Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt und ermordet wurden, und setzte ein Zeichen für historisches Bewusstsein, Verantwortung und demokratische Werte in der Gegenwart.
02.02.26
Die zweite Episode des Podcasts „Verbotene Zone“ wirft einen Blick hinter die Kulissen der Gedenkstätte Bautzen. Cornelia Bruhn erzählt über ihre Arbeit mit Angehörigen ehemaliger Inhaftierter: Was können Angehörige in der Gedenkstätte über die Haft Ihrer (Groß-)Eltern in Bautzen erfahren? Wie unterstützt die Gedenkstätte bei der Recherche? Welche Angebote für Angehörige gibt es?
29.01.26
Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain möchte in Zukunft verstärkt auf ihrer Website auf Veranstaltungen und Initiativen in Italien hinweisen, die sich mit dem Kriegsgefangenenlager Zeithain auseinandersetzen. Im Rahmen der Kontaktaufnahme und Vernetzung mit Angehörigen in Italien ist es uns wichtig auf die vielen Möglichkeiten und Engagements auf lokaler Ebene hinzuweisen und so die Erinnerung an das Schicksal der italienischen Militärinternierten grenzübergreifend zu stärken.
29.01.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Information der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau:
Vom 23. Januar bis 21. Februar 2026 ist in der K2 Kulturkiste Pirna die Wanderausstellung „Einweisungsgrund: Herumtreiberei – Disziplinierung in Venerologischen Stationen und Spezialheimen der DDR“ zu sehen.
29.01.26
Das Feature „Verlorene Zeit – Die letzen deutschen Rückkehrer aus dem Gulag“ von Isabel Fannrich-Lautenschläger beleuchtet anlässlich der 70. Wiederkehr des Besuchs von Bundeskanzler Konrad Adenauer in Moskau das Schicksal von Menschen, die nach wie vor wenig Beachtung finden.
28.01.26
Am 27. Januar 2026 haben im ehemaligen Hinrichtungshof der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden rund 250 Personen an der zentralen Gedenkfeier der Stadt Dresden zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus teilgenommen, zu der die Stadt Einladungen an alle Fraktionen des Stadtrates gerichtet hatte. Mitveranstalter war das Münchner-Platz-Komitee, das eine Kranzniederlegung durch offizielle AfD-Vertreter für unerwünscht erklärt hatte. Als Mitglieder der Stadtratsfraktion der in Sachsen als gesichert rechtsextremistisch eingestuften Partei trotzdem einen Kranz ablegen wollten, blockierten Demonstrierende zeitweilig den Ablauf der Gedenkstunde. Im Anschluss an die Gedenkfeier widmete sich eine Veranstaltung der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden dem Themenjahr zur jüdischen Kultur in Sachsen, „Tacheles 2026“.