05.10.26

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung des Bürgerkomitee Leipzig e.V.:
Am Montagabend des 9. Oktober 1989 zogen über 70.000 Demonstrierende um den Leipziger Ring und an der „Runden Ecke“ vorbei und trugen somit entscheidend zum Verlauf der Friedlichen Revolution bei. Der Tag wurde zum Wendepunkt auf dem Weg zur Deutschen Einheit in einem vereinten Europa.
30.09.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V.:
Die 70. Sitzung des Stiftungsbeirates war Anlass für einen Besuch des Archiv Bürgerbewegung Leipzig (ABL) am 29. September 2026. Die Beiratsmitglieder erhielten einen kurzen Einblick in die Bestände, Projekte und Tätigkeitsfelder des Vereins.
29.09.26
Der Beschluss des Heidenauer Stadtrates, künftig auf weitere Stolpersteine im öffentlichen Straßen- und Gehwegbereich zu verzichten, ist aus Sicht der Stiftung Sächsische Gedenkstätten (StSG) und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) ein falsches Signal. Mit dem Verzicht auf diese anerkannte Form des dezentralen Gedenkens droht die Erinnerung an Menschen, die während des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden, aus dem Alltag der Stadt verdrängt zu werden. Gerade Stolpersteine machen die Biografien der Verfolgten an den Orten sichtbar, an denen diese Menschen gelebt und gewirkt haben. Geschichte begegnet den Menschen damit im öffentlichen Raum, im Alltag und im unmittelbaren lokalen Umfeld.
25.09.26
In der Dauerausstellung des Lern- und Gedenkorts Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz kam es zu einem schweren Diebstahl. Nach Angaben des Trägervereins wurden im gesamten Ausstellungsbereich zur NS-Diktatur Manipulationsversuche festgestellt. Offenbar wurde versucht, mehrere Ausstellungsobjekte zu entwenden. Unter anderem wurde aus dem Kontextbereich zur NS-Diktatur ein sogenannter „Judenstern“ samt Rahmung gestohlen.
24.09.26
Der Stiftungsbeirat bittet um Verbreitung dieser Mitteilung:
Erneut bedrohen Kürzungen im sächsischen Haushalt die sächsische Erinnerungslandschaft, von etablierten Gedenkstätten bis hin zu jungen Aufarbeitungsinitiativen.
Wir fordern eine bedarfsorientierte und transparente Finanzierung der sächsischen Gedenkstättenlandschaft.
Die historisch-politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe in ganz Sachsen stehen auf dem Spiel – Erinnerungskultur ist demokratierelevant.
24.09.26
Seit dem 1. September sind Anna Lindner und Lara Litton Teil des Teams der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein.
22.09.26
Das Webportal zu Opfern von Gewalt und Krieg auf Dresdner Friedhöfen hat mit dem Johannisfriedhof einen zweiten Friedhof aufgenommen. Interessierte finden dort Informationen zu Bestatteten, Grabfeldern und Gedenkzeichen. Auf dem evangelisch-lutherischen Johannisfriedhof in Dresden-Tolkewitz wurden etwa 4600 Menschen bestattet, die Opfer von Gewalt und Krieg wurden, ihre Gräber und Begräbnisanlagen sind heute mehrheitlich durch das „Gräbergesetz“ geschützt. 2200 Opfer sind namentlich bekannt und nun in der Datenbank des Webportals zu finden. Die Verantwortliche des Portals, die Leiterin der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden, Dr. Birgit Sack, spricht über ihre Forschungen, Luftkriegstote und die DDR-Erinnerungskultur auf dem Johannisfriedhof.
21.09.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt Veranstaltungsankündigungen der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig:
Auch im Oktober hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Interessierte verschiedene Angebote.
15.09.26

Am 12. September 2026 fand in der Gedenkstätte Hoheneck erstmals ein „Tag der Begegnung“ statt. Zu dem Mehrgenerationentreffen kamen zahlreiche ehemalige Inhaftierte, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie deren Angehörige zusammen. Das Programm umfasste unter anderem Führungen, Gespräche und weitere Angebote.
15.09.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau:
Die Wanderausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau setzt ihre bundesweite Tour fort und ist vom 16. September bis 24. Oktober 2026 am Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen zu sehen.