20.05.26
Am 14. April 2026 eröffnete der Erinnerungsort Torgau feierlich einen neuen Gedenkort am ehemaligen NS-Militärgefängnis Brückenkopf in Torgau. Der Gedenkort erinnert an die Verfolgten der nationalsozialistischen Militärjustiz. Tausende Gefangene waren während des Zweiten Weltkrieges im Gefängnis am Brückenkopf inhaftiert. Dort wurden auch Hinrichtungen vollstreckt. Der Festakt mit Kranzniederlegung fand auf dem neu gestalteten Gedenkbereich auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses statt.
20.05.26
Die Stiftung Gedenkstätten teilt eine Meldung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig:
Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V. (ABL) feiert im Jahr 2026 sein 35-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung engagiert sich der Verein mit hohem ehrenamtlichem Einsatz für die Aufarbeitung der SED-Diktatur. Als unabhängiges Archiv ohne staatlichen Sammlungsauftrag bewahrt es Zeugnisse von Opposition, Widerstand und demokratischem Aufbruch und macht sie für Öffentlichkeit, Forschung und Bildungsarbeit zugänglich.
19.05.26
Die Stiftung Gedenkstätten teilt eine Meldung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e. V.:
Am 22. April 2026 besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Manuela Rummel, Leiterin der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Gedenkstätte, und Bettina Klein, Vorstandsmitglied des Trägervereins Initiativgruppe GJWH Torgau, führten ihn durch die Dauerausstellung mit dem Titel „Ich bin als Mensch geboren und will als Mensch hier raus“.
12.05.26
Die Stiftung Gedenkstätten teilt eine Meldung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig:
Im Rahmen ihres Besuches am 6. Mai 2026 informierte sich die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur Evelyn Zupke zu den umfangreichen Beständen zu Widerstand, Opposition, Repression und Demokratisierung sowie zur historisch-politischen Bildungsarbeit des Archiv Bürgerbewegung Leipzig (ABL).
07.05.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig:
Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ öffnet zur Museumsnacht am Samstag, den 9. Mai 2026, wieder drei authentisch erhaltene Orte der SED-Diktatur. Besucher erhalten Einblicke in die Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit in Friedens- und möglichen Kriegszeiten, zu den Repressionsmaßnahmen gegen die eigene Bevölkerung, aber auch zur Überwindung der kommunistischen Diktatur durch die Friedliche Revolution im Herbst 1989.
27.04.26
Unter großer Anteilnahme jährte sich am vergangenen Donnerstag die Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain durch die Rote Armee zum 81. Mal.
27.04.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V.:
Am 22. April 206 übergab Thomas Köhler einen Teil seines Fotoarchivs an das Archiv Bürgerbewegung Leipzig. Diese erste Lieferung umfasste einen Umzugskarton mit zahlreichen Filmen, Kontaktabzügen, Dias und diverse Originalabzügen.
25.04.26
Vom 24. bis 26. April 2026 fand in Chemnitz der 29. Bundeskongress Aufarbeitung statt. Ausrichterin war die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Unter dem Titel „Orte bleiben. Gedenkstätten und die Zukunft des Erinnerns“ rückte der Kongress die Bedeutung von Gedenkstätten für die Auseinandersetzung mit politisch motiviertem Unrecht in der DDR und die Weiterentwicklung der Erinnerungskultur in den Fokus.
23.04.26
Mit großer Anteilnahme haben wir vom Tod von Herrn Dr. phil. Hans Brenner erfahren. Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten spricht seiner Familie und den Angehörigen herzliches Beileid aus.
23.04.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung der Sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG):
Aus dem Deutschen Reich wurden zwischen 1938 und 1945 mehr als 200.000 Menschen deportiert. Die meisten von ihnen wurden in den Vernichtungslagern ermordet, nur wenige überlebten. Zahlreiche dieser Deportationen sind fotografisch dokumentiert. Aus fast siebzig deutschen Städten sind Bilder von Deportationen überliefert – viele weitere Aufnahmen sind möglicherweise noch unentdeckt.