26.01.26
Über drei Millionen Rotarmisten starben während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsgefangene im Deutschen Reich. Ihre sterblichen Überreste liegen bis heute in Massengräbern über ganz Deutschland verteilt – allein in Zeithain bei Riesa ruhen mindestens 30.000 von ihnen.
22.01.26
Der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Dr. Markus Pieper, nahm am gestrigen Abend im Ariowitsch-Haus e. V. – Zentrum Jüdischer Kultur in Leipzig an einem Podiumsgespräch zum Themenjahr „TACHELES. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ teil.
19.01.26
Am Dienstag, 27. Januar 2026, findet zwischen 10 und 14 Uhr findet eine Online-Tagung zum Thema „Folgen von Zwangsunterbringung und -erziehung im Sozialen“ statt. Veranstaltet wird sie im Kontext des von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten geförderten Projekts „Soziales Verhalten als Folge von Zwangsunterbringung und -erziehung“.
14.01.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten hat einen Offenen Brief des Netzwerks Digital History and Memory mitunterzeichnet. Darin fordern Einrichtungen der historisch-politischen Bildung die Betreiber von Social-Media-Plattformen zu einem konsequenten Vorgehen gegen massenhaft verbreitete, KI-generierte und geschichtsverfälschende Holocaust-Inhalte („AI-Slop“) auf.
14.01.26
Auch im Februar hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Interessierte verschiedene Angebote.
13.01.26
Joël Anglès d’Auriac, der während der nationalsozialistischen Herrschaft in der Richtstätte am Münchner Platz in Dresden 1944 hingerichtet wurde, ist von der katholischen Kirche seliggesprochen worden. Er gehört zu insgesamt 50 von den Nationalsozialisten getöteten französischen Laien und Geistlichen, die am 13. Dezember 2025 in der Kathedrale Notre-Dame de Paris unter dem Vorsitz von Kardinal Claude Hollerich, Erzbischof von Luxemburg, feierlich zu Seligen erklärt wurden.
09.01.26
Das Jugendgeschichtsprogramm „Spurensuche“ der Sächsischen Jugendstiftung fördert auch in diesem Jahr wieder Projekte der Jugendgeschichtsarbeit mit bis zu 1800 Euro. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2026. Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten unterstützt das Programm „Spurensuche“ und das zivilgesellschaftliche Engagement junger Menschen beim Erforschen regionaler historischer Themen und Ereignisse, die oft starke zeitgeschichtliche und erinnerungskulturelle Bezüge haben.
07.01.26
Gedenkstätte Großschweidnitz zeigt originale Grabsteine von Opfern der NS-Krankenmorde in einem neuen Schaudepot.
19.12.25
Die Erweiterung um Gebärdensprache macht den Audioguide zum Anstaltsfriedhof Großschweidnitz zum Mediaguide.
17.12.25
Auch im neuen Jahr hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Interessierte verschiedene Angebote.