23.07.26
Der Zellengang der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden ist kürzlich saniert worden. Handwerker haben die bröckelnde Ziegelsteinmauer auf ganzer Länge trockengelegt und neu verputzt – und dabei historische Spuren freigelegt. Besucherinnen und Besucher können nun die Umrisse einer zugemauerten Tür erkennen sowie zwei zugemauerte Fenster. Was hat es mit diesen Spuren auf sich? In welchem Zusammenhang stehen sie mit dem Gericht, der Haftanstalt und der Hinrichtungsstätte am Münchner Platz?
22.07.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten unterstützt als Erstunterzeichnerin den „Hamburger Aufruf zur Aufarbeitung des Kolonialismus“. Der Aufruf entstand im Zusammenhang mit dem bundesweiten Vernetzungstreffen „Geschichtskultur“, das am 13. und 14. März 2026 in Hamburg stattfand und erstmals Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen erinnerungskulturellen Feldern, aus Kunst, Wissenschaft, Kulturinstitutionen, Behörden und Zivilgesellschaft zusammenbrachte.
20.07.26
Sie möchten die Gedenkstätte bei einem geführten Rundgang kennenlernen? Am 2. August 2026 haben Sie die Möglichkeit dazu. Kostenfrei.
09.07.26
Für Jugendliche gibt es ein neues Angebot, um unsere Ausstellung „Mut und Ohnmacht“ kennenzulernen: Unser Entdeckungsheft lädt zu einer spannenden Spurensuche ein. Es ist kostenfrei am Info-Tresen in der Ausstellung erhältlich. Nach erfolgreicher Detektivarbeit wartet ein kleines Geschenk.
07.07.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau:
Am 30. Juni und 1. Juli fand die erste auswärtige Sitzung des Stiftungsrats der Stiftung für ehemalige politisch Verfolgte (vormals Stiftung für ehemalige politische Häftlinge) in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau statt. Zum Auftakt erhielten die Teilnehmenden eine Führung durch die Dauerausstellung und kamen mit einer Zeitzeugin ins Gespräch. Im Mittelpunkt des Tages standen außerdem der Austausch mit der Betroffeneninitiative ehemaliger DDR-Heimkinder und der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau sowie ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Heide Glaesmer zu den medizinischen und sozialen Langzeitfolgen repressiver DDR-Heimerziehung für ehemalige Heimkinder und ihre Angehörigen.
06.07.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.:
Am 18. Juni 2026 übergab Gunter Jähnig, Vorsitzender und ehemaliger Geschäftsführer des Behindertenverband Leipzig e. V., seinen Vorlass an das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V. (ABL).
25.06.26
Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain sucht ab dem 1. September 2026 oder später eine/n Freiwillige/n im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder des Bundesfreiwilligendienstes (BFD).
23.06.26
In der Schriftenreihe „Zeitfenster“ der Stiftung ist als Band 14 der Band „Zwischen Schuld und Unrechtsjustiz. Zur Praxis sowjetischer Militärtribunale in Deutschland 1945-1956“ erschienen. Er enthält im Wesentlichen die Beiträge eines von der Dokumentationsstelle Dresden in Kooperation mit der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam am 7. November 2024 veranstalteten Fachworkshops.
18.06.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten weist auf einen Call for Participation der Stiftung Friedliche Revolution hin:
Vom 8. bis 10. Oktober 2026 findet in Leipzig die Revolutionale International Round Table Conference 2026 (IRT26) unter dem Motto „Democratic Memories. Democratic Futures“ statt. Die internationale Demokratie- und Menschenrechtskonferenz richtet sich an Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger, Vertreterinnen und Vertreter von NGOs sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa und weltweit.
17.06.26
Die Videoinstallation „Generation Mauerbau“ ist vom 1. Juli bis 4. Oktober 2026 in der Gedenkstätte Bautzen zu sehen. Frauen und Männer aus Sachsen, Baden-Württemberg und Berlin erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen mit der deutschen Teilung und dem Mauerfall. Alle wurden 1961, im Jahr des Mauerbaus, geboren. In Video-Interviews schildern sie ihre Erinnerungen an die deutsche Teilung, den Mauerfall und an die Veränderungen ihres Lebens durch die Deutsche Einheit. Sie berichten von Glücksgefühlen und Chancen, auch von Enttäuschungen, Ängsten, inneren Brüchen und tiefem Misstrauen gegenüber der Zukunft.