15.04.26
Vom 20. April bis zum 12. Mai 2026 sind die Büros des Erinnerungsortes Torgau aus personellen Gründen nur eingeschränkt erreichbar. Die Dauerausstellung „Mut und Ohnmacht“ ist in dieser Zeit donnertags bis sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
15.04.26

Das erste Deutsch-Polnische Gedenkstättenforum fand vom 23. bis 26. März 2026 in Lublin statt. Es geht auf einen im Juli 2024 gefassten Beschluss der Kulturministerinnen beider Länder zurück. Insgesamt nahmen 42 Personen aus rund 30 deutschen und polnischen Institutionen teil, die sich mit der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus beschäftigen.
14.04.26

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Veranstaltungsankündigung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau:
Die Wanderausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof startet ihre bundesweite Tour 2026 im vogtländischen Auerbach. Vom 15. April bis zum 22. Mai 2026 klärt das Mobile Denkzeichen auf dem Gelände des Gemeinnützigen Schulungszentrums für Sozialwesen über die repressive Heimerziehung in der DDR auf.
14.04.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Pressemitteilung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof (GJWH) Torgau:
Am 22. April 2026 besucht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof (GJWH) Torgau. Gabriele Beyler und Bettina Klein, Vorstandsmitglieder des Trägervereins Initiativgruppe GJWH Torgau, sowie Manuela Rummel, Leiterin der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Gedenkstätte, führen ihn durch die Dauerausstellung „Ich bin als Mensch geboren und will als Mensch hier raus“. Im Anschluss folgt ein gemeinsames Gespräch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.
13.04.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.:
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) hat 2024 in einer Machbarkeitsstudie über zweihundert Einzelarchive, knapp fünfzig Institutionen sowie zahlreiche Publikationen und Ausstellungen untersucht.
10.04.26
Am vergangenen Sonntag haben 50 Teilnehmende auf dem Gräberfeld „Karnickelberg“ in Bautzen im Rahmen einer feierlichen Kranzniederlegung an den Häftlingsaufstand von 1950 im sogenannten „Gelben Elend“ erinnert.
08.04.26

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt Veranstaltungsankündigungen der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig:
Auch im Mai hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Interessierte verschiedene Angebote.
08.04.26

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau:
Am Dienstag, den 7. April 2026, wurde um 17 Uhr in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Magdeburg die Wanderausstellung „Einweisungsgrund: Herumtreiberei – Disziplinierung in Venerologischen Stationen und Spezialheimen der DDR“ feierlich eröffnet.
30.03.26
Seit Mitte März ist Dana Strutinski als neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten tätig.
25.03.26
Es ist Februar 1950. Die Häftlinge im „Gelben Elend“ sind von Hunger und Krankheit gezeichnet. Doch ihre Hoffnung ist groß, denn: Das sowjetische Speziallager Bautzen wird an die noch junge DDR übergeben. Doch nichts geschieht. Die sowjetischen Urteile werden nicht aufgehoben und die Essensrationen sogar noch knapper. Die Verzweiflung bricht sich Bahn: Im März 1950 treten die Häftlinge in einen Hungerstreik, schwenken Bettlaken und schreien lautstark um Hilfe. Die Rufe sind bis in die Stadt Bautzen hinein zu hören. Die Volkspolizei schlägt die Proteste brutal nieder.