25.03.26
In einer Sonderführung beleuchten wir das Schicksal psychisch erkrankter Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Großschweidnitz und begeben uns auf die Suche nach den Spuren, die ihre Ermordung auf dem Anstaltsfriedhof hinterlassen hat.
24.03.26
Im Rahmen des Lesefestes „Leipzig liest“ zur Leipziger Buchmesse wurde am Freitag, 20. März 2026, in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig das Buch „Ein Ort für ‚Menschen mit neuem Bewusstsein‘. Lebenswelten hauptamtlicher Mitarbeiter der Bezirksverwaltung Dresden des MfS 1950 bis 1989“ vorgestellt. Zur Veranstaltung kamen rund 30 bis 40 Gäste.
19.03.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Veranstaltung der Gedenkstätte Hoheneck Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig:
Zur mehrtägigen Lesereihe „Leipzig liest“ im Rahmen der diesjährigen Buchmesse werden in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ wieder verschiedene Bücher präsentiert, die sich mit der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in der SBZ und DDR und deren Auswirkungen bis heute
auseinandersetzen. Insgesamt finden 15 Lesungen und Buchpräsentationen, davon drei Buchpremieren im
ehemaligen Stasi-Kinosaal statt, die mit Zeitzeugengesprächen, Podiumsdiskussionen oder Fotodokumentationen kombiniert sind. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.
19.03.26
Drei Meter hoch, 450 Kilo schwer, 30 Jahre lang mitten in Bautzen: Das Ernst-Thälmann-Denkmal war der Ort, an dem Generationen von Kindern zu Pionieren wurden. 1991 verschwand es über Nacht – ohne Diskussion, ohne Debatte. Heute liegt die Statue im Keller der Gedenkstätte Bautzen. Mit Farbe besprüht. Mit einer goldenen Faust.
18.03.26
Einige seiner Fotos kennt fast jeder – der Fotograf Fred Stein (1909-1967) ist dagegen auch in seinem Geburtsort Dresden weitgehend unbekannt. Dies werde die von dem Historiker Prof. Daniel Siemens veröffentlichte Biografie ein Stück weit ändern, sagte Prof. Mike Schmeitzner vom Hannah-Arendt-Institut bei der Buchpräsentation, zu der zahlreiche Interessierte am 16. März 2026 in die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden gekommen waren. Siemens stellte nicht nur den Fotografen Fred Stein vor, sondern auch den aus Deutschland 1933 geflohenen Juden, den Exilanten und den politischen Menschen. Die Veranstaltung – die erste öffentliche Präsentation des Buches überhaupt – war eine Kooperation der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden und des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung in Dresden.
18.03.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.:
Im Jahr 2025 konnten – finanziert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur – im Archiv Bürgerbewegung Leipzig (ABL) zwei Fotobestände digitalisiert und erschlossen werden.
16.03.26
Vertreter der Abteilung Kriegsgräber des Verteidigungsministeriums der Tschechischen Republik sowie der tschechischen Armee und des Tschechoslowakischen Legionärsverbands haben am 13. März 2026 die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden sowie Dresdner Friedhöfe besucht. Sie gedachten der tschechischen Opfer, die während des Nationalsozialismus wegen ihres Widerstandes gegen die deutsche Besatzungsherrschaft am Münchner Platz hingerichtet wurden. Im Mittelpunkt standen die früheren tschechoslowakischen Legionäre des Ersten Weltkriegs.
16.03.26
Vom 12. bis 14. März 2026 war die Stiftung Sächsische Gedenkstätten bei mehreren eng miteinander verbundenen erinnerungskulturellen Austauschformaten in Hamburg vertreten. Auf dem Veranstaltungsort Kampnagel nahm die Stiftung am Treffen des Verbands der Gedenkstätten in Deutschland teil, am Treffen der Arbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten zur Diktatur in SBZ und DDR, bei der 13. Bundesweiten Gedenkstättenkonferenz sowie beim bundesweiten Vernetzungstreffen „Geschichtskultur – Netzwerke, Wissenstransfer, Kooperationen“.
13.03.26
Die Autorin und Mitbegründerin der aus Russland stammenden Menschenrechtsorganisation Memorial, Irina Scherbakowa, spricht am 18. März 2026 in der Gedenkstätte Bautzner Straße und auf Einladung der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain um 18 Uhr über das lange verschwiegene Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener des Zweiten Weltkriegs. Anlass sind neue Interviews mit Nachkommen ehemaliger Rotarmisten, aus denen Kurzfilme entstanden sind, die der Historiker Aren Vanyan vorstellt.
12.03.26
Mitte Oktober 1944 erreichten zwei Zugtransporte mit 1.400 verletzten und kranken Soldaten des Warschauer Aufstandes und dem medizinischen Personal der aufständischen Krankenhäuser das Kriegsgefangenenlager Zeithain. Sie wurden in Holzbaracken einquartiert und gründeten das Polnische Militärkrankenhaus Zeithain. Dank ihrer Behandlung gemäß der Genfer Konvention und des gewaltigen Engagements der Ärzte und vor allem der Krankenschwestern und dem Hilfspersonal erreichte das Krankenhaus in kurzer Zeit ein in anderen Lagerkrankenhäusern nicht anzutreffendes Pflege- und Hygieneniveau.