14.11.16
Am 16. November 2016 erinnerten Jugendliche auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof Öhringer Straße in Großenhain an die dort anonym bestatteten sowjetischen Kriegsgefangenen, die 1941 bis 1945 in Großenhain verstorben sind.
21.09.16
Schulklassen aus dem Freistaat Sachsen können bis Ende 2016 kostenfrei in die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain reisen und die Bildungsangebote vor Ort nutzen. Die Kosten werden von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain getragen, eine Fortführung über das Jahr 2016 hinaus wird angestrebt.
07.09.16
Zum 1. September 2016 hat Donat Förster (23) seine Tätigkeit in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) aufgenommen.
06.09.16
Mit einer Führung über das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers fand am 1. September die diesjährige internationale Jugendbegegnung des Service Civil International (SCI) ihren Abschluss. 16 junge Erwachsene aus Kirgistan, Mexiko, Serbien, Spanien, Taiwan, Ukraine, Tschechien, Deutschland und Russland nahmen vom 12. August bis zum 2. September 2016 am 14. internationalen Summer Camp in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain teil.
05.07.16
Am 28. Juni 2016 hat eine Delegation aus Obuchiw (Ukraine) die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain besucht.
25.05.16
Die zweiteilige Fernsehdoku der ARD erzählt von einer der bedrängendsten Tragödien des Zweiten Weltkriegs. Es ist ein Verbrechen, von dem nur höchst selten gesprochen wird, von dem viele nichts wissen und viele lieber nichts wissen wollen: Der Tod von fast drei Millionen Soldaten der Roten Armee in deutscher Kriegsgefangenschaft.
26.04.16
In der Nacht vom 22. auf den 23. April 2016 drangen Unbekannte in die ehemalige Gefangenenbaracke auf dem Gedenkstättengelände ein.
27.01.16
Am 26. Januar 2016 wurde im Stadtmuseum Riesa die Ausstellung „Ordnung und Vernichtung. Die Polizei im NS-Staat“ vom Sächsischen Staatsminister des Inneren, Markus Ulbig eröffnet.
09.11.15
An den Gräberstätten des ehemaligen Kriegsgefangenlagers Zeithain, Zschepa I und Zschepa II, sind Gedenktafeln von unbekannten Tätern, vermutlich mit einer Druckluftwaffe, beschossen und zerstört worden. Ob es sich um eine politisch motivierte Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe von Opfern nationalsozialistischer Verbrechen handelt, ist unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen nach einer Anzeige durch die Gedenkstätte aufgenommen.
20.10.15
Kriegsgefangene und Heimatvertriebene: Eine wechselvolle Geschichte hat die Zeithainer Neubauernbaracke basierend auf der Reichsarbeitsdienstbaracke vom Typ RL IV/3. Sie war eine von noch zwei am Ort verbliebenen Baracken, die 1941 bis 1945 vor allem zur Unterbringung von Gefangenen im Kriegsgefangenenlager Zeithain genutzt wurden. Im Jahr 1946 wurde mit diesen Baracken auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Zeithain „Neudorf“ errichtet, ein Neubauerndorf für deutsche Vertriebene überwiegend aus Pommern und Schlesien.