27.05.26
Alexander Dierks, Präsident des Sächsischen Landtags, und Dr. Christiane Schenderlein, nordsächsische Bundestagsabgeordnete, besuchten in dieser Woche den Erinnerungsort Torgau.
20.05.26
Am 14. April 2026 eröffnete der Erinnerungsort Torgau feierlich einen neuen Gedenkort am ehemaligen NS-Militärgefängnis Brückenkopf in Torgau. Der Gedenkort erinnert an die Verfolgten der nationalsozialistischen Militärjustiz. Tausende Gefangene waren während des Zweiten Weltkrieges im Gefängnis am Brückenkopf inhaftiert. Dort wurden auch Hinrichtungen vollstreckt. Der Festakt mit Kranzniederlegung fand auf dem neu gestalteten Gedenkbereich auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses statt.
15.04.26
Vom 20. April bis zum 12. Mai 2026 sind die Büros des Erinnerungsortes Torgau aus personellen Gründen nur eingeschränkt erreichbar. Die Dauerausstellung „Mut und Ohnmacht“ ist in dieser Zeit donnertags bis sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
28.01.26
Gestern gedachte der Erinnerungsort Torgau gemeinsam mit der Stadt Torgau der Verfolgten der NS-Militärjustiz. Torgau war im Zweiten Weltkrieg das Zentrum der nationalsozialistischen Militärjustiz und des militärischen Strafvollzugs. Die Gedenkveranstaltung fand am Memorial vor dem ehemals größten Militärgefängnis der Nationalsozialisten Fort Zinna in Torgau statt. Es sprachen die Leiterin des Erinnerungsortes Torgau, der Oberbürgermeister, die Enkelin eines in Torgau hingerichteten Wehrmachtoffiziers und Schülerinnen und Schüler des Johann-Walter-Gymnasiums.
11.12.25
Unsere Dauerausstellung „Mut und Ohnmacht“ im Erinnerungsort Torgau öffnet auch über die Feiertage. Nur am 24. und 31. Dezember 2025 sowie montags bleibt die Ausstellung geschlossen.
05.12.25
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte eröffnet am 11. Dezember 2025 in Berlin die neue Wanderausstellung „Jugendstrafvollzug in der DDR“. Zahlreiche Fotos und persönliche Dokumente früherer Häftlinge vermitteln darin bewegende Einblicke in das Leben junger Frauen und Männer hinter Stacheldraht und Gefängnismauern. Beginn der Eröffnungsveranstaltung ist um 17 Uhr auf dem Campus für Demokratie in der Ruschestraße 103, „Haus 22“, in Berlin-Lichtenberg. Der Eintritt ist frei.
20.11.25
Gemeinsam mit ihrem Team besuchte Dr. Nancy Aris, Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen, unseren Erinnerungsort Torgau. Nancy Aris ist auch Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Bei der Führung durch die Dauerausstellung „Mut und Ohnmacht“ sprach sie mit unserer Gedenkstättenleiterin Elisabeth Kohlhaas über die Opfer der DDR-Haft in Torgau. Zu ihnen gehörten auch Jugendliche als Gefangene im DDR-Jugendgefängnis Torgau. Einige dieser Opfer kämpfen noch heute vor Gericht um die Rehabilitierung und damit um die staatliche Anerkennung ihrer Leiden aus DDR-Zeiten.
11.11.25
Am Sonntag nahmen rund 30 Torgauerinnen und Torgauer am Stolperstein-Putzen in der Innenstadt teil. Sie erinnerten damit an die Pogrome der Nationalsozialisten vom 9. November 1938. Die jüdische Bevölkerung im Deutschen Reich wurde an diesem Tag Opfer von entgrenzter Gewalt, auch in Torgau. Es war der Beginn der systematischen Verfolgung.
27.10.25
Mit gleich zwei Seminargruppen war im Oktober das Landgericht Leipzig im Erinnerungsort Torgau zu Gast. Im Rahmen ihres Rechtsreferendariats setzten sich die Teilnehmenden vor Ort mit dem Justizunrecht sowohl von NS-Kriegsgerichten als auch von DDR-Gerichten auseinander.
24.10.25
Gerald Eisenblätter, Mitglied des Sächsischen Landtages und Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, besuchte in dieser Woche unseren Erinnerungsort Torgau.