28.01.26
Gestern gedachte der Erinnerungsort Torgau gemeinsam mit der Stadt Torgau der Verfolgten der NS-Militärjustiz. Torgau war im Zweiten Weltkrieg das Zentrum der nationalsozialistischen Militärjustiz und des militärischen Strafvollzugs. Die Gedenkveranstaltung fand am Memorial vor dem ehemals größten Militärgefängnis der Nationalsozialisten Fort Zinna in Torgau statt. Es sprachen die Leiterin des Erinnerungsortes Torgau, der Oberbürgermeister, die Enkelin eines in Torgau hingerichteten Wehrmachtoffiziers und Schülerinnen und Schüler des Johann-Walter-Gymnasiums.
19.01.26
Im Gedenken an die Verfolgten des Nationalsozialismus lädt der Erinnerungsort Torgau gemeinsam mit der Stadt Torgau am 27. Januar zu einer Kranzniederlegung und zu einer Ausstellungseröffnung ein. Die öffentliche Gedenkstunde findet um 14.30 Uhr am Memorial vor dem Fort Zinna in Torgau statt. Die Eröffnung der Sonderausstellung #StolenMemory auf dem Torgauer Marktplatz beginnt um 15.30 Uhr.
11.12.25
Den „ersten juristischen Reisebegleiter für ganz Deutschland“ nennt der Verlag C.H. Beck sein neues Taschenbuch „(R)echt sehenswert!“. Verfasser ist der Jura-Professor und Reise-Autor André Niedostadek. Zu den vorgestellten 77 einzigartigen Orten des Rechts in Deutschland gehört auch unser Erinnerungsort Torgau.
11.12.25
Unsere Dauerausstellung „Mut und Ohnmacht“ im Erinnerungsort Torgau öffnet auch über die Feiertage. Nur am 24. und 31. Dezember 2025 sowie montags bleibt die Ausstellung geschlossen.
05.12.25
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte eröffnet am 11. Dezember 2025 in Berlin die neue Wanderausstellung „Jugendstrafvollzug in der DDR“. Zahlreiche Fotos und persönliche Dokumente früherer Häftlinge vermitteln darin bewegende Einblicke in das Leben junger Frauen und Männer hinter Stacheldraht und Gefängnismauern. Beginn der Eröffnungsveranstaltung ist um 17 Uhr auf dem Campus für Demokratie in der Ruschestraße 103, „Haus 22“, in Berlin-Lichtenberg. Der Eintritt ist frei.
20.11.25
Gemeinsam mit ihrem Team besuchte Dr. Nancy Aris, Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen, unseren Erinnerungsort Torgau. Nancy Aris ist auch Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Bei der Führung durch die Dauerausstellung „Mut und Ohnmacht“ sprach sie mit unserer Gedenkstättenleiterin Elisabeth Kohlhaas über die Opfer der DDR-Haft in Torgau. Zu ihnen gehörten auch Jugendliche als Gefangene im DDR-Jugendgefängnis Torgau. Einige dieser Opfer kämpfen noch heute vor Gericht um die Rehabilitierung und damit um die staatliche Anerkennung ihrer Leiden aus DDR-Zeiten.
11.11.25
Am Sonntag nahmen rund 30 Torgauerinnen und Torgauer am Stolperstein-Putzen in der Innenstadt teil. Sie erinnerten damit an die Pogrome der Nationalsozialisten vom 9. November 1938. Die jüdische Bevölkerung im Deutschen Reich wurde an diesem Tag Opfer von entgrenzter Gewalt, auch in Torgau. Es war der Beginn der systematischen Verfolgung.
06.11.25
Auch in diesem Jahr findet am 9. November wieder ein gemeinsames Stolperstein-Putzen in Torgau statt. Anlass ist der 87. Jahrestag der nationalsozialistischen Pogrome gegen Jüdinnen und Juden 1938 im Deutschen Reich. Beginn der Putzaktion ist um 16:30 Uhr vor dem Inklusionsbüro FREIRAUM (Bäckerstraße 15). Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
27.10.25
Mit gleich zwei Seminargruppen war im Oktober das Landgericht Leipzig im Erinnerungsort Torgau zu Gast. Im Rahmen ihres Rechtsreferendariats setzten sich die Teilnehmenden vor Ort mit dem Justizunrecht sowohl von NS-Kriegsgerichten als auch von DDR-Gerichten auseinander.
24.10.25
Gerald Eisenblätter, Mitglied des Sächsischen Landtages und Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, besuchte in dieser Woche unseren Erinnerungsort Torgau.