Mai 2026
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
mit dem Newsletter möchten wir Ihnen erneut einen kompakten Überblick über bevorstehende Veranstaltungen, über Neuigkeiten aus der Stiftung und ihren Gedenkstätten sowie über Entwicklungen bei weiteren Erinnerungsorten und Initiativen geben.
Gerade in den kommenden Wochen laden viele Formate dazu ein, Geschichte am Ort zu befragen – etwa mit der Sonderführung zu Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in der NS-Psychiatrie in Großschweidnitz, der Spurensuche im ehemaligen Justizkomplex am Münchner Platz Dresden oder öffentlichen Führungen in Zeithain. Auch das Themenjahr „Tacheles 2026 – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ prägt unser Programm weiter: In Bautzen verbindet das literarisch-musikalische Programm „Ich hatte einst ein schönes Vaterland …“ Stimmen jüdischer Autorinnen und Autoren mit Musik und in Dresden richtet ein Rundgang über den Neuen Israelitischen Friedhof den Blick auf jüdische Menschen als Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit bleibt zudem die Vernetzung: Im März waren wir bei mehreren bundesweiten Austauschformaten in Hamburg vertreten – vom Verbandstreffen bis zur Gedenkstättenkonferenz und dem Vernetzungstreffen „Geschichtskultur“. Und auch international bauen wir Kooperationen aus: Das erste Deutsch-Polnische Gedenkstättenforum fand im März in Lublin statt. Das nächste Forum ist für November 2026 in Dresden geplant.
Ganz aktuell möchte ich eine Nachricht aufgreifen, die für Sachsen und unsere Partnerlandschaft von großer Bedeutung ist: Die israelische Gedenkstätte Yad Vashem wird ein neues Holocaust-Bildungszentrum in Deutschland mit München als Hauptstandort und einer Außenstelle in Leipzig aufbauen. Die Sächsische Staatsregierung hat diese Entscheidung als große Ehre für Sachsen und zugleich als Verpflichtung eingeordnet und betont, wie entscheidend Bildung und Begegnung sind, um Antisemitismus, Vorurteilen, Desinformation und jeder Form der Relativierung des Holocaust klar entgegenzutreten. Als Stiftung Sächsische Gedenkstätten waren wir in die Delegationsbesuche und fachlichen Beratungen eingebunden und haben das Potential der sächsischen Gedenkstättenlandschaft als starken Kooperations- und Netzwerkpartner eingebracht, auch in der Zusammenarbeit mit Polen und Tschechien in der Bildungs- und Erinnerungsarbeit. Genau diese Bildungs- und Begegnungsarbeit leisten wir ebenso wie viele zivilgesellschaftlich getragene Gedenkstätten und Initiativen seit Jahren engagiert und wirksam, zugleich oft unter knappen Ressourcen. In den Fachgesprächen haben wir gegenüber den Vertreterinnen und Vertretern von Yad Vashem auch die derzeitigen Rahmenbedingungen der Gedenkstättenarbeit in Sachsen transparent gemacht, was von Yad Vashem aufmerksam aufgenommen wurde. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen von Yad Vashem und die gemeinsamen Projekte. Damit wir diese neue Aufgabe langfristig erfolgreich tragen können, braucht es aus unserer Sicht eine verlässliche und nachhaltige Stärkung der Gedenkstättenarbeit bei der Stiftung ebenso wie bei den vielfältigen Trägern im Freistaat.
Ihr
Dr. Markus Pieper
Inhalt |
Bevorstehende Veranstaltungen
07.06.2026 | „Überführung nach Dresden zur Erdbestattung“. Jüdische Menschen als Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde – Rundgang über den Neuen Israelitischen Friedhof Dresden
Friedhöfe erzählen immer auch Lebensgeschichten. Zum Beispiel die von Osias Rubinstein und Elsa Neuberger. Beide fielen den nationalsozialistischen Krankenmorden in Großschweidnitz zum Opfer. Sie wurden auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in Dresden bestattet. Ihre Grabsteine sind trotz der wechselvollen Geschichte des Friedhofes bis heute erhalten. Eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätten Pirna-Sonnenstein und Großschweidnitz mit dem Hatikva e. V. im Rahmen von TACHELES 2026 | Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.
> Mehr07.06.2026 | Opfer von Krieg und Gewalt auf dem Johannisfriedhof. Ein Rundgang zu Gräbern und Gedenkanlagen
Gedenk- und Begräbnisanlagen auf dem Johannisfriedhof erinnern bis heute an dort bestattete Hinrichtungsopfer, Luftkriegstote, zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge oder Soldaten beider Weltkriege. Ein Rundgang der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden zu ausgewählten Anlagen und Gräbern fragt nach den Gründen für den gewaltsamen Tod der bestatteten Menschen und den Umgang mit den Gräbern im Nationalsozialismus, in der sowjetischen Besatzungszeit, der DDR und heute.
> Mehr07.06.2026 | Öffentliche Führung über den Anstaltsfriedhof und durch die Gedenkstätte Großschweidnitz
Jeden ersten Sonntag im Monat bietet die Gedenkstätte kostenfreie Führungen durch die Ausstellung und über das Friedhofsgelände an.
> Mehr17.06.2026 | Gedenkveranstaltung zum DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953
Mit einer Gedenkveranstaltung erinnert der Bautzen-Komitee e. V. gemeinsam mit der Stadt Bautzen und der Stiftung Sächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Bautzen an den Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 vor 73 Jahren.
> Mehr20.06.2026 | Museumsnacht 2026 in der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
20.06.2026 | Musik, wo Schweigen ist – Kompositionen im Speziallager Bautzen I: Kammerkonzert und Lesung in der Gedenkstätte Bautzen
Musik war für viele Häftlinge des sowjetischen Speziallagers Bautzen ein Ausdruck von Hoffnung, innerem Widerstand und ungebrochener Menschlichkeit. Sie half ihnen, den entbehrungsreichen Lageralltag zu überstehen und zeugt bis heute vom Überlebenswillen der Gefangenen. So entstanden im sogenannten „Gelben Elend“ Kompositionen von außergewöhnlicher Ausdruckskraft – ohne Papier und Stift, allein aus dem Gedächtnis heraus.
> Mehr21.06.2026 | Führung und Gedenkveranstaltung zum 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion
Mit verschiedenen Veranstaltungen erinnert die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain an die Millionen Opfer des Zweiten Weltkrieges. Es findet eine Führung über das ehemalige Lagergelände statt und am Bahnhof Jacobsthal wird eine neue Informationstafel zur Geschichte des Bahnhofs eingeweiht. Die Veranstaltung ist ein Kooperation des Förderveins Gededenkstätte Ehrenhain Zeithain, dem Kulturverein Kreinitz und der Gedenkstätte.
> Mehr22.06.2026 | Erinnerung an den 75. Todestag von Herbert Belter
Eine Kooperationsveranstaltung der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden und der Dokumentationsstelle Dresden der Stiftung Sächsische Gedenkstätten gemeinsam mit den Familienangehörigen politisch Verfolgter.
> Mehr26.06.2026 | Lange Nacht der Wissenschaften in der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
In diesem Jahr finden einige Veranstaltungen des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung zur Langen Nacht der Wissenschaften in der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden statt.
> Mehr28.06.2026 | Öffentliche Führung in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
Die anderthalbstündige Führung spannt den Bogen von der Vorgeschichte des Kriegsgefangenenlagers bis zur Nutzung in der Nachkriegszeit und der Geschichte der Gedenkstätte selbst. Ebenso nimmt der Rundgang die wechselvolle Geschichte der Erinnerung an die Leiden der Kriegsgefangenen nach 1945 sowohl in Zeithain als auch in der Sowjetunion in den Blick. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Sonderausstellung „Zurückgelassen. Fundstücke aus der Kriegsgefangenenschaft“ zu erkunden.
> MehrNeuigkeiten aus der Stiftung und ihren Gedenkstätten
02.03.2026 | Präsentation des Projekts zu den „Kompromatslisten“ des Speziallagers Bautzen auf der Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung
Am 27. Februar 2026 präsentierten die Dokumentationsstelle Dresden und die Gedenkstätte Bautzen auf der 18. Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung in Suhl ihr gemeinsames Projekt zur systematischen Erfassung und Auswertung der sogenannten Kompromatslisten aus dem Speziallager Bautzen.
> Mehr10.03.2026 | 80 neue Biographien Hingerichteter erweitern Installation in Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
In der Dauerausstellung der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden erinnern Karteikarten an die im Hinrichtungshof des Dresdner Landgerichts getöteten Menschen. Seit 2014 wurden schrittweise Biographien ergänzt. Diese Woche kamen nun 80 neue Biographien hinzu. In knapper Form können die Lebens- und Verfolgungsgeschichten dieser Menschen nachvollzogen werden. Die meisten von ihnen waren im tschechischen Widerstand gegen die deutsche Besatzungsherrschaft aktiv.
> Mehr11.03.2026 | Martina Meiselbach ist wissenschaftliche Referentin für internationale Vernetzung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Seit dem 1. März 2026 ist die Historikerin Martina Meiselbach wissenschaftliche Referentin für internationale Vernetzung in der Geschäftsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten in Dresden. Zu ihren zentralen Aufgaben gehört die Vorbereitung und Organisation des ersten Deutsch-Polnischen Gedenkstättenforums, das im November 2026 in Dresden und Pirna stattfinden soll.
> Mehr16.03.2026 | Stiftung Sächsische Gedenkstätten in Hamburg: Verbandstreffen, Gedenkstättenkonferenz und Vernetzungstreffen „Geschichtskultur“
Vom 12. bis 14. März 2026 war die Stiftung Sächsische Gedenkstätten bei mehreren eng miteinander verbundenen erinnerungskulturellen Austauschformaten in Hamburg vertreten. Auf dem Veranstaltungsort Kampnagel nahm die Stiftung am Treffen des Verbands der Gedenkstätten in Deutschland teil, am Treffen der Arbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten zur Diktatur in SBZ und DDR, bei der 13. Bundesweiten Gedenkstättenkonferenz sowie beim bundesweiten Vernetzungstreffen „Geschichtskultur – Netzwerke, Wissenstransfer, Kooperationen“.
> Mehr16.03.2026 | Tschechische Delegation erinnert in Gedenkstätte Münchner Platz Dresden an tschechische Opfergruppe
Vertreter der Abteilung Kriegsgräber des Verteidigungsministeriums der Tschechischen Republik sowie der tschechischen Armee und des Tschechoslowakischen Legionärsverbands haben am 13. März 2026 die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden sowie Dresdner Friedhöfe besucht. Sie gedachten der tschechischen Opfer, die während des Nationalsozialismus wegen ihres Widerstandes gegen die deutsche Besatzungsherrschaft am Münchner Platz hingerichtet wurden. Im Mittelpunkt standen die früheren tschechoslowakischen Legionäre des Ersten Weltkriegs.
> Mehr18.03.2026 | Vom angehenden Juristen zum Fotografen: Daniel Siemens stellt Biografie Fred Steins in Gedenkstätte Münchner Platz Dresden vor
Einige seiner Fotos kennt fast jeder – der Fotograf Fred Stein (1909-1967) ist dagegen auch in seinem Geburtsort Dresden weitgehend unbekannt. Dies werde die von dem Historiker Prof. Daniel Siemens veröffentlichte Biografie ein Stück weit ändern, sagte Prof. Mike Schmeitzner vom Hannah-Arendt-Institut bei der Buchpräsentation, zu der zahlreiche Interessierte am 16. März 2026 in die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden gekommen waren. Siemens stellte nicht nur den Fotografen Fred Stein vor, sondern auch den aus Deutschland 1933 geflohenen Juden, den Exilanten und den politischen Menschen. Die Veranstaltung – die erste öffentliche Präsentation des Buches überhaupt – war eine Kooperation der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden und des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung in Dresden.
> Mehr19.03.2026 | „Verbotene Zone. Der Podcast der Gedenkstätte Bautzen“ Folge 3 – Verborgene Geschichten – Vom Sockel in den Keller – was wird aus Ernst Thälmann?
Drei Meter hoch, 450 Kilo schwer, 30 Jahre lang mitten in Bautzen: Das Ernst-Thälmann-Denkmal war der Ort, an dem Generationen von Kindern zu Pionieren wurden. 1991 verschwand es über Nacht – ohne Diskussion, ohne Debatte. Heute liegt die Statue im Keller der Gedenkstätte Bautzen. Mit Farbe besprüht. Mit einer goldenen Faust.
> Mehr24.03.2026 | Rückblick: Buchvorstellung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten in der „Runden Ecke“ im Rahmen von „Leipzig liest“
Im Rahmen des Lesefestes „Leipzig liest“ zur Leipziger Buchmesse wurde in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig die Veröffentlichung der Stiftungs-Schriftenreihe „Ein Ort für ‚Menschen mit neuem Bewusstsein‘. Lebenswelten hauptamtlicher Mitarbeiter der Bezirksverwaltung Dresden des MfS 1950 bis 1989“ vorgestellt.
> Mehr25.03.2026 | „Verbotene Zone. Der Podcast der Gedenkstätte Bautzen“ Folge 4 – Verborgene Geschichten – Häftlingsaufstand im „Gelben Elend“
Es ist Februar 1950. Die Häftlinge im „Gelben Elend“ sind von Hunger und Krankheit gezeichnet. Doch ihre Hoffnung ist groß, denn: Das sowjetische Speziallager Bautzen wird an die noch junge DDR übergeben. Doch nichts geschieht. Die sowjetischen Urteile werden nicht aufgehoben und die Essensrationen sogar noch knapper. Die Verzweiflung bricht sich Bahn: Im März 1950 treten die Häftlinge in einen Hungerstreik, schwenken Bettlaken und schreien lautstark um Hilfe. Die Rufe sind bis in die Stadt Bautzen hinein zu hören. Die Volkspolizei schlägt die Proteste brutal nieder.
> Mehr30.03.2026 | Neue Mitarbeiterin im Bereich Haushalt der Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Seit Mitte März ist Dana Strutinski als neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten tätig. Sie unterstützt im Team der Verwaltung als Bürosachbearbeiterin das Sachgebiet Haushalt.
> Mehr10.04.2026 | Erinnerung an den Aufstand im Speziallager Bautzen 1950
Rund 50 Teilnehmende haben auf dem Gräberfeld „Karnickelberg“ in Bautzen im Rahmen einer feierlichen Kranzniederlegung an den Häftlingsaufstand von 1950 im sogenannten „Gelben Elend“ erinnert.
> Mehr15.04.2026 | Rückblick auf das erste Deutsch-Polnische Gedenkstättenforum
Das erste Deutsch-Polnische Gedenkstättenforum fand vom 23. bis 26. März 2026 in Lublin statt. Es geht auf einen im Juli 2024 gefassten Beschluss der Kulturministerinnen beider Länder zurück. Insgesamt nahmen 42 Personen aus rund 30 deutschen und polnischen Institutionen teil, die sich mit der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus beschäftigen.
> Mehr23.04.2026 | Zum Tod von Dr. Hans Brenner
Mit großer Anteilnahme haben wir vom Tod von Herrn Dr. phil. Hans Brenner erfahren. Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten spricht seiner Familie und den Angehörigen herzliches Beileid aus.
> Mehr25.04.2026 | Stiftungsgeschäftsführer Dr. Markus Pieper beim Bundeskongress Aufarbeitung 2026 in Chemnitz
Vom 24. bis 26. April 2026 fand in Chemnitz der 29. Bundeskongress Aufarbeitung statt. Ausrichterin war die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Unter dem Titel „Orte bleiben. Gedenkstätten und die Zukunft des Erinnerns“ rückte der Kongress die Bedeutung von Gedenkstätten für die Auseinandersetzung mit politisch motiviertem Unrecht in der DDR und die Weiterentwicklung der Erinnerungskultur in den Fokus.
> Mehr27.04.2026 | Gedenkfeierlichkeiten in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
Unter großer Anteilnahme jährte sich die Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain durch die Rote Armee zum 81. Mal.
> Mehr20.05.2026 | Feierliche Einweihung der Gedenkortes am ehemaligen NS-Militärgefängnis Brückenkopf in Torgau
Am 14. April 2026 eröffnete der Erinnerungsort Torgau feierlich einen neuen Gedenkort am ehemaligen NS-Militärgefängnis Brückenkopf in Torgau. Der Gedenkort erinnert an die Verfolgten der nationalsozialistischen Militärjustiz. Tausende Gefangene waren während des Zweiten Weltkrieges im Gefängnis am Brückenkopf inhaftiert; dort wurden auch Hinrichtungen vollstreckt. Der Festakt mit Kranzniederlegung fand auf dem neu gestalteten Gedenkbereich auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses statt.
> Mehr27.05.2026 | Landtagspräsident Alexander Dierks und Bundestagsabgeordnete Dr. Christiane Schenderlein besuchen neuen Gedenkort in Torgau
Alexander Dierks, Präsident des Sächsischen Landtags, und Dr. Christiane Schenderlein, nordsächsische Bundestagsabgeordnete, besuchten den Erinnerungsort Torgau und den neuen Gedenkort Brückenkopf.
> Mehr04.06.2026 | Bildungstag der Auszubildenden von Feralpi Stahl an der Gedenkstätte Zeithain
Mit den Auszubildenden des 1. Lehrjahrs des Riesaer Stahlwerks von Feralpi veranstaltete die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain erstmalig einen eintätigen Bildungsworkshop zur Geschichte von Stahlwerk und Kriegsgefangenenlager zwischen 1939 und 1945.
> MehrNeuigkeiten von weiteren Erinnerungsorten und Initiativen
06.06.2026 | Sachsenburger Dialog am 6. Juni und 7. Juni 2026 – zum Jahrestag des ersten Lagerappells im Konzentrationslager Sachsenburg
18.03.2026 | Tausende neue Fotos im Archiv Bürgerbewegung Leipzig
Im Jahr 2025 konnten – finanziert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur – im Archiv Bürgerbewegung Leipzig zwei Fotobestände digitalisiert und erschlossen werden.
> Mehr16.04.2026 | Regelmäßige öffentliche Rundgänge auf dem Gelände der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt Leipzig ab 25. April
Seit April bietet die Initiative Riebeckstraße 63 historische Rundgänge über das Gelände der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt an. Sie informieren über die knapp 130-jährige Geschichte der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt Leipzig. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. Bis einschließlich Oktober finden immer am letzten Wochenende des Monats, im Wechsel je Samstag oder Sonntag, um 11 Uhr die öffentlichen Führungen statt.
> Mehr23.04.2026 | Ausstellungstour „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945”
Aus dem Deutschen Reich wurden zwischen 1938 und 1945 mehr als 200.000 Menschen deportiert. Die meisten von ihnen wurden in den Vernichtungslagern ermordet, nur wenige überlebten. Zahlreiche dieser Deportationen sind fotografisch dokumentiert. Aus fast siebzig deutschen Städten sind Bilder von Deportationen überliefert – viele weitere Aufnahmen sind möglicherweise noch unentdeckt.
> Mehr12.05.2026 | Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur Evelyn Zupke zu Gast im Archiv Bürgerbewegung Leipzig
Im Rahmen ihres Besuches am 6. Mai 2026 informierte sich die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur Evelyn Zupke zu den umfangreichen Beständen zu Widerstand, Opposition, Repression und Demokratisierung sowie zur historisch-politischen Bildungsarbeit des Archiv Bürgerbewegung Leipzig.
> Mehr19.05.2026 | Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Besuch in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau
Am 22. April 2026 besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Manuela Rummel, Leiterin der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Gedenkstätte, und Bettina Klein, Vorstandsmitglied des Trägervereins Initiativgruppe GJWH Torgau, führten ihn durch die Dauerausstellung mit dem Titel „Ich bin als Mensch geboren und will als Mensch hier raus“.
> Mehr20.05.2026 | Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig erhält den Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2026
Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig feiert im Jahr 2026 sein 35-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung engagiert sich der Verein mit hohem ehrenamtlichem Einsatz für die Aufarbeitung der SED-Diktatur. Als unabhängiges Archiv ohne staatlichen Sammlungsauftrag bewahrt es Zeugnisse von Opposition, Widerstand und demokratischem Aufbruch und macht sie für Öffentlichkeit, Forschung und Bildungsarbeit zugänglich.
> Mehr28.05.2026 | Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig sucht Haustechniker/-in
Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig sucht zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen Haushandwerker / Ausstellungstechniker (m/w/d) (Vollzeit / 40 Wochenstunden).
> Mehr01.06.2026 | Ausschreibung der Stadt Frankenberg zur Gestaltung und inhaltlichen Mitwirkung an der Dauerausstellung Gedenkstätte Konzentrationslager Sachsenburg
Die Stadt Frankenberg plant die Errichtung eines Besucherzentrums mit einer Dauerausstellung am Ort des ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagers Sachsenburg. Gesucht wird ein Ausstellungs- und Gestaltungsbüro, das das gestalterische Konzept entwickelt und bei der inhaltlichen Erarbeitung der Dauerausstellung mitwirkt.
> Mehr01.06.2026 | Wanderausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau macht Station in Hildesheim
Die Wanderausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG startet ihre Tour durch die westdeutschen Bundesländer. Ihren ersten Halt hat sie im niedersächsischen Hildesheim. Vom 2. Juni bis 12. Juli 2026 informiert das Mobile Denkzeichen auf dem Neustädter Markt über die Geschichte der repressiven DDR-Heimerziehung.
> Mehr05.06.2026 | Podcast der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig hat einen neuer Podcast zu unserem Projekt „Was geht mich der Nationalsozialismus noch an?! Azubis auf Spurensuche im eigenen Betrieb“ veröffentlicht. Der Podcast begleitet das Projekt in drei Folgen und fragt: Was geschah damals? Was interessiert Azubis an der NS-Zeit – und welche Relevanz hat historisch-politische Bildung in Betrieben heute?
> MehrAngebote der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig im Juni 2026 | 05.06.2026
Auch im Juni hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Interessierte verschiedene Angebote.
> Mehr10.06.2026 | Nächstes Erzählcafé in Leipzig zu den Venerologischen Stationen in der DDR
Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau und der Riebeckstraße 63 e. V. laden zur nächsten Ausgabe des Erzählcafés zu den Venerologischen Stationen in der DDR am Mittwoch, 10. Juni 2026 um 16.30 Uhr ein.
> Mehr13.06.2026 | Aktionstag des Frauenkreises der ehemaligen Hoheneckerinnen
Der Frauenkreis der ehemaligen Hoheneckerinnen lädt zum diesjährigen Aktionstag in die Gedenkstätte Hoheneck ein.
> Mehr20.06.2026 | „Bärbel Bohley – Tagebuch einer Auflehnung“ – Filmpremiere mit Regisseur
Eine Kooperationsveranstaltung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. mit der Kinobar „Prager Frühling“ Leipzig widmet sich Bärbel Bohley, Sie war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde Mitbegründerin der Bürgerrechtsbewegung „Neues Forum“ und ein prominentes Gesicht der Friedlichen Revolution 1989.
> Mehr23.08.2026 | Ausstellungseröffnung „wüst und leer“ – Arbeiten von Christian Ratajcak
Das Bautzen-Komitee wird im August 2026 erstmalig eine Kunstausstellung auf der Gräberstätte Karnickelberg beherbergen und lädt am 23. August um 15 Uhr zur Vernissage ein.
> MehrKalenderblatt
12.03.2026 | Vor 81 Jahren – die polnische Kriegsgefangene Krystyna Nogaj wird in Zeithain erschossen
Mitte Oktober 1944 erreichten zwei Zugtransporte mit 1.400 verletzten und kranken Soldaten des Warschauer Aufstandes und dem medizinischen Personal der aufständischen Krankenhäuser das Kriegsgefangenenlager Zeithain. Sie wurden in Holzbaracken einquartiert und gründeten das Polnische Militärkrankenhaus Zeithain. Dank ihrer Behandlung gemäß der Genfer Konvention und des gewaltigen Engagements der Ärzte und vor allem der Krankenschwestern und dem Hilfspersonal erreichte das Krankenhaus in kurzer Zeit ein in anderen Lagerkrankenhäusern nicht anzutreffendes Pflege- und Hygieneniveau.
> MehrPresseschau
04.03.2026 | Dienstzimmer des letzten Leipziger Stasi-Chefs bei Feuer wohl zerstört
„Dreimal binnen zehn Wochen brannte es in der ehemaligen Bezirksverwaltung der DDR-Staatssicherheit auf dem Matthäikirchhof. Die Brände ereigneten sich ausgerechnet in dem Gebäudeteil des weitläufigen Komplexes, der eigentlich erhalten und stehen bleiben soll.“
> Mehr05.03.2026 | Droht dem Leipziger Stasi-Museum das Aus?
artour – Das Kulturmagazin des MDR berichtet über die anhaltende Kritik zur ausstehenden Modernisierung der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig.
> Mehr12.03.2026 | Nahe der Gedenkstätte in Pirna-Sonnenstein werden Wohnungen errichtet
„In Pirna wird die ehemalige Garage der ‚Grauen Busse‘ zu Wohnungen umgebaut, ein Ort mit düsterer Vergangenheit. Der Investor verspricht einen sensiblen Umgang mit der Geschichte. Doch wie wird die Balance zwischen Erinnerungskultur und Wohnraumbedarf gefunden?“
> Mehr24.03.2026 | Polsko-Niemieckie Forum Miejsc Pamięci
„In Lublin tagte das Polnisch-Deutsche Forum der Erinnerungsorte. Das Forum soll ein Ort des Dialogs zwischen diesen Institutionen im Bereich der Gedenkpflege, Repräsentation und Musealisierung der Verbrechen des Dritten Reiches sein.“
> Mehr25.03.2026 | Erinnerungspolitik als Teil der staatlichen Sicherheitsarchitektur
„Die Politik im Umgang mit der historischen Erinnerung ist eine zentrale Infrastruktur der Staatssicherheit, betonte der Direktor des Museums der Geschichte Polens, Marcin Napiórkowski, beim Deutsch-Polnischen Forum der Erinnerungsorte in Lublin. An den Beratungen nahmen Vertreter von 30 Museen und Gedenkstätten aus Polen und Deutschland teil.“
> Mehr26.03.2026 | Muzea z Polski i Niemiec. Razem przeciwko dezinformacji
„Polnische und deutsche Museen, die dem Zweiten Weltkrieg gewidmet sind, wollen trotz unterschiedlicher Ansätze zur Erinnerungspolitik zusammenarbeiten, um Desinformation und die Instrumentalisierung der Geschichte zu politischen Zwecken zu bekämpfen.“
> Mehr04.04.2026 | Bürgerkomitee Leipzig wagt Neustart: Hollitzer entmachtet, Nachfolge kämpft um Zukunft
„Das Bürgerkomitee Leipzig hat einen neuen Vorstand. Tobias Hollitzer gehört nicht mehr dazu und leitet auch nicht mehr die Geschäfte des Stasimuseums in der ‚Runden Ecke‘. Jetzt kämpft der Verein um neues Vertrauen von Geldgebern.“
> Mehr04.04.2026 | Leipziger Stasi-Museum steht vor Neuanfang
„Der neue Vorstand werde interimsweise die Geschäfte führen. Er werde zudem Kontakt zu Fördermittelgebern in Bund, Land und Kommune aufnehmen, um den Betrieb der ‚Runden Ecke‘ dauerhaft zu sichern.“
> Mehr04.04.2026 | Neuanfang im Leipziger Stasi-Museum
„Die Ausstellung im ehemaligen Sitz der Bezirksverwaltung der Staatssicherheit wurde als veraltet eingestuft und eine modernere Präsentation gefordert. Geldgeber wie die Stadt Leipzig strichen Fördermittel.“
> Mehr04.04.2026 | Neuanfang im Leipziger Stasi-Museum in der „Runden Ecke“
„Die Ausstellung im ehemaligen Sitz der Bezirksverwaltung der Staatssicherheit wurde als veraltet eingestuft und eine modernere Präsentation gefordert. Geldgeber wie die Stadt Leipzig strichen Fördermittel.“
> Mehr04.04.2026 | Neuanfang im Leipziger Stasi-Museum in der „Runden Ecke“
„Nach Kritik und gestrichenen Fördermitteln steht das Leipziger Stasi-Museum in der ‚Runden Ecke‘ vor einem Neuanfang. Der Trägerverein Bürgerkomitee Leipzig e. V. hat einen neuen Vorstand gewählt, wie der Verein am Samstag mitteilte.“
> Mehr04.04.2026 | Neue Chance für das Bürgerkomitee Leipzig
„Über Jahrzehnte schien das Bürgerkomitee auf den Namen Tobias Hollitzer reduziert. Über Jahre stand der Bürgerrechtler in der Kritik, jetzt ist er entmachtet. Die Chancen des Vereins für eine stabile Zukunft stehen jetzt gut“, kommentiert die LVZ.
> Mehr08.04.2026 | 185.000 Euro für Gedenkstätte in Torgau
Das Projekt wird ebenfalls von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten im Rahmen einer Projektförderung mitfinanziert.
> Mehr08.04.2026 | DDR-Heimkinder: Mehr Geld für Aufarbeitung in Ex-Jugendwerkhof Torgau
„Die Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau erhält nun 300.000 Euro zusätzlich für die Aufarbeitung.“
> Mehr09.04.2026 | Denkmal, Depot oder Geschichte? Wie soll Bautzen an Thälmann erinnern?
„Die fast fünf Tonnen schwere Bronzefigur von Ernst Thälmann liegt im Keller der Gedenkstätte Bautzen.“
> Mehr09.04.2026 | Einbrüche in Leipziger DDR-Stasi-Museum „Runde Ecke“: Diebesgut sichergestellt
„Mehrfach ist in den vergangenen Monaten in das Leipziger Stasi-Museum ‚Runde Ecke‘ eingebrochen worden: Nun führte eine Spur zu einem Teenager – dank eines aufmerksamen Mitarbeiters der Gedenkstätte.“
> Mehr10.04.2026 | Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht Gedenkstätte Jugendwerkhof in Torgau
„Am 22. April besucht Bundespräsident Steinmeier die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Dadurch soll die Aufmerksamkeit auf die prekäre Lage vieler ehemaliger Insassen gelegt werden.“
> Mehr11.04.2026 | Eingesperrt, gedemütigt, an der Front verheizt – jetzt erinnert Torgau mit neuem Gedenkort
Die Torgauer Zeitung berichtet über den neuen Gedenkortes des Erinnerungsortes Torgau. Auf dem Gelände des ehemaligen NS-Militärgefängnisses Brückenkopf in Torgau erinnert er erstmals an die Gefangenen und die Hingerichteten während des Zweiten Weltkriegs.
> Mehr13.04.2026 | Neuer Gedenkort für NS-Opfer in Torgau
Das Neue Deutschland stellt den neuen Gedenkort in Torgau für die Verfolgten der NS-Militärjustiz vor, der am historischen Ort des ehemaligen NS-Militärgefängnisses Torgau-Brückenkopf entstanden ist.
> Mehr13.04.2026 | Unrecht in Torgau: Das Schicksal des homosexuellen NS-Opfers Fritz Spangenberg
Anlässlich der Eröffnung des neuen Gedenkortes Torgau-Brückenkopf erinnert die Torgauer Zeitung an Fritz Spangenberg. Als Soldat von einem Gericht der Wehrmacht verurteilt, war er in dem ehemaligen NS-Militärgefängnis in Haft.
> Mehr13.04.2026 | „Wo es geht, möchten wir deeskalieren“: Leipziger Bürgerkomitee vor Neuanfang
„Priorität haben Gespräche mit den Fördermittelgebern, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen: der Stadt und der Stiftung Sächsische Gedenkstätten.“
> Mehr14.04.2026 | Historikerin erinnert an Großenhainer Widerstandsgruppe Albatros
„Am 29. April 1952 standen fünf Männer aus Großenhain vor dem sowjetischen Militärtribunal in Potsdam. Drei wurden später in Moskau erschossen. Ein Vortrag von Historikerin Natalja Jeske im Museum bringt Licht in eine kaum bekannte Geschichte.“
> Mehr14.04.2026 | Neuer Gedenkort erinnert an Opfer der Wehrmachtjustiz in Torgau
MDR Sachsenspiegel über die Eröffnung des Gedenkortes Torgau-Brückenkopf für die Verfolgten der NS-Militärjustiz.
> Mehr14.04.2026 | Neun Frauen, ein Todesmarsch und ein Rapsfeld in die Freiheit
„Im Frühjahr 1945 beendete die Befreiung der Konzentrationslager den nationalsozialistischen Terror – für Millionen kam dies zu spät, für andere brachte es Freiheit. Eine szenische Lesung erinnert an neun Frauen aus einem KZ‑Außenlager und tourt durch Sachsen. In Leipzig, Dresden, Wurzen und Oschatz wird NS‑Geschichte lebendig – mit Schauspielerinnen aus ‚In aller Freundschaft‘. Initiator Thomas Rühmann liegt das Thema sehr am Herzen.“
> Mehr14.04.2026 | Tausende NS-Opfer litten hier: Torgau eröffnet neuen Gedenkort – Angehöriger ist dankbar
Der Erinnerungsort Torgau hat am ehemaligen NS-Militärgefängnis Torgau-Brückenkopf einen neuen Gedenkort eröffnet. Die Torgauer Zeitung berichtet darüber.
> Mehr17.04.2026 | 65 Jahre nach Mauerbau: Bautzen-Forum diskutiert über Grenzen, Erinnerungen und Gegenwart
„Einen historischen Rahmen setzt der Auftakt am Mittwoch, 6. Mai, mit einer Andacht und einem ökumenischen Gottesdienst für die Opfer der SED-Herrschaft an der Gedenkkapelle auf dem Gräberfeld am Karnickelberg in Bautzen. Ergänzt wird das Programm durch eine Veranstaltung in der Gedenkstätte Bautzen mit einem Gastspiel des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters.“
> Mehr20.04.2026 | Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein: Warum der Audioguide draußen bleibt
„Der Audioguide für die Gedenkstätte auf dem Sonnenstein führt bewusst nur über das Außengelände. Warum das so ist, was Besucher dort erfahren – und weshalb im Keller des Hauses Ruhe wichtig ist.“
> Mehr22.04.2026 | Steinmeier bei Jugendwerkhof Torgau: „Jugendlichen wurde Menschenwürde geraubt“
„Frank-Walter Steinmeier hat die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof in Torgau besucht und ehemalige Insassen getroffen. Worüber Steinmeier mit den Betroffenen gesprochen hat, erfahren Sie im Audio.“
> Mehr22.04.2026 | Steinmeier in Torgau: Erinnern an Unrecht
„Im ehemaligen Jugendwerkhof Torgau erinnert eine Gedenkstätte an Leid und Gewalt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier traf Betroffene und sprach über Aufarbeitung.“
> Mehr22.04.2026 | Steinmeier spricht in Torgau mit ehemaligen Insassen des Jugendwerkhofs
„In Torgau erfährt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier von den traumatischen Erlebnissen ehemaliger Insassen des Geschlossenen Jugendwerkhofs. Die Betroffenen kämpfen bis heute gegen Vorurteile und für Anerkennung. Wie kann die dringend benötigte Gedenkstättenarbeit gestärkt werden?“
> Mehr22.04.2026 | Steinmeier spricht mit DDR-Heimkindern über ihr Schicksal
„Hinter Mauern und Wachtürmen: Bundespräsident Steinmeier trifft ehemalige DDR-Heimkinder in Torgau. Ihr Schicksal bewegt bis heute.“
> Mehr22.04.2026 | Steinmeier: DDR-Heimkinder nicht vergessen
„Das Schicksal ehemaliger DDR-Heimkinder darf nicht in Vergessenheit geraten. Das sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch bei seinem Besuch im früheren Jugendwerkhof in Torgau.“
> Mehr25.04.2026 | Elbe Day: Gedenken an Kriegsende 1945 in Torgau
„Torgau erinnerte zum Elbe Day an das Kriegsende 1945. Auch die Leiterin des Erinnerungsortes Torgau, Elisabeth Kohlhaas, hielt eine Rede.“
> Mehr26.04.2026 | Beim Elbe Day in Torgau zählt der Wunsch nach Frieden, nicht die Größe des Festes
„Wie sehr das Thema die Menschen beschäftigt, zeigte sich in den Gedenkreden von Torgaus Oberbürgermeister Henrik Simon (parteilos), von Superintendent Matthias Imbusch und Elisabeth Kohlhaas, Leiterin des Erinnerungsortes Torgau.“
> Mehr30.04.2026 | Leipzig: Archäologen sichern Spuren von NS-Zwangsarbeiterlager
Der MDR-Sachsenspiegel berichtet über archäologische Untersuchungen auf dem Gelände des ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlagers „Mangold“ in Leipzig. Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten engagiert sich für die Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit in Sachsen im Rahmen der Arbeitsgruppe „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Sachsen“.
> Mehr01.05.2026 | Orte für die Erinnerung
Der Landtagskurier berichtet über die Vielfalt der sächsischen Gedenkstättenlandschaft und verweist dabei auf einen Beitrag von Dr. Markus Pieper von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Er machte deutlich, dass die Gedenkstätten in Sachsen unterschiedliche Epochen der deutschen Geschichte in den Blick nehmen, vielfach aus zivilgesellschaftlichem Engagement entstanden sind und mit einer hohen Nachfrage nach Bildungsangeboten konfrontiert sind.
> Mehr02.05.2026 | Das Schicksal der Großenhainer Widerständler ist lebendig
„Fritz Riebling und Günter Tomschke gehörten in den 1950er-Jahren zur Oppositionsgruppe Albatros. Sie wurden in Moskau erschossen. Nachfahren von Erich Keil aus der Gruppe berichteten im Großenhainer Museum über ihre Erinnerungen.“ Eine Veranstaltung der Dokumentationsstelle Dresden.
> Mehr02.05.2026 | „Endstation“: Wie der DDR‑Jugendwerkhof Torgau Kinder brach
„Am 1. Mai 1964 eröffnete der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau. Bis heute weiß kaum jemand, was hinter den Toren geschah.“
> Mehr03.05.2026 | Todesurteil für den Freiheitskampf: Gedenken an Widerstandsgruppe „Albatros“
„In Großenhain stellte die Historikerin Dr. Natalja Jeske ihre Forschungsergebnisse zur liberalen Widerstandsgruppe „Albatros“ im Rahmen einer Veranstaltung der Dokumentationsstelle Dresden der Stiftung Sächsische Gedenkstätten vor.“
> Mehr04.05.2026 | Archäologen suchen in Leipzig Reste von NS-Zwangsarbeiterlager
Das Neue Deutschland berichtet über archäologische Untersuchungen zu einem ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager in Leipzig. Dabei wird auch die Arbeitsgruppe „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Sachsen“ genannt, in der sich die Stiftung Sächsische Gedenkstätten gemeinsam mit Partnerinstitutionen für die Erinnerung an die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Sachsen einsetzt.
> Mehr12.05.2026 | Zeitzeugin berichtet im Vogtland über Jugendwerkhof: „Mit 14 war ich Klassenfeind“
„Schlimmer als Knast: Eine Betroffene erzählt vor angehenden Erziehern vom Leid in einem Jugendwerkhof der DDR. Ein Schicksal von 135.000.“
> Mehr18.05.2026 | Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2026: Große Ehre für Leipziger Widerstands-Archiv
„Prominente Würdigung eines großen Engagements! Zum zehnten Mal hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Karl-Wilhelm-Fricke-Preis ausgeschrieben, der Menschen und Initiativen ehrt, die sich in besonderer Weise der Aufarbeitung von Diktaturen widmen und zugleich für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage eintreten.“
> Mehr21.05.2026 | „Runde Ecke“ in Leipzig: Diskussion um neue Konzeption
„In einem Museum oder in einer Gedenkstätte geht es in der Regel um die Vergangenheit. Das heißt aber nicht, dass die Ausstellung auch oll aussehen muss. Genau dieses Problem hat aber die ‚Runde Ecke‘ in Leipzig.“
> Mehr29.05.2026 | Yad Vashem kommt nach Sachsen
Die Leipziger Zeitung berichtet über die geplante Yad-Vashem-Außenstelle in Leipzig. Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten war im Rahmen der Delegationsreisen im Dezember 2025 und April 2026 an mehreren Arbeitsgesprächen mit Partnern aus Politik, Bildung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft beteiligt.
> Mehr30.05.2026 | Ein Ort der Erinnerung, ein Auftrag für die Zukunft
Die Torgauer Stadtzeitung berichtet über die Eröffnung des neuen Gedenkort des Erinnerungsortes Torgau. Auf dem Gelände des ehemaligen NS-Militärgefängnisses Brückenkopf in Torgau erinnert er erstmals an die Gefangenen und die Hingerichteten während des Zweiten Weltkriegs.
> Mehr02.06.2026 | Erst hofiert, dann verfolgt: Museum zeigt gerettete Schätze des jüdischen Familienateliers Abram Mittelmann
Eine „Initiative aus Nadia Vergne, dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, dem Ariowitsch-Haus stellvertretend für die Israelitische Religionsgemeinde sowie dem Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V. [hat] begonnen, den Bestand aufzuarbeiten.“
> Mehr03.06.2026 | Nach Vorstandswechsel: Stasi-Museum „Runde Ecke“ erhält wieder Fördermittel
„Hoffnung für das Bürgerkomitee Leipzig: Jahrelang hatte die Stiftung Sächsische Gedenkstätten die Förderung wegen Kritik am Träger der ‚Runden Ecke‘ zurückgeschraubt. Weil der neue Vorstand den Stiftungsrat überzeugt hat, fließen wieder Mittel.“
> MehrImpressum
Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft
Dülferstraße 1
01069 Dresden
Texte/Redaktion: Sven Riesel (Stellvertretender Geschäftsführer, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Gesine Werner (Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit)
V. i. S. d. P.: Dr. Markus Pieper (Geschäftsführer)
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