Sachsenburger Dialog am 6. Juni und 7. Juni 2026 – zum Jahrestag des ersten Lagerappells im Konzentrationslager Sachsenburg
Datum:
Veranstalter:
Anderer VeranstalterOrt:
An der Zschopau 1, 09669 Frankenberg
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Sachsenburg e.V. und der Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Sachsenburg e. V.:
Der Sachsenburger Dialog erinnert an den ersten Lagerappell im KZ Sachsenburg Anfang Juni 1933 und wurde 2009 ins Leben gerufen. Er ist ein Format des Austauschs, der Information und des gemeinsamen Gedenkens. Initiiert und organisiert wird der Dialog von der Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Sachsenburg und seit einigen Jahren in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Sachsenburg.
Anlässlich des diesjährigen sachsenweiten Themenjahres zur jüdischen Kultur „Tacheles“ widmet sich der Dialog den in Sachsenburg inhaftierten Juden.
Das Beitragsbild zeigt den in Sachsenburg inhaftierten Karl Fruchtmann, Quelle: Akademie der Künste Berlin, Karl-Fruchtmann-Archiv.
Veranstalter: Geschichtswerkstatt Sachsenburg e. V., Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Sachsenburg e. V.
Ort: An der Zschopau 1, 09669 Frankenberg
Programm
Samstag, 6. Juni 2026
12 bis 18 Uhr: Offene Ausstellung in der Fabrik
In der Fabrik werden die Ausstellungen „Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager in Sachsen" und „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938 - 1945“ gezeigt.
15 Uhr: Öffentlicher Rundgang
Wir laden zu einem gemeinsamen Rundgang über das Gelände des früheren KZ Sachsenburg ein. Thematischer Schwerpunkt der Führung werden die in Sachsenburg inhaftierten Juden sein.
18 Uhr: Film und Gespräch „Kaddish nach einem Lebenden“ von Karl Fruchtmann (65 Min.)
Nach der Filmpräsentation wird ein Gespräch mit Dr. Torsten Musial vom Archiv Film- und Medienkunst der Akademie der Künste Berlin stattfinden.
Sonntag, 7. Juni 2026
10 Uhr: Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung
Das Gedenken wird ausgestaltet vom Chor der Jüdischen Gemeinde Chemnitz „Shir Semer“
11.30 Uhr: Treffen der Angehörigen
Bei einem gemeinsamen Mittagssnack kann sich ausgetauscht werden. Für alle anderen ist der Besuch der Ausstellung möglich.
11.30 bis 16 Uhr: Offene Ausstellung in der Fabrik
In der Fabrik werden die Ausstellungen „Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager in Sachsen" und „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938 - 1945“ gezeigt.
13 Uhr: „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938 - 1945“
Vortrag und Gespräch zur Ausstellung und dem Projekt „Last Seen“ - Bilder der NS-Deportation mit Dr. Alina Bothe, Historikerin bei den Arolsen Archives. Die Ausstellung wird anschließend an weitere Orte in Sachsen wandern. Alle Stationen können bei der Sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus nachgelesen werden.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Kontakt
Geschichtswerkstatt Sachsenburg e. V.
An der Zschopau 6
09669 Frankenberg / OT Sachsenburg
info@geschichtswerkstatt-sachsenburg.de

