Martina Meiselbach ist wissenschaftliche Referentin für internationale Vernetzung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten
11.03.26
Seit dem 1. März 2026 ist die Historikerin Martina Meiselbach wissenschaftliche Referentin für internationale Vernetzung in der Geschäftsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten in Dresden. Zu ihren zentralen Aufgaben gehört die Vorbereitung und Organisation des ersten Deutsch-Polnischen Gedenkstättenforums, das im November 2026 in Dresden und Pirna stattfinden soll. Die Konferenz soll Fachleute aus Deutschland und Polen zusammenbringen und den Austausch über Erinnerungskultur, Forschung sowie Bildungsarbeit an Gedenkstätten stärken.
Martina Meiselbach wurde in Arnstadt geboren. Ihr Studium der Geschichte schloss sie im November 2024 an der Technischen Universität Dresden mit dem Master ab. Bereits während des Studiums sammelte sie vielfältige praktische Erfahrungen in Forschung und Wissenschaftsorganisation. So war sie unter anderem mehrere Jahre als studentische Hilfskraft am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung tätig.
Neben ihrer akademischen Arbeit engagiert sich Frau Meiselbach seit fast zehn Jahren ehrenamtlich beim Verein Hatikva e. V., der sich für jüdisches Leben, Bildung und gegen Antisemitismus einsetzt.
Zuletzt arbeitete sie als Projektmitarbeiterin im Forschungsverbund „Aufarbeitung von Zwangsadoptionen in der SBZ/DDR in der Zeit von 1945–1989“. In diesem Kontext entstand auch ihre Masterarbeit zum Thema „Erziehungsrechtsentzüge in der DDR“, in der sie sich mit staatlichen Eingriffen in Familienstrukturen befasste.
Kontakt
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Stellvertretender Geschäftsführer | Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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