21.08.26

Seit dem 1. April 2026 setzt die Dokumentationsstelle Dresden ein von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördertes Projekt zur Digitalisierung und Veröffentlichung vorwiegend russischsprachiger Unterlagen um. Ziel des Projekts ist es, wichtige historische Dokumente zur sowjetischen Verfolgung von Deutschen nach 1945 systematisch zu erschließen, digital zu sichern und für die Forschung sowie die interessierte Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
23.06.26
In der Schriftenreihe „Zeitfenster“ der Stiftung ist als Band 14 der Band „Zwischen Schuld und Unrechtsjustiz. Zur Praxis sowjetischer Militärtribunale in Deutschland 1945-1956“ erschienen. Er enthält im Wesentlichen die Beiträge eines von der Dokumentationsstelle Dresden in Kooperation mit der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam am 7. November 2024 veranstalteten Fachworkshops.
02.03.26

Am 27. Februar 2026 präsentierten die Dokumentationsstelle Dresden und die Gedenkstätte Bautzen auf der 18. Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung in Suhl ihr gemeinsames Projekt zur systematischen Erfassung und Auswertung der sogenannten Kompromatslisten aus dem Speziallager Bautzen.
17.02.26

Seit dem 1. Februar 2026 ist der 26-jährige Historiker Lewin Ott der erste wissenschaftliche Volontär der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Sein zweijähriges Volontariat absolviert er an zwei Orten der Stiftung: der Dokumentationsstelle Dresden und der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden. Die Schwerpunkte liegen auf Sammlung, Dokumentation, Digitalisierung und Forschung.
29.01.26
Das Feature „Verlorene Zeit – Die letzen deutschen Rückkehrer aus dem Gulag“ von Isabel Fannrich-Lautenschläger beleuchtet anlässlich der 70. Wiederkehr des Besuchs von Bundeskanzler Konrad Adenauer in Moskau das Schicksal von Menschen, die nach wie vor wenig Beachtung finden.
30.10.25
Die Dokumentationsstelle Dresden unterstützt den von Arndt Müller, Mitglied der Stadtvertretung Schwerin (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/Die PARTEI), der Lagergemeinschaft Workuta/Gulag Sowjetunion und anderen initiierten offenen Brief gegen das Vorhaben, die Lenin-Statue in Schwerin unter Denkmalschutz zu stellen.
20.01.25

In den Jahren 1950 bis 1952 verurteilte die sowjetische Militärjustiz in Dresden mindestens 109 Menschen zum Tode. Zu ihnen zählten oppositionelle Studenten, Mitglieder bürgerlicher Parteien und Informanten der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU) oder westlicher Geheimdienste. Eine neue Website vermittelt ausgehend von zwölf Gnadengesuchen Informationen über die Verurteilten und die Hintergründe ihrer Verhaftung sowie Wissen über das Begnadigungsverfahren und die Urteilsvollstreckung.
11.12.24

Die Dokumentationsstelle Dresden hat ihre Webapp „Verurteilt und vergessen“ um zwei Funktionen erweitert, die deren Zugänglichkeit und Benutzbarkeit verbessern. Damit wird der Anteil nicht barrierefreier Inhalte verringert.
24.10.24
In dem 75-minütigen Interview befragt Dr. Bert Pampel, Leiter der Dokumentationsstelle Dresden, Prof. Dr. Mike Schmeitzner (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden) ausführlich zur Praxis sowjetischer Militärtribunale (SMT) in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) und der frühen DDR.
28.08.24

Vom 5. bis 30. August 2024 absolvierte ich mein spannendes Praktikum in der Dokumentationsstelle Dresden der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Meine Aufgaben in diesen vier Wochen waren vielfältig.