Die letzten deutschen Rückkehrer aus dem Gulag: Dokumentationsstelle Dresden wirkt an Feature bei Deutschlandfunk Kultur mit
29.01.26
Das Feature „Verlorene Zeit – Die letzen deutschen Rückkehrer aus dem Gulag“ von Isabel Fannrich-Lautenschläger beleuchtet anlässlich der 70. Wiederkehr des Besuchs von Bundeskanzler Konrad Adenauer in Moskau das Schicksal von Menschen, die nach wie vor wenig Beachtung finden. Was viele nicht wissen: Unter den „letzten 10 000 deutschen Kriegsgefangenen“, die 1955/56 zurückkehrten, befanden sich mehr als 3 000 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder. Sie waren in der Nachkriegszeit und in der frühen DDR von sowjetischen Militärtribunalen (SMT) verurteilt worden und hatten ihre Strafen in sowjetischen „Besserungsarbeitslagern“ verbüßt. Im Feature erzählen der letzte Überlebende, der 98-jährige Rudolf Jost, und in der Aufarbeitung engagierte Kinder von Verurteilten, ihre Geschichte. Der Historiker Meinhard Stark und der Leiter der Dokumentationsstelle Dresden, Dr. Bert Pampel, ordnen die Thematik wissenschaftlich ein.
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