04.03.26
Der Erinnerungsort Torgau lädt gemeinsam mit der Volkshochschule Nordsachsen am Montag, dem 9. März 2026, zur Diskussionsveranstaltung „Das Zeitalter der Desinformation. Wie Algorithmen, KI und Desinformationskampagnen die politische Mobilisierung verändern“ ein. Zu Gast ist Dr. Felix Schilk, Soziologe an der Universität Tübingen und Experte für Rechtsextremismus und Verschwörungstheorien. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Veranstaltungssaal des Erinnerungsortes Torgau (Schloss Hartenfels, Flügel B, 2. Etage) statt. Der Eintritt ist frei.
02.02.26
Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus nahm die Gedenkstätte Bautzen an der offiziellen Gedenkfeier der Stadt Bautzen teil. Die Veranstaltung erinnerte an die Millionen Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt und ermordet wurden, und setzte ein Zeichen für historisches Bewusstsein, Verantwortung und demokratische Werte in der Gegenwart.
02.02.26
Die zweite Episode des Podcasts „Verbotene Zone“ wirft einen Blick hinter die Kulissen der Gedenkstätte Bautzen. Cornelia Bruhn erzählt über ihre Arbeit mit Angehörigen ehemaliger Inhaftierter: Was können Angehörige in der Gedenkstätte über die Haft Ihrer (Groß-)Eltern in Bautzen erfahren? Wie unterstützt die Gedenkstätte bei der Recherche? Welche Angebote für Angehörige gibt es?
19.01.26
Im Gedenken an die Verfolgten des Nationalsozialismus lädt der Erinnerungsort Torgau gemeinsam mit der Stadt Torgau am 27. Januar zu einer Kranzniederlegung und zu einer Ausstellungseröffnung ein. Die öffentliche Gedenkstunde findet um 14.30 Uhr am Memorial vor dem Fort Zinna in Torgau statt. Die Eröffnung der Sonderausstellung #StolenMemory auf dem Torgauer Marktplatz beginnt um 15.30 Uhr.
16.12.25
Mit „Verbotene Zone. Der Podcast der Gedenkstätte Bautzen“ startet die Gedenkstätte ein neues Audioformat, das Geschichte und Geschichten dieses Ortes hörbar macht. Bautzen war über Jahrzehnte ein Synonym für Unrecht, Repression und Gefangenschaft. Heute ist er ein Ort der Erinnerung, des Lernens und der Fragen: nach Schuld und Verantwortung, nach Anpassung und Widerstand, nach der Würde des Menschen – auch hinter Gittern.
06.11.25
Auch in diesem Jahr findet am 9. November wieder ein gemeinsames Stolperstein-Putzen in Torgau statt. Anlass ist der 87. Jahrestag der nationalsozialistischen Pogrome gegen Jüdinnen und Juden 1938 im Deutschen Reich. Beginn der Putzaktion ist um 16:30 Uhr vor dem Inklusionsbüro FREIRAUM (Bäckerstraße 15). Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
08.09.25
An dem 16. Pflegeeinsatz niedersächsischer Reservisten nehmen vom 1. bis 11. September 2025 fünf Mitglieder der Reservistenkameradschaft Achim sowie ein Mitglied der Reservistenkameradschaft Fallingbostel-Walsrode teil. Ergänzt wird die Gruppe durch einen in aktiven Soldaten des Logistikbataillons 161 im niedersächsischen Delmenhorst. Ermöglicht wird der Einsatz erneut durch die enge Zusammenarbeit mit dem Landesverband Sachsen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Gemeinde Zeithain.
03.09.25
Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals lädt der Förderverein der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain zu einer Besichtigung und Führung des Bahnhofgebäudes von Jacobsthal ein.
22.04.25
Am 23. April 2025 um 16 Uhr findet der feierliche Gedenkakt zum 80. Jahrestag der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain statt.
14.04.25
Der von der Sächsischen Staatsregierung vorgelegte Haushaltsentwurf des Freistaates für die Jahre 2025 und 2026 sieht die Förderung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Landesmitteln in Höhe von 4,48 Millionen Euro sowie 4,98 Millionen Euro vor. Im Vergleich zu 2024 wird damit in diesem Jahr der Haushalt der Stiftung Sächsische Gedenkstätten abgesenkt und 2026 auf der Höhe von 2024 fortgeschrieben. Durch tarifbedingt erhöhte Personalkosten und stark angestiegene Betriebskosten ergibt sich eine erhebliche Kürzung des Stiftungshaushalts. Dies wird nicht nur die Arbeit der acht Stiftungseinrichtungen einschränken, sondern auch der sachsenweit zwölf institutionell geförderten Gedenkstätten in freier Trägerschaft, die bereits jetzt am unteren Limit des Möglichen arbeiten.