Zweites Sommer-Workcamp in Zeithain beendet
26.08.26
記憶の文化 – Kioku no bunka, das bedeutet auf Japanisch „Erinnerungskultur“. Genau dieser Gedanke brachte vom 12. bis 26. August 2026 zehn Freiwillige aus aller Welt beim SCI-Workcamp in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain zusammen.
Mit dabei waren Yuta, Rina und Shota aus Japan, die sich aus großem Geschichtsinteresse bewusst für diesen Einsatz entschieden. Rina studiert in Tokio Geschichte und untersucht dabei, mit welchen Schwerpunkten und Narrativen der zweite Weltkrieg und der Holocaust in Japan erzählt werden. Nach dem Einsatz in Zeithain besucht sie noch weitere Gedenkstätten in Europa. Yuta ist vor allem über diverse Filme in die deutsche Geschichte eingetaucht. So zuletzt durch den deutschen Film „In die Sonne schauen“, der in Japan für viel Aufsehen sorgte.
Gemeinsam mit den anderen Ehrenamtlichen packten sie tatkräftig an, um das ehemalige Gelände des Kriegsgefangenenlagers freizuschneiden, Fundamentreste zu schützen und dieses Jahr besonders das Areal rund um den historischen Bahnhof Jacobsthal zu erhalten. Bereits im Juli fand ein internationales Workcamp des Trägers IJGD in Zeithain statt.
Kontakt
Nora Manukjan
Referentin Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
Tel: 03525 510472
nora.manukjan@stsg.de

