März 2026
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
mit diesem Newsletter möchten wir neben dem, was in den kommenden Wochen ansteht, noch einmal den Blick auf die erinnerungskulturellen Aktivitäten rund um den 27. Januar, den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, richten. Wir haben gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern an unterschiedlichen Orten in ganz Sachsen mit Gedenkveranstaltungen, Gesprächen, Bildungsformaten und Ausstellungen erinnert. Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen weiterhin die Ausstellung „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933–1945–heute“ im Neuen Rathaus Leipzig: Sie rückt eine lange marginalisierte Opfergruppe in den Mittelpunkt und fragt zugleich nach dem Nachwirken von Ausgrenzung, Stigmatisierung und verweigerter Anerkennung bis in die Gegenwart. Die Ausstellung ist noch bis zum 30. März 2026 zu sehen.
Darüber hinaus zeigt dieser Newsletter, wie breit und lebendig die Erinnerungsarbeit in Sachsen ist: von Führungen in den Gedenkstätten – besichtigen Sie auch gern das neue eröffnete Schaudepot der Gedenkstätte Großschweidnitz – über Vorträge etwa zu Desinformation im digitalen Zeitalter bis hin zum Gedenken an den Häftlingsaufstand im Speziallager Bautzen 1950 und der Einweihung eines neuen Gedenkortes auf dem Gelände des ehemaligen NS-Militärgefängnisses Brückenkopf in Torgau. Ich lade Sie herzlich ein, die Angebote zu nutzen, vorbeizukommen, mitzudiskutieren und Fragen zu stellen.
Ihr
Dr. Markus Pieper
Inhalt |
Bevorstehende Veranstaltungen
27.01. bis 13.03.2026 | Präsentation der Wanderausstellung: Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein – Die Opfer der „Aktion T4“ aus Bayern in Haar
Über 7 600 Menschen aus bayerischen Heil- und Pflegeanstalten wurden 1940 und 1941 während der „Aktion T4“ in nationalsozialistischen Tötungsanstalten ermordet.
> Mehr27.01. bis 30.03.2026 | Wanderausstellung „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus. 1933-1945-heute“ in Leipzig
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten präsentiert gemeinsam mit der Stadt Leipzig, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg die Ausstellung „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933–1945–heute“. Die Ausstellung ist bis zum 30. März 2026 im Neuen Rathaus in Leipzig zu sehen.
> Mehr01.03.2026 | Öffentliche Führung über den Anstaltsfriedhof und durch die Gedenkstätte Großschweidnitz
Jeden ersten Sonntag im Monat bietet die Gedenkstätte Großschweidnitz kostenfreie Führungen durch die Ausstellung und über das Friedhofsgelände an.
> Mehr09.03.2026 | Desinformation im digitalen Zeitalter
Unter dem Titel „Das Zeitalter der Desinformation. Wie Algorithmen, KI und Desinformationskampagnen die politische Mobilisierung verändern“ findet am 9. März 2026 um 19 Uhr eine Vortragsveranstaltung im Erinnerungsort Torgau statt.
> Mehr16.03.2026 | Der Fotograf Fred Stein. Ein deutsch-jüdisches Leben. Buchvorstellung und Gespräch
Hannah Arendt mit Zigarette, Thomas Mann am Schreibtisch, der lächelnde Albert Einstein, Bertolt Brecht im Profil. Diese Aufnahmen sind weltberühmt. Fred Stein (1909-1967), ihr Fotograf, ist dagegen weitgehend unbekannt. Der Historiker Daniel Siemens hat dem Fotografen nun die erste Biografie gewidmet. Sein Buch über Fred Stein wird von Prof. Dr. Mike Schmeitzner (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung) Dr. Birgit Sack (Gedenkstätte Münchner Platz Dresden) im Gespräch mit dem Autor vorgestellt.
> Mehr18.03.2026 | https://www.stsg.de/cms/zeithain/veranstaltungen/vermisst-deutschland-fi...
Mehr als drei Millionen Rotarmisten starben im Zweiten Weltkrieg in deutscher Kriegsgefangenschaft. Ihre Gräber liegen verstreut über ganz Deutschland, allein in Zeithain bei Riesa ruhen rund 30.000 von ihnen. Doch auch nach dem Ende des Krieges fanden die Überlebenden keinen Frieden: In der Sowjetunion galten sie als Verräter und Kollaborateure. Die Historikerin, Autorin und Trägerin des Friedensnobelpreises Irina Scherbakowa untersuchte, warum diese Männer in der Sowjetunion nicht geehrt wurden und zeigt, wie dieses staatlich verordnete Schweigen Generationen prägt
> Mehr29.03.2026 | Erinnerung an den Aufstand im Speziallager Bautzen 1950
Am 31. März 1950 wurde der erste und größte Häftlingsaufstand in der DDR brutal niedergeschlagen. Viele der gegen die unmenschlichen Haftbedingungen im „Gelben Elend“ aufbegehrenden Gefangenen wurden schwer verletzt.
> Mehr29.03.2026 | Sonderführung „Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in der NS-Psychiatrie“
In einer Sonderführung beleuchten wir das Schicksal psychisch erkrankter Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Großschweidnitz und begeben uns auf die Suche nach den Spuren, die ihre Ermordung auf dem Anstaltsfriedhof hinterlassen hat.
> Mehr14.04.2026 | Einweihung des Gedenkortes auf dem Gelände des ehemaligen NS-Militärgefängnisses Brückenkopf in Torgau
Am Dienstag, dem 14. April 2026, eröffnet der Erinnerungsort Torgau feierlich einen neuen Gedenkort für die Verfolgten der nationalsozialistischen Militärjustiz auf dem Gelände des ehemaligen Militärgefängnisses Brückenkopf in Torgau.
> Mehr29.04.2026 | Die Großenhainer Widerstandsgruppe „Albatros“ vor Gericht
Am 29. April 1952 standen in Potsdam, auf dem Hauptgelände der sowjetischen Militärspionageabwehr in Deutschland, fünf Männer vor dem Militärtribunal der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland.
> MehrNeuigkeiten aus der Stiftung und ihren Gedenkstätten
19.12.2025 | Neues inklusives Angebot der Gedenkstätte Großschweidnitz
Die Erweiterung um Gebärdensprache macht den Audioguide zum Anstaltsfriedhof Großschweidnitz zum Mediaguide.
> Mehr07.01.2026 | Schaudepots der Gedenkstätte Großschweidnitz
Gedenkstätte Großschweidnitz zeigt seit dem 27. Januar 2026 originale Grabsteine von Opfern der NS-Krankenmorde in einem neuen Schaudepot.
> Mehr09.01.2026 | Ausschreibung des Jugendgeschichtsprogramms „Spurensuche“ der Sächsischen Jugendstiftung
Das Jugendgeschichtsprogramm „Spurensuche“ der Sächsischen Jugendstiftung fördert auch in diesem Jahr wieder Projekte der Jugendgeschichtsarbeit mit bis zu 1800 Euro. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2026. Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten unterstützt das Programm „Spurensuche“ und das zivilgesellschaftliche Engagement junger Menschen beim Erforschen regionaler historischer Themen und Ereignisse, die oft starke zeitgeschichtliche und erinnerungskulturelle Bezüge haben.
> Mehr13.01.2026 | Hinrichtungsopfer Joël Anglès d’Auriac seliggesprochen
Joël Anglès d’Auriac, der während der nationalsozialistischen Herrschaft in der Richtstätte am Münchner Platz in Dresden 1944 hingerichtet wurde, ist von der katholischen Kirche seliggesprochen worden. Er gehört zu insgesamt 50 von den Nationalsozialisten getöteten französischen Laien und Geistlichen, die am 13. Dezember 2025 in der Kathedrale Notre-Dame de Paris unter dem Vorsitz von Kardinal Claude Hollerich, Erzbischof von Luxemburg, feierlich zu Seligen erklärt wurden.
> Mehr14.01.2026 | Stiftung Sächsische Gedenkstätten unterzeichnet Offenen Brief gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten hat einen Offenen Brief des Netzwerks Digital History and Memory mitunterzeichnet. Darin fordern Einrichtungen der historisch-politischen Bildung die Betreiber von Social-Media-Plattformen zu einem konsequenten Vorgehen gegen massenhaft verbreitete, KI-generierte und geschichtsverfälschende Holocaust-Inhalte auf.
> Mehr22.01.2026 | Podiumsgespräch zum Themenjahr „TACHELES. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ in Leipzig
Der Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Dr. Markus Pieper, nahm im Ariowitsch-Haus Leipzig an einem Podiumsgespräch zum Themenjahr „TACHELES. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ teil.
> Mehr26.01.2026 | Vermisst in Zeithain. Ein Kurzfilmprojekt der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain
Über drei Millionen Rotarmisten starben während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsgefangene im Deutschen Reich. Ihre sterblichen Überreste liegen bis heute in Massengräbern über ganz Deutschland verteilt – allein in Zeithain bei Riesa ruhen mindestens 30.000 von ihnen.
> Mehr28.01.2026 | Comics und Graphic Novels zur Shoah – Eine Gedenkveranstaltung zum 27. Januar in Riesa
Am 27. Januar 2026 fand in Riesa eine Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt.
> Mehr28.01.2026 | Gedenken in Leipzig am 27. Januar und Ausstellungseröffnung „Die Verleugneten“ im Neuen Rathaus
Am 27. Januar 2026 nahm die Stiftung Sächsische Gedenkstätten in Leipzig an verschiedenen Gedenkveranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus teil. Das Leipziger Programm war bewusst dezentral angelegt. Am Schwanenteich wurde am frühen Abend der Opfer der Verfolgung der Sinti und Roma gedacht. Die Veranstaltung fand am Denkmal „Geschlagener“ statt. In Abtnaundorf stand das Gedenken am Denkmal für die Opfer des „Massakers von Abtnaundorf“ im Mittelpunkt, bei dem kurz vor Kriegsende Häftlinge ermordet wurden. Am Abend wurde im Neuen Rathaus die Wanderausstellung „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933–1945–heute“ eröffnet.
> Mehr28.01.2026 | Gedenkveranstaltung für die Opfer der NS-Militärjustiz in Torgau und Ausstellungseröffnung #StolenMemory
Der Erinnerungsort Torgau gedachte gemeinsam mit der Stadt Torgau der Verfolgten der NS-Militärjustiz. Torgau war im Zweiten Weltkrieg das Zentrum der nationalsozialistischen Militärjustiz und des militärischen Strafvollzugs. Die Gedenkveranstaltung fand am Memorial vor dem ehemals größten Militärgefängnis der Nationalsozialisten Fort Zinna in Torgau statt. Es sprachen die Leiterin des Erinnerungsortes Torgau, der Oberbürgermeister, die Enkelin eines in Torgau hingerichteten Wehrmachtoffiziers und Schülerinnen und Schüler des Johann-Walter-Gymnasiums.
> Mehr28.01.2026 | Gedenkstätte Bautzen beteiligte sich an Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus der Stadt Bautzen am 27. Januar 2026
Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus nahm die Gedenkstätte Bautzen an der offiziellen Gedenkfeier der Stadt Bautzen teil. Die Veranstaltung erinnerte an die Millionen Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt und ermordet wurden, und setzte ein Zeichen für historisches Bewusstsein, Verantwortung und demokratische Werte in der Gegenwart.
> Mehr28.01.2026 | Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 in der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
Am 27. Januar 2026 haben im ehemaligen Hinrichtungshof der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden rund 250 Personen an der zentralen Gedenkfeier der Stadt Dresden zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus teilgenommen. Im Anschluss an die Gedenkfeier widmete sich eine Veranstaltung der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden dem Themenjahr zur jüdischen Kultur in Sachsen, „Tacheles 2026“.
> Mehr29.01.2026 | Die letzten deutschen Rückkehrer aus dem Gulag: Dokumentationsstelle Dresden wirkt an Feature bei Deutschlandfunk Kultur mit
Das Feature „Verlorene Zeit – Die letzen deutschen Rückkehrer aus dem Gulag“ von Isabel Fannrich-Lautenschläger beleuchtet anlässlich der 70. Wiederkehr des Besuchs von Bundeskanzler Konrad Adenauer in Moskau das Schicksal von Menschen, die nach wie vor wenig Beachtung finden.
> Mehr29.01.2026 | Stolpersteinverlegung für einen in Zeithain verstorbenen Italienischen Militärinternierten
Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain möchte in Zukunft verstärkt auf ihrer Website auf Veranstaltungen und Initiativen in Italien hinweisen, die sich mit dem Kriegsgefangenenlager Zeithain auseinandersetzen. Im Rahmen der Kontaktaufnahme und Vernetzung mit Angehörigen in Italien ist es uns wichtig auf die vielen Möglichkeiten und Engagements auf lokaler Ebene hinzuweisen und so die Erinnerung an das Schicksal der italienischen Militärinternierten grenzübergreifend zu stärken.
> Mehr02.02.2026 | „Verbotene Zone. Der Podcast der Gedenkstätte Bautzen“ Folge 2 – Verborgene Geschichten – Wenn sich Angehörige ehemaliger Häftlinge auf Spurensuche begeben
Die zweite Episode des Podcasts „Verbotene Zone“ wirft einen Blick hinter die Kulissen der Gedenkstätte Bautzen. Cornelia Bruhn erzählt über ihre Arbeit mit Angehörigen ehemaliger Inhaftierter: Was können Angehörige in der Gedenkstätte über die Haft Ihrer (Groß-)Eltern in Bautzen erfahren? Wie unterstützt die Gedenkstätte bei der Recherche? Welche Angebote für Angehörige gibt es?
> Mehr10.02.2026 | FSJ Politik ab September 2026 in der Geschäftsstelle der StSG: Jetzt bewerben!
Die Geschäftsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten bietet ab September 2026 eine Einsatzstelle im FSJ Politik an. Das FSJ Politik wird von der Sächsischen Jugendstiftung koordiniert. Das Freiwillige Soziale Jahr Politik richtet sich an junge Menschen, die sich nach der Schule orientieren, praktische Erfahrungen sammeln und sich zugleich gesellschaftlich engagieren möchten – mit Einblicken in Erinnerungskultur, politische Bildung, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit.
> Mehr11.02.2026 | Begleitprogramm zur Wanderausstellung „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus. 1933-1945-heute“ in Leipzig
Zur Wanderausstellung „Die Verleugneten“, die gemeinsam von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, der Stadt Leipzig, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Zusammenarbeit mit dem Riebeckstraße 63 e. V. und der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig präsentiert wird, findet im Februar und März 2026 ein umfangreiches Begleitprogramm statt.
> Mehr17.02.2026 | Lewin Ott – Erster wissenschaftlicher Volontär der Stiftung Sächsische Gedenkstätten | Zweijähriges Volontariat in der Dokumentationsstelle Dresden und der Gedenkstätte
Seit dem 1. Februar 2026 ist der 26-jährige Historiker Lewin Ott der erste wissenschaftliche Volontär der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Sein zweijähriges Volontariat absolviert er an zwei Arbeitsstellen der Stiftung: der Dokumentationsstelle Dresden und der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden. Die Schwerpunkte liegen auf Sammlung, Dokumentation, Digitalisierung und Forschung.
> MehrNeuigkeiten von weiteren Erinnerungsorten und Initiativen
04.02.2026 | „Hoheneck“ – Neue Publikation in der Reihe der Sächsischen Landesbeauftragten
Hoheneck gilt als eines der berüchtigtsten Gefängnisse der DDR. Zwischen 1950 und 1989 waren dort rund 24.000 Frauen inhaftiert, etwa 8.000 von ihnen aus politischen Gründen. Mit dem nun erschienenen Band „Hoheneck. Die Geschichte des zentralen Frauengefängnisses in der DDR“ legt der Historiker Sebastian Lindner erstmals eine umfassende Gesamtdarstellung dieses zentralen Haftortes vor.
> Mehr12.02.2026 | Neue Gedenkhinweise und weitere Aktivitäten des Mitmach-Raum-Tagebuchs „Das Kriegsende im Tharandter Wald“ im Jahr 2025
Das Jahr 2025 hatte aufgrund des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges für uns eine besondere Bedeutung. Es war durch Aktivitäten zur stärkeren Bekanntmachung des das Mitmach-Raum-Tagebuchs geprägt. Wesentlich war dabei ein Vermittlungsprojekt in der 2. Jahreshälfte, was durch Förderung der Kulturstiftung Sachsen möglich wurde.
> Mehr27.02.2026
Nachdem der Verein im letzten Jahr seinen Internetauftritt modernisiert hatte, hat er sich mit Beginn des Jahres ein neues Logo gegeben. Nach Öffnung der Grenzen zu Mittel- und Osteuropa und dem Fall der innerdeutschen Grenze – aber noch vor der Wiedervereinigung im Herbst 1990 – hatte sich im März des Jahres das Bautzen-Komitee gegründet.
> Mehr27.02.2026 | Angebote der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig im März 2026
Auch im März hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Interessierte verschiedene Angebote.
> Mehr04.03.2026 | Nächstes Erzählcafé in Leipzig zu den Venerologischen Stationen in der DDR
Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau und der Riebeckstraße 63 e. V. laden herzlich zu nächsten Ausgabe des Erzählcafés zu den Venerologischen Stationen in der DDR ein.
> Mehr07.03.2026 | Archiv Bürgerbewegung Leipzig beteiligt sich am Tag der Archive
Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V. öffnet am Tag der Archive unter dem Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ zwischen 10 und 16 Uhr seine Türen und lädt ein.
> Mehr13.03.2026 | FORUM HOHENECK. Vom Ort des Unrechts zum Ort des Austauschs.
Presseschau
20.12.2025 | Oběti prvních nacistických transportů
Das Tschechische Fernsehen berichtete in seiner Hauptnachrichtensendung von der Veranstaltung am 15. Dezember 2025 in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein.
> Mehr21.12.2025 | Feuerwehreinsatz am „Museum in der Runden Ecke“: Kriminalpolizei ermittelt
„Am Samstagabend hat es in der früheren Stasi-Bezirksverwaltung in der Großen Fleischergasse in Leipzig gebrannt. Die Ursache bleibt auch am Tag danach noch völlig unklar.“
> Mehr22.12.2025 | Feuer unter ehemaliger Leipziger Stasi-Zentrale zerstört Museumssammlung
„In den Wochen zuvor war es schon zu mehreren Einbrüchen in den historischen Gebäudekomplex in der Leipziger Innenstadt gekommen. Was der Brand alles vernichtet hat und wie es nun weitergeht.“
> Mehr23.12.2025 | Ursache des Brandes unter Leipziger Stasi-Zentrale steht fest
„Spezialisten der Kriminalpolizeiinspektion haben die Untersuchung des Brandherdes im Kellergeschoss abgeschlossen. Die Ermittlungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen.“
> Mehr29.12.2025 | Erstes Foto aus der KZ-Gedenkstätte Sachsenburg: Stahlkonstruktion erinnert an Kommandantenvilla
„Der Endspurt hat sich gelohnt: Der erste Bauabschnitt der KZ-Gedenkstätte in Frankenberg vor den Toren von Chemnitz ist wie vorgesehen zum Jahresende fertiggestellt. Doch wie geht es nun weiter?“
> Mehr07.01.2026 | Von der Stasi verhaftet, von den Sowjets verurteilt: Die Geschichte von Karl-Heinz Kurch aus Morungen
Der Beitrag erinnert an das Schicksal von Karl-Heinz Kurch aus Morungen, der nach seiner Verhaftung zu Unrecht von einem sowjetischen Militärtribunal verurteilt wurde – und zeigt, wie seine Söhne Jürgen und Hartmut die Erinnerung in der Familie bis heute wachhalten. Der Artikel verweist auf die Dokumentationsstelle Dresden und ihre Internetseite „Verurteilt und vergessen“, die als digitales Erinnerungs- und Informationsprojekt Lebensläufe von Menschen dokumentiert, die zwischen 1945 und 1955 zu Unrecht verurteilt wurden.
> Mehr11.01.2026 | Putins langer Arm bis Dresden
Der Beitrag schildert, wie russische Exil-Oppositionelle in Dresden ein improvisiertes Nawalny-Mahnmal an der Mauer des ehemaligen Stasi-Geländes pflegen – direkt am historischen Ort der früheren Schnittstelle von Stasi und KGB und der heutigen Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden. Die Gedenkstätte akzeptiert das Memorial als zivilgesellschaftliches „Kommentar“-Zeichen zur Geschichte von Überwachung und Repression, die am Ort vermittelt wird.
> Mehr12.01.2026 | Die Gedenkstätte Bautzner Straße – ein Erinnerungsort
„Die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden ist ein Ort der Erinnerung, Bildung und Begegnung. Sie erinnert an die Opfer der politischen Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone und DDR, dokumentiert deren Schicksale und macht sie der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich. Zudem bietet sie den Betroffenen Raum für Austausch und Begegnung.“
> Mehr19.01.2026 | „Mir tut es persönlich leid“: Neue Leiterin der Gedenkstätte Hoheneck in Stollberg soll schon wieder gehen
„Erst vor wenigen Monaten trat Mareike Schönle-Jennrich als Leiterin der Gedenkstätte Hoheneck an. Doch wie jetzt bekannt wurde, plant man die Zukunft ohne sie. Ehemalige Hoheneckerinnen sind erschüttert. Stollbergs OB sagt, dass sich die Strukturen ändern sollen.“
> Mehr20.01.2026 | Schaudepot für Grabsteine von Opfern der NS-Krankenmorde
„Die Gedenkstätte Großschweidnitz in Sachsen wird zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar ein Schaudepot mit Grabsteinen von Opfern der nationalsozialistischen Krankenmorde eröffnen. Es handele sich um die deutschlandweit einzigen noch erhaltenen Grabsteine dieser Opfergruppe auf einem ehemaligen Anstaltsfriedhof, teilte die Stiftung Sächsische Gedenkstätten am Dienstag in Dresden mit.“
> Mehr24.01.2026 | Gedenken in Riesa: Darf man den Holocaust in Comics zeigen?
„Die NS-Verbrechen in Comic-Zeichnung und mit Sprechblasen - ist das angemessen? Eine Ausstellung und Vorträge im Riesaer Stadtmuseum wollen sich dem Thema nähern. Eine Ausstellung in Riesa nähert sich dem Holocaust-Gedenken diesmal von einer anderen Seite. Wie in Riesa, Großenhain und Waldheim an die NS-Verbrechen erinnert wird.“
> Mehr25.01.2026 | Neuer Erinnerungsort für Opfer von NS-Krankenmorden
„Schaudepot in Gedenkstätte Großschweidnitz zeigt die Grabsteine der in der früheren psychiatrischen Klinik umgebrachten Menschen.“
> Mehr25.01.2026 | Neues Schaudepot erinnert an Opfer der NS-Krankenmorde
„In der Gedenkstätte Großschweidnitz wird am Dienstag von der sächsischen Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) ein neues Schaudepot eröffnet. Zu sehen sind restaurierte Grabsteine von Patientinnen und Patienten, die in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt in der NS-Zeit ermordet wurden, wie das Kulturministerium am Sonntag in Dresden mitteilte. Eröffnet wird das Depot im Rahmen einer Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar.“
> Mehr26.01.2026 | Erinnerungsarbeit in Pirna-Sonnenstein mit wachsender gesellschaftlicher Relevanz
„Mit 21.018 Gästen war die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein auch im Jahr 2025 ein vielbesuchter Ort des Erinnerns, des Lernens und der Auseinandersetzung mit der Geschichte der nationalsozialistischen Krankenmorde.“
> Mehr26.01.2026 | MNEMO Gedenkorte Hellerau und Hellerberg zum Holocaust-Gedenktag fertiggestellt
„Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar sind die Gedenkorte Hellerau und Hellerberg im Rahmen des Projektes „MNEMO Gedenkareal Dresdner Norden“ zur Aufarbeitung der NS-Diktatur fertiggestellt worden.“
Eine Förderung des „Gedenkortes Hellerau“ erfolgte u.a. auch durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten.
26.01.2026 | Öffentliche Namenslesung zum Holocaust-Gedenktag
„Der 27. Januar ist seit 2005 internationaler Holocaust-Gedenktag. An dem Tag befreite 1945 die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz. In Sachsen wird mit Gedenkstunden an die NS-Opfer erinnert.“
> Mehr27.01.2026 | Gedenkstätten in Sachsen: Wo heute an die Opfer des NS erinnert wird
Der MDR stellt eine Auswahl der sächsischen Erinnerungsorte vor.
> Mehr27.01.2026 | Holocaust-Gedenktag in Torgau: „Mein Großvater hat nie jemanden verraten“
„Am Fort Zinna wurde der NS-Opfer gedacht. Mit dabei: Christine Gros, deren Großvater vor 81 Jahren auf Befehl der Nazis hingerichtet wurde. Welche Fragen Schüler und Besucher dabei bewegen – auch mit Blick auf die Gesellschaft heute.“
> Mehr27.01.2026 | NS-Krankenmorde: Die tragische Geschichte von Christian Schmid
„Christian Schmid ist 1943 in der Landesanstalt Großschweidnitz umgekommen. Jetzt wird seine Geschichte bei der Einweihung eines besonderen Depots erzählt – von seiner Nichte.“
> Mehr27.01.2026 | Sachsen gedenken Holocaust-Opfern
„Mit zahlreichen Veranstaltungen wird am Dienstag anlässlich des Holocaust-Gedenktags an die Vernichtung der Juden im Nationalsozialismus erinnert. Im Landtag wurde eine Gedenkstunde abgehalten. Geplant sind ferner Gottesdienste und Kranzniederlegungen. So werden an der Dresdner Kreuzkirche die Namen jüdischer Opfer verlesen, die einst in der Landeshauptstadt lebten.“
> Mehr27.01.2026 | Wie in Großschweidnitz ein Zufallsfund die Schicksale ermordeter Patienten ans Licht holt
„In der damaligen Landesanstalt Großschweidnitz wurden zur Zeit des Nationalsozialismus mehr als 5.500 Frauen, Männer und Kinder ermordet. Hier wurden psychisch kranke Menschen untergebracht, die im Nationalsozialismus als "lebensunwert" stigmatisiert wurden. An ihre Schicksale erinnert nun ein neues Schaudepot auf dem Gelände der Gedenkstätte mit mehr als 130 Grabsteinen.“
> Mehr28.01.2026 | Verlorene Zeit – Die letzen deutschen Rückkehrer aus dem Gulag
Die Dokumentationsstelle Dresden wirkte an einem Feature bei Deutschlandfunk Kultur mit.
> Mehr29.01.2026 | Kritik an Aus für Gedenkstätten-Leiterin in Stollberg – Ringen um neue Struktur in Hoheneck nimmt Fahrt auf
„Der Abschied von Mareike Schönle-Jennrich als Gedenkstättenleiterin in Hoheneck sorgt für Unmut in der Stadt. Eine Fraktion bemängelt die Entscheidung und sieht die Entwicklung gefährdet. Wie wird die Stiftung Sächsische Gedenkstätten reagieren?“
> Mehr31.01.2026 | KZ Buchenwald: Wo Frauen für Hitler ausgebeutet wurden, trainieren heute Neonazis
„Vor allem seit 2020, Beginn der Corona-Pandemie, hätten die Aggressionen und Grenzüberschreitungen von Besuchern zugenommen, sagt Sven Riesel, stellvertretender Geschäftsführer Stiftung Sächsische Gedenkstätten.“
> Mehr04.02.2026 | Yad Vashem in Sachsen: „Ehrlich gesagt – wir brauchen es“
„In Sachsen gaben mehrere Abgeordnete freilich zu bedenken, die Errichtung einer Yad-Vashem-Außenstelle dürfte nicht zulasten der bestehenden Erinnerungslandschaft gehen. Deren geplantes Budget wäre genauso groß wie das der gesamten Stiftung Sächsische Gedenkstätten, betont Luise Neuhaus-Wartenberg (Linke).“
> Mehr08.02.2026 | Bildung mal anders: Susanne Siegert erzählt die Geschichten von NS-Verbrechen, die im Unterricht fehlen
„Vom Scrollen zum Erinnern: Die Journalistin Susanne Siegert eröffnet in den sozialen Medien, mit ihrem Buch ‚Gedenken neu denken‘ und auf ihren Lesungen neue Perspektiven auf NS Verbrechen. […] MDR SACHSEN hat mit ihr auf ihrer aktuellen Lesereise die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein besucht.“
> Mehr08.02.2026 | Pirna-Sonnenstein: Gedenkstätte stellt neuen Besucherrekord auf
„Wie die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein mitteilte, war der Erinnerungsort auch im Jahr 2025 ein vielbesuchter Ort der Auseinandersetzung mit der Geschichte der nationalsozialistischen Krankenmorde. Mit insgesamt 21.018 Besuchern verzeichnete die ehemalige Heil- und Pflegeanstalt einen Zuwachs von fast 2.000 Besuchern im Vergleich zum Vorjahr.“
> Mehr11.02.2026 | Feuer in ehemaligem Stasi-Bürohaus: Leipziger Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
„Noch bis Oktober arbeiteten Mitarbeiter verschiedener Behörden der Stadtverwaltung in dem geschichtsträchtigen Gebäude in der Leipziger Innenstadt. Seitdem kam es immer wieder zu Einbrüchen, mittlerweile auch zu zwei mysteriösen Bränden. Neben der ‚Runden Ecke‘ ist auch das Stadtgeschichtliche Museum betroffen.“
> Mehr16.02.2026 | Stasi-Museum „Runde Ecke”: Stadt Leipzig stoppt Fördermittel für Trägerverein
„Erstmals stellt die Stadt Leipzig die Förderung an das Bürgerkomitee komplett ein. Der Verein, der die Gedenkstätte ‚Runde Ecke‘ betreibt, erfüllt seit Jahren die Fördervoraussetzungen nicht mehr. Weil die Zukunft des Vereins bedroht ist, deuten sich Veränderungen an.“
> Mehr18.02.2026 | Stadt friert Mittel für Leipziger Stasi-Museum ein
„Zuletzt unterstützte die Kommune die Gedenkstätte 2025 laut deren Trägerverein mit 10.000 Euro. Von Bund und Land gebe es aktuell noch keine Zuwendungsbescheide.“
> Mehr19.02.2026 | Nancy Aris bedauert Querelen um Stasi-Museum Leipzig
„Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Nancy Aris, äußert sich gegenüber MDR Aktuell zur aktuellen Situation der Gedenkstätte Museum in der ‚Runden Ecke‘ Leipzig.“
> Mehr21.02.2026 | Rezension der Ausstellung „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute“
Julia Roos vom Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow in Leipzig rezensiert für H-Soz-Kult die von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten aktuell mitpräsentierte Wanderausstellung „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute“ der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
> Mehr25.02.2026 | Nach dem Brand im Brückenkopf Torgau: Erste Schätzung zur Schadenshöhe liegt vor
„Die Gedenkstätte Erinnerungsort Torgau sieht den Brückenkopf […] als idealen Ort an, um die wechselvolle Geschichte Torgaus als Militär- und Haftort sowie als Ort der Begegnung von sowjetischen und amerikanischen Soldaten zum Kriegsende 1945 zu veranschaulichen.“
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Texte/Redaktion: Sven Riesel (Stellvertretender Geschäftsführer, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Gesine Werner (Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit)
V. i. S. d. P.: Dr. Markus Pieper (Geschäftsführer)
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