Vermisst in Zeithain: Pater Luca Airoldi
Der Film erzählt die Geschichte des italienischen Militärpriesters Luca Airoldi, der 1943 in das Kriegsgefangenenlager Zeithain kam, dort kranken und sterbenden Gefangenen half, heimlich Tagebuch schrieb und Fotos vom Lagerleben machte. Viele Jahre später halfen seine Aufzeichnungen dabei, die Gräber der verstorbenen Italiener zu finden und ihre sterblichen Überreste nach Italien zu bringen.
Die Gedenkstätte führte Interviews mit den Nachkommen. Die Angehörigen berichten über persönliche Erfahrungen, etwa das Wiederentdecken verlorener Familiengeschichten, das Weitergeben von Traumata und den Dialog zwischen den Generationen. Daraus sind animierte Videos entstanden.


