Vermisst in Zeithain: Tichon Prozenko
Sowjetische Kriegsgefangene galten in ihrer Heimat als Verräter oder Kollaborateure. Nach Kriegsende belastete dieses Stigma auch ihre Familien, die zu Hause auf Nachrichten, Hoffnung oder Gewissheit warteten. So auch bei der Familie von Tichon Prozenko.
Die Gedenkstätte führte Interviews mit den Nachkommen. Die Angehörigen berichten über persönliche Erfahrungen, etwa das Wiederentdecken verlorener Familiengeschichten, das Weitergeben von Traumata und den Dialog zwischen den Generationen. Daraus sind animierte Videos entstanden.


