Pressemitteilungen
8. Internationales SCI-Workcamp auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Zeithain vom 07.08.-29.08.2010
03.08.2010
Vom 07.08. bis 29.08.2009 veranstalten die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain und der gleichnamige Förderverein in Zusammenarbeit mit dem SCI (Service Civil International) Deutschland ein internationales Workcamp in Zeithain. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden wie bei den sieben vorangegangenen Workcamps unter fachlicher Anleitung der Archäologin und Denkmalpflegerin Bärbel Schulz (Berlin) auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Zeithain nach baulichen Überresten suchen.
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Stiftung Sächsische Gedenkstätten tritt als Leihgeberin für Ausstellung von Werken der Malerin Elfriede Lohse-Wächtler im Käthe-Kollwitz-Haus auf
16.07.2010
Am 11. Juli 2010 wurde mit einem Vortrag des Leiters der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, Dr. Boris Böhm, im Käthe-Kollwitz-Haus in Moritzburg eine Ausstellung mit ausgewählten Werken von Elfriede Lohse-Wächtler eröffnet. Unter den gezeigten Werken befindet sich auch ein Selbstporträt der Künstlerin, welches die Stiftung Sächsische Gedenkstätten als Leihgabe zur Verfügung gestellt hat. Das "Selbstbildnis mit Handstudie" konnte im Jahr 2003, mit bürgerschaftlicher Unterstützung und mit Hilfe von privaten Sponsoren, für die Stiftung Sächsische Gedenkstätten erworben werden.
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Bundesminister de Maizière: „Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg bleibt in unseren Köpfen lebendig.“ Findbuch „Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion 1941-1956“ erschienen
07.07.2010
Am 9. Juli 2010 um 14.15 Uhr findet im Plenarsaal des Sächsischen Landtages im Rahmen eines öffentlichen Colloquiums der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen zum Thema „Die ,Deutsch-sowjetische Freundschaft’ in der DDR – Anspruch und Wirklichkeit“ die Präsentation der Veröffentlichung "Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion 1941-1956" statt.
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„…die Blumen haben fein geschmeckt“. Daniela Martin stellt ihr Buch über ihre in Pirna-Sonnenstein ermordete Urgroßmutter vor
05.07.2010
Dr. Boris Böhm, der Leiter der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, blickt auf eine erfolgreiche Veranstaltung am 02.07.2010 in der Stadtbibliothek Pirna zurück. Im Rahmenprogramm zur Präsentation des „Denkmals der Grauen Busse“ präsentierte die Stiftung Sächsische Gedenkstätten in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut das neue Heft der Reihe „Lebenszeugnisse-Leidenswege“. Daniela Martin, eine Kölner Journalistin und Biografin, schildert in diesem Buch unter dem Titel „… die Blumen haben fein geschmeckt“ die Biografie ihrer Urgroßmutter Anna L., die am 5. Juli 1940, das heißt vor 70 Jahren, in der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein der nationalsozialistischen „Euthanasie“ zum Opfer gefallen ist.
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Das "Denkmal der Grauen Busse" steht für ein Jahr in Pirna. Würdiges Gedenken an die „Euthanasie“-Morde auf dem Sonnenstein mitten in Pirnas Altstadt
24.06.2010
Am 24. Juni 2010 wurde das mobile „DENKMAL DER GRAUEN BUSSE“ in der Pirnaer Innenstadt auf der Grünfläche an der Grohmannstraße aufgestellt.
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Das Ende anonymen Gedenkens an die Opfer des Massensterbens sowjetischer Kriegsgefangener in Zeithain 1941 bis 1945
23.06.2010
Zehntausende Opfer sollen in den nächsten Jahren auf den vier Kriegsgefangenenfriedhöfen auf dem Gebiet der Gemeinde Zeithain erstmals öffentlich namentlich geehrt werden. Im Anschluss an die Gedenkfeier anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain am 23.04.2010 fand auf Vorschlag der Stiftung Sächsische Gedenkstätten eine erste öffentliche Präsentation eines Zwischenentwurfs für die Aufstellung von Namensträgern auf den vier Zeithainer Kriegsgefangenenfriedhöfen durch einen Vertreter des Sächsischen Ministeriums für Soziales und Verbraucherschutz sowie das Dresdner Architekturbüro May statt.
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Gedenkstätte Bautzen reagiert auf Besucherandrang – Öffnungszeiten erweitert
22.06.2010
Die Gedenkstätte reagiert auf das weiter steigende Besucherinteresse an der jüngeren deutschen Geschichte: Ab dem 28. Juni öffnet das ehemalige Stasi-Gefängnis auch montags von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Die Sonderöffnungszeiten gelten bis 1. November 2010. Im vergangenen Jahr besichtigten über 100.000 Besucher die Gedenkstätte.
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Hans Corbat, Vorsitzender des Bautzen-Komitees von 1995-2000, ist nach langer Krankheit am 10. Juni 2010 in Hannover gestorben
21.06.2010
Der langjährige Vorsitzende des Bautzen-Komitees, des Vereins ehemaliger politischer Häftlinge der Bautzener Gefängnisse, Hans Corbat, ist am 10. Juni 2010 nach langjähriger Erkrankung in Hannover verstorben. Corbat leitete zwischen 1995 und 2000 die Geschicke des Bautzen-Komitees und war in dieser Zeit auch Vorsitzender des Stiftungsbeirates der Stiftung Sächsische Gedenkstätten.
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Neues touristisches Hinweisschild auf der BAB 4 für Gedenkstätte Bautzen
18.06.2010
Seit dem 16. Juni macht ein neuerrichtetes touristisches Hinweisschild auf der Autobahn A4 auf eine der besonderen Sehenswürdigkeiten Bautzens aufmerksam. In beiden Fahrtrichtungen befindet sich jeweils vor den Abfahrten Bautzen-West in Richtung Görlitz und Bautzen-Ost in Richtung Dresden ein grafisch aufbereiteter Blick auf die Gedenkstätte Bautzen. Mauern, Stacheldraht und Wachturm geben dem vorbeifahrenden Autofahrer einen Hinweis auf die Gefängnisgeschichte der Stadt und auf den Ort, der diese heute dokumentiert.
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Namen für Dresden - Öffentliche Namensnennung der Dresdner Luftkriegsopfer notwendig (Medieninformation des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Stadtverband Dresden und der Stiftung Sächsische Gedenkstätten)
03.06.2010
In den letzten Tagen berichteten Dresdner Medien wiederholt über eine neue Debatte im Umgang mit den namentlich bekannten Toten des 13. Februar 1945. Verschiedene Mitglieder des Stadtrates haben sich dazu öffentlich geäußert. Die FDP-Fraktion forderte darüber hinaus in einer Presseerklärung vom 26. Mai 2010 eine Einbeziehung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. als beratende Institution in die Debatte.
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