September 2026
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ein besonderer Termin steht am Wochenende unmittelbar bevor: Am 13. September ist wieder der Tag des offenen Denkmals. Er ist zwar kein Gedenktag, für die Arbeit unserer Gedenkstätten aber stets von besonderer Bedeutung. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ laden die Gedenkstätten dazu ein, historische Orte zu erkunden und miteinander sowie mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen. In der Gedenkstätte Bautzen berichten ehemalige politische Gefangene von ihren Erfahrungen, am Münchner Platz Dresden und in Großschweidnitz rücken Sonderführungen historische Spuren und Tatorte in den Mittelpunkt. Der Erinnerungsort Torgau lädt zu Führungen am neu geschaffenen Gedenkort „Brückenkopf“ ein, und die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain widmet sich dem historischen Lagerbahnhof Jacobsthal.
Denkmalschutz und der Erhalt historischer Orte gehören zu den ständigen Aufgaben unserer Gedenkstätten. Das zeigen auch unsere Berichte aus den Sommermonaten: Workcamps mit internationalen Freiwilligen unterstützten die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain. An der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden wurden bei Sanierungsarbeiten historische Spuren sichtbar, in Pirna-Sonnenstein historische Kellerfenster der ehemaligen Tötungsanstalt denkmalgerecht restauriert. Diese Aktivitäten bewahren nicht nur Bausubstanz, sondern sichern wichtige Zeugnisse des Unrechts für die Bildungsarbeit künftiger Generationen.
Ebenfalls für künftige – wie auch heutige – Generationen entwickeln wir unsere Vermittlungsangebote weiter: Im neuen „Jugend erinnert“-Projekt am Erinnerungsort Torgau beschäftigen sich Jugendliche aus Ost und West mit politischer Haft und Flucht aus der DDR. Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain macht mit der Online-Ausstellung „Zurückgelassen. Funde aus dem Kriegsgefangenenlager“ historische Fundstücke und ihre Geschichten digital erfahrbar. Auch die Dokumentationsstelle Dresden sichert Quellen zur sowjetischen Verfolgung nach 1945 und bereitet sie für Forschung und Öffentlichkeit digital auf.
All diese Projekte, Maßnahmen und neuen Angebote zeigen, was mit großem Engagement, starken Partnerschaften und befristeten Projektmitteln möglich ist. Sie dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass uns die Finanzierung unserer grundlegenden und strukturellen Gedenkstättenarbeit weiterhin intensiv beschäftigt. Der Regierungsentwurf für den sächsischen Doppelhaushalt 2027/2028 wird derzeit im Landtag beraten. Wir bringen uns dabei weiterhin konstruktiv in die Gespräche mit den Abgeordneten ein und werben dafür, die Belange der Stiftung und der vielfältigen Gedenkstättenlandschaft im Freistaat stärker zu berücksichtigen, als es der Regierungsentwurf bislang vorsieht. Eine verlässliche Finanzierung der freien Gedenkstättenträger, feste Personalstellen für die Bildungsarbeit sowie die finanziellen und personellen Voraussetzungen für den angestrebten künftigen Betrieb der Gedenkstätte KZ Sachsenburg durch unsere Stiftung müssen sich darin wiederfinden.
Denn wir wissen, wie #demokratierelevant unsere Arbeit ist. Kontinuierliche, in der Fläche wirksame Bildungsarbeit stärkt historische Urteilskraft, demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eine verlässliche Finanzierung der Gedenkstättenarbeit ist deshalb keine Ausgabe ohne Ertrag, sondern eine Investition in Vielfalt, Rechtsstaatlichkeit und die Widerstandskraft unserer Demokratie.
Ihr
Dr. Markus Pieper
Inhalt |
Bevorstehende Veranstaltungen
12.09.2026 | Spionage, Widerstand und Kalter Krieg – 70 Jahre Stasi-Knast Bautzen II
Vor 70 Jahren wurde Bautzen II zur Sonderhaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit. Der Ort steht bis heute für politische Verfolgung und Isolation in der DDR. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht Bautzen II als Haftort für Spione während des Kalten Krieges.
> Mehr13.09.2026 | Tag des offenen Denkmals 2026 in der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
Die früheren Justizgebäude am Münchner Platz sind ein bauliches Zeugnis der Vergangenheit. Nur noch wenig erinnert jedoch an ihre Nutzung als Gerichtsort, Gefängnis und Hinrichtungsstätte. Umso präsenter sind die Gestaltungselemente der DDR-Gedenkstätte, die mittlerweile ebenfalls unter Denkmalschutz stehen. Sie erzählen davon, wie die „antifaschistische“ Gedenkstätte ihren Beitrag zum Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft leisten sollte.
> Mehr13.09.20267 | Tag des offenen Denkmals in der Gedenkstätte Bautzen – Zeitzeugen hautnah erleben
Die Besucherinnen und Besucher erwartet am Tag des offenen Denkmals zwischen 10 und 17 Uhr ein besonderer Tag mit zahlreichen Begegnungen und Einblicken in die Geschichte des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Bautzen II. Rund 35 ehemalige politisch Inhaftierte sind vor Ort. Frauen und Männer aus Ost und West, Regimegegnerinnen und Regimegegner, Spioninnen und Spione sowie Fluchthelferinnen und Fluchthelfer berichten persönlich von ihren Erfahrungen, den Umständen ihrer Verhaftung und davon, wie die Haft ihr weiteres Leben geprägt hat. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, mit den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen.
> Mehr13.09.2026 | „Knotenpunkt Großschweidnitz“. Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals
In zwei Sonderführungen beleuchten wir die Rolle der Landesanstalt Großschweidnitz im Netzwerk der NS-Krankenmorde.
> Mehr13.09.2026 | Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain am Tag des offenen Denkmals: Ein Rundgang im Nikopol
Am 13. September 2026 findet der Tag des offenen Denkmals statt. Motto und damit Thema sind in diesem Jahr Netzwerke und die ihnen zugrundeliegende Infrastruktur. Gebaut in Stein, Beton oder Metall haben Menschen diese Infrastruktur entstehen und wachsen lassen – das macht sie zu Denkmalen, die unsere täglichen Wege seit jeher mitbestimmen. Das Motto lädt dementsprechend dazu ein, auch Denkmäler neuerer Herkunft und abseits von Schlössern und Stauen in den Mittelpunkt zu stellen und in ihrer historischen Wertigkeit anzuerkennen.
> Mehr13.09.2026 | Führung durch die Dauerausstellung im Erinnerungsort Torgau – Tag des offenen Denkmals 2026
Zum Tag des offenen Denkmals lädt der Erinnerungsort Torgau zu einer öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Mut und Ohnmacht“ ein. Die Ausstellung erzählt von Protest und Widerstand, von Verfolgung und politischer Haft in Torgau. Bewegende Interviews mit Verfolgten, eindrückliche Fotos und interessante Informationen sind zu entdecken.
> Mehr13.09.2026 | Führung am ehemaligen NS-Militärgefängnis Torgau-Brückenkopf – Tag des offenen Denkmals 2026
Zum Tag des offenen Denkmals lädt der Erinnerungsort Torgau zu einer öffentlichen Führung am ehemaligen NS-Militärgefängnis Torgau-Brückenkopf ein.
> Mehr13.09.2026 | Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain am Tag des offenen Denkmals: Begehung des Bahnhofs Jacobsthal und Führung auf ehemaligem Lagergelände
Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals laden der Förderverein der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain und die Gedenkstätte zu einer Besichtigung des Bahnhofgebäudes von Jacobsthal ein.
> Mehr16.09. bis 01.11.2026 | Präsentation der Wanderausstellung: Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein – Die Opfer der „Aktion T4“ aus Bayern
Über 7.600 Menschen aus bayerischen Heil- und Pflegeanstalten wurden 1940 und 1941 während der „Aktion T4“ in nationalsozialistischen Tötungsanstalten ermordet. An sie erinnert die Wanderausstellung „Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein – Die Opfer der ‚Aktion T4‘ aus Bayern“.
> Mehr24.09.2026 | Willige Vollstrecker oder standhafte Richter? Die Ziviljustiz im Nationalsozialismus. Vortrag und Diskussion
Die Rechtsprechung von Zivilgerichten im Nationalsozialismus galt lange als unpolitische Insel der Normalität – und damit als Gegenpol zu einer Strafjustiz, die sich in den Dienst der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft stellte. Neuere Forschungen von Georg D. Falk werfen einen differenzierteren Blick auf die Ziviljustiz. Auch sie wirkte in ihrer Rechtsprechung am NS-Unrecht mit und beteiligte sich an der Ausgrenzung und Verfolgung von Menschen.
> Mehr02.10. bis 04.10.2026 | Zeitzeugenführungen mit Gabriele Zimnak in der Gedenkstätte Bautzen
In regelmäßigen Abständen führen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen durch die Gedenkstätte Bautzen und teilen ihre persönlichen Erfahrungen als politische Gefangene in der DDR. Bei dieser Gelegenheit können Besucherinnen und Besucher der Gedenkstätte mit ihnen ins Gespräch kommen.
> Mehr03.10.2026 | Mit dem KULTURZUG nach Torgau – Führung durch die Ausstellung „Mut und Ohnmacht“
Von Mai bis Dezember wird die S-Bahn-Linie S4 an jedem 1. Wochenende im Monat zum KULTURZUG Torgau. Im Oktober lädt der Erinnerungsort Torgau die Reisenden des Kulturzugs zu einer Führung durch die Ausstellung „Mut und Ohnmacht“ ein.
> Mehr03.10.2026 | Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Mut und Ohnmacht“ im Erinnerungsort Torgau
Am 3. Oktober lädt der Erinnerungsort Torgau zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Mut und Ohnmacht“ ein. Die Ausstellung erzählt von Protest und Widerstand, von Verfolgung und politischer Haft in Torgau. Bewegende Interviews mit Verfolgten, eindrückliche Fotos und interessante Informationen sind zu entdecken.
> Mehr04.10.2026 | Mit dem KULTURZUG nach Torgau – Führung durch die Ausstellung „Mut und Ohnmacht“
04.10.2026 | Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Mut und Ohnmacht“ im Erinnerungsort Torgau
Am 4. Oktober lädt der Erinnerungsort Torgau zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Mut und Ohnmacht“ ein. Die Ausstellung erzählt von Protest und Widerstand, von Verfolgung und politischer Haft in Torgau. Bewegende Interviews mit Verfolgten, eindrückliche Fotos und interessante Informationen sind zu entdecken.
> Mehr04.10.2026 | Öffentliche Führung über den Anstaltsfriedhof und durch die Gedenkstätte Großschweidnitz
Jeden ersten Sonntag im Monat bietet die Gedenkstätte kostenfreie Führungen durch die Ausstellung und über das Friedhofsgelände an.
> Mehr05.10.2026 | #TALKING RECHTSSTAAT – Offene Gesprächsrunde mit Prof. Constanze Geiert, Staatsministerin der Justiz, sowie Prof. Dr. Elisa Hoven oder Marco Vöhringer LL.M., Universität Leipzig
Ein funktionierender Rechtsstaat garantiert unsere Grundrechte und Sicherheit im Alltag. Der Rechtsstaat ist weit mehr als nur ein Sammelsurium an Paragrafen. Vielmehr sind Recht und Rechtsstaat grundlegende Bestandteile unserer Demokratie. Erst ein funktionierender Rechtstaat ermöglicht uns, Konflikte geregelt auszutragen oder unser Leben frei zu gestalten. Recht wird zudem von Menschen gemacht und angewendet und ist daher auf einen lebendigen Dialog miteinander angewiesen.
> Mehr09.10.2026 | Sonderführung in der Gedenkstätte Großschweidnitz mit dem Schwerpunkt Ausgrenzung und Stigmatisierung psychisch kranker Menschen in Vergangenheit und Gegenwart
Die Sonderführung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit umfasst einen Rundgang durch die Ausstellung und den ehemaligen Anstaltsfriedhof. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den verschiedenen Formen der Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen in den letzten 150 Jahren. Im Anschluss soll mit den Teilnehmenden über bestehende Vorurteile und Ausgrenzungstendenzen in der Gegenwart und wie diese behoben werden könnten, diskutiert werden.
> Mehr27.10.2026 | Gedenken neu denken. Lesung und Gespräch mit Susann Siegert
Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain lädt nach Riesa ein, wo Susann Siegert aus ihrem 2026 erschienen Buch „Gedenken neu denken“ liest und darüber spricht, wie sich unsere Erinnerungskultur verändern sollte.
> Mehr28.10.2026 | Spuren jüdischer Opfer der Krankenmorde in der Landesanstalt Großschweidnitz während des Zweiten Weltkriegs
Der Vortrag geht dem Schicksal jüdischer Patientinnen und Patienten in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Großschweidnitz nach. Dabei soll anhand biografischer Beispiele betrachtet werden, wie jüdische Kranke behandelt worden und welchen Mordaktionen sie zum Opfer fielen. Die Beispiele werden außerdem in die allgemeinen Verfolgungsmaßnahmen der Nationalsozialisten gegen die von ihnen als „jüdisch“ definierten Personen eingeordnet.
> Mehr01.11.2026 | 24. Sonnenstein-Symposium: Zwischen Verfolgung und Selbstbehauptung. Jüdische Wohlfahrt in Sachsen im Nationalsozialismus
Das 24. Sonnenstein-Symposium nimmt Orte und Akteure jüdischer Wohlfahrt in Sachsen im Nationalsozialismus in den Blick.
> Mehr06.11. bis 08.11.2026 | Zeitzeugenführungen mit Andreas Herzog in der Gedenkstätte Bautzen
In regelmäßigen Abständen führen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen durch die Gedenkstätte Bautzen und teilen ihre persönlichen Erfahrungen als politische Gefangene in der DDR. Bei dieser Gelegenheit können Besucherinnen und Besucher der Gedenkstätte mit ihnen ins Gespräch kommen.
> Mehr08.11.2026 | Film und Gespräch „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“, in Anwesenheit des Regisseurs Offer Avnon
Zum Auftakt der Gedenkveranstaltungen zum 9. November zeigen der Erinnerungsort Torgau und die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) in Kooperation mit dem Kino in der Kulturbastion den Film „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“.
> Mehr18.11.2026 | Erinnerungspolitischer Fachtag: Intervention. Antisemitismus und Erinnerungskultur
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten wird mit der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) erneut gemeinsam einen Erinnerungspolitischen Fachtag ausrichten. Im Mittelpunkt des diesjährigen Fachtags steht das Themenfeld Antisemitismus und Erinnerungskultur.
> MehrNeuigkeiten aus der Stiftung und ihren Gedenkstätten
22.07.2026 | Stiftung Sächsische Gedenkstätten unterstützt Hamburger Aufruf zur Aufarbeitung des Kolonialismus
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten unterstützt als Erstunterzeichnerin den „Hamburger Aufruf zur Aufarbeitung des Kolonialismus“. Der Aufruf entstand im Zusammenhang mit dem bundesweiten Vernetzungstreffen „Geschichtskultur“, das am 13. und 14. März 2026 in Hamburg stattfand und erstmals Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen erinnerungskulturellen Feldern, aus Kunst, Wissenschaft, Kulturinstitutionen, Behörden und Zivilgesellschaft zusammenbrachte.
> Mehr23.07.2026 | Gedenkstätte Münchner Platz Dresden legt Spuren im Zellengang frei
Der Zellengang der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden ist kürzlich saniert worden. Handwerker haben die bröckelnde Ziegelsteinmauer auf ganzer Länge trockengelegt und neu verputzt – und dabei historische Spuren freigelegt. Besucherinnen und Besucher können nun die Umrisse einer zugemauerten Tür erkennen sowie zwei zugemauerte Fenster. Was hat es mit diesen Spuren auf sich? In welchem Zusammenhang stehen sie mit dem Gericht, der Haftanstalt und der Hinrichtungsstätte am Münchner Platz?
> Mehr28.07.2026 | Freiwillige aus der ganzen Welt im Einsatz für die Gedenkstätte Zeithain
Freiwillige aus der ganzen Welt haben auch in diesem Jahr die Arbeit der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain in einem zweiwöchigen internationalen Workcamp unterstützt.
> Mehr31.07.2026 | Verbotene Zone. Der Podcast der Gedenkstätte Bautzen Folge 7: Spionage, Widerstand und Kalter Krieg – 70 Jahre Stasi-Knast Bautzen II
Im August 1956 übernahm die Staatssicherheit ein altes Strafgefängnis in Bautzen. Es sollte zu einem der geheimsten und berüchtigtsten Orte der DDR werden: Bautzen II, umgangssprachlich bekannt als „Mielkes Privatknast“.
> Mehr13.08.2026 | 65 Jahre Mauerbau: „Jugend erinnert“-Projekt über politische Repressalien in der DDR und die Flucht von Jugendlichen startet am Erinnerungsort Torgau
Vor 65 Jahren, am 13. August 1961, ließ die SED-Führung die Berliner Mauer bauen. Damit waren Ost-Berlin und die gesamte DDR von der Bundesrepublik abgeriegelt – eine Flucht war kaum noch möglich. Die Teilung Deutschlands, hervorgegangen aus dem Zweiten Weltkrieg, war festgeschrieben.
> Mehr18.08.2026 | Erhalt der historischen Kellerfenster in der Gedenksätte Pirna-Sonnenstein
Aufgrund der denkmalgerechten Restaurierung der historischen Fenster im Keller der Gedenkstätte kommt es zurzeit zu kleineren Einschränkungen. Der Besuch ist weiterhin möglich.
> Mehr21.08.2026 | Digitalisierung von personenbezogenen Unterlagen zur sowjetischen Verfolgung 1945–1956
Seit dem 1. April 2026 setzt die Dokumentationsstelle Dresden ein von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördertes Projekt zur Digitalisierung und Veröffentlichung vorwiegend russischsprachiger Unterlagen um. Ziel des Projekts ist es, wichtige historische Dokumente zur sowjetischen Verfolgung von Deutschen nach 1945 systematisch zu erschließen, digital zu sichern und für die Forschung sowie die interessierte Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
> Mehr26.08.2026 | Zweites Sommer-Workcamp in Zeithain beendet
記憶の文化 – Kioku no bunka, das bedeutet auf Japanisch „Erinnerungskultur“. Genau dieser Gedanke brachte vom 12. bis 26. August 2026 zehn Freiwillige aus aller Welt beim SCI-Workcamp in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain zusammen.
> Mehr27.08.20276 | Tatort Dresden. Neue Veröffentlichung zum Mordfall Frieda Lehmann
Die Ausgabe 166/2026 der Dresdner Hefte widmet sich spektakulären Kriminalfällen sowie den Institutionen der kriminalistischen Aufklärung. Unter dem Titel „Tatort Talstraße. Ein Doppelmord erschüttert die städtische Nachkriegsgesellschaft“ stellt die Leiterin der Gedenkstätte, Dr. Birgit Sack, einen brutalen Doppelmord vor, der sich 1946 in der Dresdner Neustadt ereignete.
> Mehr31.08.2026 | Gedenkstätte Münchner Platz Dresden verabschiedet erste FSJ-lerin Ella Peter – und freut sich über ihre weitere Mitarbeit
Nach einem Jahr Freiwilligendienst hat die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden Ella Peter verabschiedet. „Ella Peter hat sich wunderbar bei uns im Team eingebracht“, sagt Gedenkstättenleiterin Dr. Birgit Sack. „Es freut uns sehr, dass sie uns als Guide erhalten bleibt.“ Während des einjährigen Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) Politik hat die 20-jährige Ella Peter insbesondere bei den Bildungsangeboten der Gedenkstätte mitgewirkt. Besonders bemerkenswert ist ein von ihr eigenständig entwickeltes Schulprojekt zu den „Bausoldaten“ in der DDR.
> Mehr02.09.2026 | Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain auf dem Diakoniesonntag 2026
03.09.2026 | Funde aus dem Kriegsgefangenenlager online entdecken: Neue digitale Ausstellung der Gedenkstätten
Die Gedenkstätte erweitert ihr digitales Angebot um eine neue virtuelle Ausstellung „Zurückgelassen. Funde aus dem Kriegsgefangenenlager“ ist ab sofort online und präsentiert ausgewählte Objekte, die bei Bodengrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Zeithain geborgen wurden.
> Mehr04.09.2026 | Neffe des Seligen Joël d’Auriac besucht Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
Philippe Anglès-Dauriac, der Neffe des 1944 am Münchner Platz hingerichteten Franzosen Joël Anglès d’Auriac, hat am 26. August 2026 in Begleitung seiner Frau und von katholischen Priestern aus dem Bistum Toulon die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden besucht. Joël Anglès d’Auriac war Ende 2025 zu einem Seligen der katholischen Kirche erklärt worden. Seit einigen Monaten werden Vorbereitungen getroffen, auf dem Neuen Katholischen Friedhof einen Grabstein für ihn niederzulegen.
> Mehr08.09.2026 | Verbesserte Recherchemöglichkeiten in der Personendatenbank
Die Dokumentationsstelle hat die Möglichkeiten der Online-Personenrecherche in ihrer vereinigten Datenbank verbessert. Nunmehr ist es möglich, in kombinierter Form nach Vorname, Name, Geburtsjahr und Geburtsort zu suchen.
> Mehr08.09.2026 | Übergabe von Ergebnissen der internationalen Summer School „AIdentity – The past through modern lenses“ an die Gedenkstätte Großschweidnitz
Die Gedenkstätte Großschweidnitz war im Juli diesen Jahres Teil der vom Meetingpoint Messian e. V. durchgeführten internationalen Summer School „AIdentity – The past through modern lenses“.
> Mehr10.09.2026 | Als Reservist im fünfzigsten Einsatz für Soldatengräber in Zeithain
Der Unterroffizier der Reserve Alfred Michaelis aus Achim ist seit Jahrzehnten als Reservist im Einsatz und pflegt zusammen mit seinen Kameraden Soldatenfriedhöfe in ganz Deutschland. Neben Arbeitseinsätzen in Bergen-Belsen, Walsrode und Essel war er nun zum siebzehnten Mal in Zeithain und unterstützte Gemeinde und Gedenkstätte bei der Pflege der hiesigen Friedhofsanlagen.
> MehrNeuigkeiten von weiteren Erinnerungsorten und Initiativen
29.07.2026 | Mobile Ausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG machte Station am Originalsegment der Berliner Mauer vor der Elbphilharmonie Hamburg
Die mobile Ausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG war erstmals in Hamburg zu sehen.
> Mehr31.07.2026 | Neue Publikation zur politischen Verfolgung in Sachsen 1945 bis 1955
Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung hat die Studie „Politische Verfolgung in Sachsen 1945 bis 1955. Strafrechtliche Ermittlungsverfahren des MfS und seiner Vorläufer“ von Klaus-Dieter Müller veröffentlicht. Für die Publikation wurden auch Materialien aus Arbeitsstellen der Stiftung Sächsische Gedenkstätten herangezogen. Zudem wird die Dokumentationsstelle Dresden als Archiv und Aufbewahrungsort für Unterlagen zu Betroffenen mehrfach einbezogen.
> Mehr06.08.2026 | Angebote der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig im September 2026
Auch im September hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Interessierte verschiedene Angebote.
> Mehr11.08.2026 | Nachruf des Bautzen-Komitees auf Margot Jann
Das Bautzen-Komitee e. V. erinnert in einem Nachruf an Margot Jann, die am 24. Juli 2026 im Alter von 99 Jahren verstorben ist. Margot Jann war eine wichtige Zeitzeugin der politischen Verfolgung nach 1945 und eine prägende Stimme der Erinnerung an das Unrecht der sowjetischen Speziallager und des Frauengefängnisses Hoheneck.
> Mehr04.09.2026 | Veranstaltungsangebote der Initiative Riebeckstraße 63 e. V. im September 2026
Im September lädt die Initiative Riebeckstraße 63 e. V. zu verschiedenen Veranstaltungen ein.
> Mehr04.09.2026 | Stadtteilrundgänge „Auf den Spuren des Fotoateliers Mittelmann am Peterssteinweg“ im September und Oktober in Leipzig
Die AG Stolpersteine lädt im Rahmen der Sonderausstellung MOMENTAUFNAHME – DAS FOTOARCHIV MITTELMANN im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig zu drei Stadtrundgängen im September und Oktober 2026 ein.
> Mehr05.09.2026 | 22. Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder in Torgau | 30 Jahre Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e. V.
Rund 140 ehemalige DDR-Heimkinder, Angehörige und weitere Gäste kamen zum Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau zusammen.
> Mehr09.09.2026 | Eröffnung der Wanderausstellung des Archiv Bürgerbewegung zum Fotografen Mahmoud Dabdoub im Sächsischen Landtag in Dresden
Vom 9. September bis 22. Dezember 2026 präsentiert die Fraktion BÜNDNIS90 / DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag die Wanderausstellung „Die Straße ist mein Atelier. Fotografien von Mahmoud Dabdoub“. Diese gewährt einen Einblick in den seit 2014 im Archiv Bürgerbewegung Leipzig verzeichneten Bestand des Fotografen.
> Mehr10.09.2026 | Gesprächsforum der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig: Was bleibt. Familien erinnern an NS-Zwangsarbeit
Welche Spuren hat die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in den Familien der Nachkommen hinterlassen – und wie verändert sich die Erinnerung über Generationen hinweg?
> Mehr12.09.2026 | Erster „Tag der Begegnung“ in der Gedenkstätte Hoheneck am 12. September 2026
Am 12. September 2026 findet in der Gedenkstätte Hoheneck der erste „Tag der Begegnung“ statt – ein Mehrgenerationentreffen, bei dem zahlreiche ehemalige Inhaftierte und ihre Angehörigen zusammenkommen.Alle Interessierten erwartet ein vielfältiges Programm mit Führungen und anderen Angeboten. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
> Mehr12.09.2026 | 30-jähriges Jubiläum des Museums im Stasi-Bunker in Machern bei Leipzig
Das Museum im Stasi-Bunker beteiligte sich erstmals am 8. September 1996 zum Tag des offenen Denkmals und konstituierte sich ab dann als einzigartiger Besichtigungs- und Lernort im Leipziger Landkreis. Am 12. und 13. September 2026 wird dort das 30-jährige Jubiläum gefeiert.
> Mehr13.09.2026 | Öffentliche Führung und Architektenführung im Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis
Am Tag des offenen Denkmals beteiligt sich auch der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis mit öffentlichen Führungen.
> Mehr22.09.2026 | Stolpersteinverlegung für Familie Kohlmann in Radebeul
Am 22. September werden am Grundstück der Villa Kolbe-Kohlmann-Kuhnt in Radebeul (Zinzendorfstraße 16) vier Stolpersteine verlegt, die an die Familie Kohlmann erinnern.
> Mehr27.10.2026 | Die Shoah und die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus
Das Martin-Luther-King-Zentrum Werdau lädt ein zu einem Vortrag und Gespräch mit Dr. Alexander Walther über das jüdische Leben in der DDR.
> MehrKalenderblatt
29.07.2026 | Heute vor 85 Jahren – der erste sowjetische Soldat stirbt im Kriegsgefangenenlager Zeithain
Nur wenige Wochen nach dem Überfall des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion erreichten die ersten Transporte erschöpfter und verwundeteter sowjetischer Kriegsgefangener am 12. Juli 1941 das noch im Aufbau befindliche Kriegsgefangenenlager Zeithain. Heute vor 85 Jahren starb kurz nach seiner Ankunft der sowjetische Soldat Michail Michailowitsch Mochart als erster Kriegsgefangener in Zeithain. Ihm sollten in den nächsten Jahren zehntausende folgen.
> MehrPresseschau
29.07.2026 | Aus für den Revolutionswächter
Der kreuzer ordnet die Entlassung von Tobias Hollitzer in die seit Jahren geführte Debatte um die „Runde Ecke“ ein.
> Mehr29.07.2026 | Bürgerkomitee entlässt Tobias Hollitzer – Ex-Leiter der „Runden Ecke“ geht zum Anwalt
Die Leipziger Volkszeitung berichtet über die Entlassung von Tobias Hollitzer als Leiter der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“. Der Beitrag ordnet die Entscheidung in die länger andauernden Auseinandersetzungen um Leitung, Trägerverein und Zukunft der Gedenkstätte ein.
> Mehr29.07.2026 | Gedenkstättenleiter der „Runden Ecke“ entlassen
Der MDR interviewt Michael Weichert, Vorstandsmitglied des Bürgerkomitee Leipzig e. V., und berichtet über die Entlassung von Tobias Hollitzer und die angekündigte Neuaufstellung der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“.
> Mehr29.07.2026 | Leipziger Bürgerkomitee entlässt Gedenkstättenleiter Hollitzer
Der Sonntag greift die Entlassung von Tobias Hollitzer durch das Bürgerkomitee Leipzig auf. Der Beitrag verweist auf die anhaltende Kritik an Leitung und Dauerausstellung sowie auf die Rolle der Fördermittelgeber, darunter die Stiftung Sächsische Gedenkstätten.
> Mehr29.07.2026 | Rezension von Heiko Neumanns Veröffentlichung „Ein Ort für 'Menschen mit neuem Bewusstsein'“
H-Soz-Kult rezensiert Heiko Neumanns Studie „Ein Ort für ‚Menschen mit neuem Bewusstsein‘“, die in der Schriftenreihe der Stiftung Sächsische Gedenkstätten erschienen ist. Der Band untersucht die Lebenswelten hauptamtlicher Mitarbeiter der Dresdner Bezirksverwaltung des MfS von 1950 bis 1989.
> Mehr30.07.2026 | Streit im Leipziger Stasi-Museum: Langjähriger Gedenkstättenleiter Hollitzer entlassen
Der Deutschlandfunk berichtet über den Streit im Leipziger Stasi-Museum und die Entlassung des langjährigen Gedenkstättenleiters Tobias Hollitzer.
> Mehr31.07.2026 | Nach Jahren der Kritik: Leiter der Gedenkstätte „Runde Ecke“ entlassen
TAG24 berichtet über die Entlassung von Tobias Hollitzer als Leiter der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“. Der Beitrag ordnet die Personalentscheidung in die seit Jahren geführte Debatte um die Dauerausstellung und die künftige Weiterentwicklung der Gedenkstätte ein.
> Mehr06.08.2026 | Der Widerständige: Tobias Hollitzer über seinen Rauswurf aus der Runden Ecke in Leipzig
Der Sonntag veröffentlicht ein Interview mit Tobias Hollitzer nach seiner Entlassung als Leiter der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ in Leipzig.
> Mehr08.08.2026 | Die Nacht, in der Bautzen II zum Stasi-Gefängnis wurde
Die Sächsische Zeitung widmet sich in einem Beitrag und mit einem Interview mit der Gedenkstättenleiterin Silke Klewin der Geschichte von Bautzen II und dem Beginn der Nutzung als Sonderhaftanstalt der Staatssicherheit im August 1956.
> Mehr10.08.2026 | Aufklärung über DDR-Jugendhilfe – „Über repressive Heimerziehung ist wenig bekannt“
Im Interview spricht Manuela Rummel, Leiterin der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, über die repressive Heimerziehung in der DDR, die Arbeit der Gedenkstätte und die Wanderausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG, die derzeit in Hamburg Station macht.
> Mehr10.08.2026 | Gedenkstätten sollen 2027 zehn Millionen Euro zusätzlich erhalten
DIE ZEIT berichtet über die geplante zusätzliche Bundesförderung für Gedenkstätten zur Erinnerung an NS-Verbrechen und SED-Diktatur. Die Mittel sollen Projektförderung, Bildungs- und Vermittlungsarbeit sowie den Schutz historischer Orte stärken.
> Mehr10.08.2026 | Geschichte und Bildung: Weimer plant mit zehn Millionen Euro mehr für Gedenkstätten
Der Tagesspiegel greift die Ankündigung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer auf, Gedenkstätten im kommenden Jahr mit zehn Millionen Euro zusätzlich zu unterstützen. Genannt wird auch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten als eine der Einrichtungen, die durch Bundesmittel gestärkt werden sollen.
> Mehr10.08.2026 | NS- und SED-Gedenkstätten sollen zehn Millionen Euro mehr erhalten
DER SPIEGEL berichtet über die geplante zusätzliche Bundesförderung für NS- und SED-Gedenkstätten. Auch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten und ihre historischen Orte, Vermittlungsarbeit, Digitalisierung und Schutzmaßnahmen sollen damit gestärkt werden.
> Mehr10.08.2026 | Weimer plant mit zehn Millionen Euro mehr für Gedenkstätten
Die Freie Presse berichtet über die Pläne des Bundes, Gedenkstätten zur Erinnerung an NS-Verbrechen und SED-Unrecht mit zusätzlichen Mitteln auszustatten.
> Mehr10.08.2026 | Zehn Millionen Euro zusätzlich für Gedenkstätten geplant
Die Evangelische Zeitung berichtet über die geplanten zusätzlichen Bundesmittel für Gedenkstätten zur Aufarbeitung von Nationalsozialismus und SED-Diktatur. Auch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten soll demnach von Mitteln zur institutionellen Stärkung profitieren.
> Mehr11.08.2026 | Bund will Gedenkstätten mit zusätzlichem Geld stärken
MDR AKTUELL sprach mit Stiftungsgeschäftsführer Dr. Markus Pieper über die geplanten zusätzlichen Bundesmittel für NS- und SED-Gedenkstätten.
> Mehr13.08.2026 | Videoinstallation zeigt Auswirkungen der Ost-West-Teilung bis heute
MDR artour berichtet über die Videoinstallation „Generation Mauerbau“ in der Gedenkstätte Bautzen. Der Beitrag zeigt, wie Menschen des Jahrgangs 1961 aus Ost und West von ihren Erfahrungen mit deutscher Teilung, Mauerfall und Deutscher Einheit erzählen.
> Mehr19.08.2026 | Finger weg vom Stasi-Museum – „das ist unsere Geschichte!“
Die Sächsische Zeitung veröffentlicht einen Gastbeitrag zur Zukunft der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ in Leipzig. Autor Raik Adam vertritt vor seinem biografischen Hintergrund seine Position zur bisherigen Ausstellung.
> Mehr19.08.2026 | Sachsenburg: Wie weiter mit der KZ-Gedenkstätte?
Die Freie Presse berichtet über den weiteren Aufbau der Gedenkstätte KZ Sachsenburg nach Abschluss eines ersten Bauabschnitts.
> Mehr20.08.2026 | 70 Jahre Stasi-Gefängnis: Ehemalige BND-Agenten berichten aus Bautzen II
Die Sächsische Zeitung berichtet über ein Podiumsgespräch in der Gedenkstätte Bautzen zum 70. Jahr von Bautzen II als Stasi-Gefängnis.
> Mehr21.08.2026 | Gedenkstätte Zeithain liegt vor der Haustür
Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain erinnert an Tausende sowjetische und italienische Kriegsgefangene, die dort zwischen 1941 und 1945 starben. Doch Schulklassen kommen vergleichsweise selten. Woran das liegt und was sich ändern soll.
> Mehr23.08.2026 | Repressive DDR-Heimerziehung: „Blackbox Heimerziehung“ ist zu Gast in der Gedenkstätte Hoheneck
Die Leipziger Zeitung berichtet über die Wanderausstellung „Blackbox Heimerziehung“ der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, die nun in der Gedenkstätte Hoheneck zu sehen ist.
> Mehr04.09.2026 | 30 Jahre Museum im ehemaligen Stasi-Bunker
Die Evangelische Zeitung berichtet über das 30-jährige Bestehen des Museums im ehemaligen Stasi-Bunker bei Machern, das vom Bürgerkomitee Leipzig e. V. als Erinnerungsort betrieben und dafür von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten gefördert wird.
> Mehr08.09.2026 | 25 Jahre Gedenkstätte für Zwangsarbeit
kreuzer berichtet über das 25-jährige Jubiläum der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig.
> Mehr10.09.2026 | Warum in Hoheneck im Erzgebirge eine „Blackbox“ steht
„An der Gedenkstätte Hoheneck in Stollberg gastiert eine Wanderausstellung zu einem dunklen Kapitel der DDR-Geschichte. Am Samstag findet ein Tag der Begegnung statt.“
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Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft
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01069 Dresden
Texte/Redaktion: Sven Riesel (Stellvertretender Geschäftsführer, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Gesine Werner (Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit)
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