„Knotenpunkt Großschweidnitz“. Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals
Datum:
Veranstalter:
Gedenkstätte GroßschweidnitzOrt:
Gedenkstätte Großschweidnitz
Friedhofsweg 1
02708 Großschweidnitz
In zwei Sonderführungen beleuchten wir die Rolle der Landesanstalt Großschweidnitz im Netzwerk der NS-Krankenmorde.
Der diesjährige Tag des offenen Denkmals steht unter dem Motto „Denkmale und Infrastruktur“. Infrastruktur spielte auch während der nationalsozialistischen Krankenmorde eine wichtige Rolle. Am Beispiel der Transporte wird dies deutlich: Mit Eisenbahnen und Bussen wurden tausende Patientinnen und Patienten quer durch das Deutsche Reich verlegt, um in den Tötungsanstalten ermordet zu werden. Diesen Verlegungen lag eine komplexe Logistik zugrunde, die auf die vorhandene Infrastruktur – Transportmittel, aber auch Kapazitäten der Anstalten – zurückgriff. Großschweidnitz spielte in diesem Verlegungssystem eine wichtige Rolle, die Anstalt wurde zu einem Knotenpunkt. Was das konkret bedeutete, beleuchten wir in zwei Sonderführungen durch die Gedenkstätte und über das Gelände.
Die Führungen dauern jeweils 1,5 Stunden. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.
Start der Führungen: 11 und 14 Uhr
Kontakt
Dr. Maria Fiebrandt (Referentin für wissenschaftliche Dokumentation, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit)
Tel: 03585 2113509
Maria.Fiebrandt@stsg.de

