Gesprächsforum der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig: Was bleibt. Familien erinnern an NS-Zwangsarbeit
Datum:
Veranstalter:
Gedenkstätte für Zwangsarbeit LeipzigOrt:
galerie KUB, Kantstraße 18, 04275 Leipzig
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Veranstaltung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig:
Welche Spuren hat die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in den Familien der Nachkommen hinterlassen – und wie verändert sich die Erinnerung über Generationen hinweg?
Vier Angehörige ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus unterschiedlichen Ländern und Generationen sprechen über ihre Familiengeschichten. Ihre Vorfahrinnen und Vorfahren wurden während der NS-Zeit zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt und mussten hier für den Rüstungskonzern HASAG und andere Betriebe arbeiten. Die Nachkommen erzählen, mit welchem Wissen sie aufgewachsen sind, was in ihren Familien erinnert oder verschwiegen wurde und wie die Erfahrungen ihrer Vorfahrinnen und Vorfahren ihr eigenes Leben bis heute prägen.
Das Forum bietet persönliche Einblicke in unterschiedliche Erinnerungskulturen und lädt dazu ein, über die Weitergabe von Geschichte, Verantwortung und die Bedeutung von Erinnerung für die Gegenwart ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig statt. Im Anschluss gibt es bei Musik und Getränken Gelegenheit zum informellen Austausch.
Moderation: Anne Friebel, Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Kontakt:
Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Tel: 0341 235 2075
gedenkstaette@zwangsarbeit-in-leipzig.de
www.zwangsarbeit-in-leipzig.de

