04.02.26

Hoheneck gilt als eines der berüchtigtsten Gefängnisse der DDR. Zwischen 1950 und 1989 waren dort rund 24.000 Frauen inhaftiert, etwa 8.000 von ihnen aus politischen Gründen. Mit dem nun erschienenen Band „Hoheneck. Die Geschichte des zentralen Frauengefängnisses in der DDR“ legt der Historiker Sebastian Lindner erstmals eine umfassende Gesamtdarstellung dieses zentralen Haftortes vor.
29.01.26
Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain möchte in Zukunft verstärkt auf seiner Website auf Veranstaltungen und Initiativen in Italien hinweisen, die sich mit dem Kriegsgefangenenlager Zeithain auseinandersetzen. Im Rahmen der Kontaktaufnahme und Vernetzung mit Angehörigen in Italien ist es uns wichtig auf die vielen Möglichkeiten und Engagements auf lokaler Ebene hinzuweisen und so die Erinnerung an das Schicksal der italienischen Militärinternierten grenzübergreifend zu stärken.
29.01.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Information der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau:
Vom 23. Januar bis 21. Februar 2026 ist in der K2 Kulturkiste Pirna die Wanderausstellung „Einweisungsgrund: Herumtreiberei – Disziplinierung in Venerologischen Stationen und Spezialheimen der DDR“ zu sehen.
29.01.26
Das Feature „Verlorene Zeit – Die letzen deutschen Rückkehrer aus dem Gulag“ von Isabel Fannrich-Lautenschläger beleuchtet anlässlich der 70. Wiederkehr des Besuchs von Bundeskanzler Konrad Adenauer in Moskau das Schicksal von Menschen, die nach wie vor wenig Beachtung finden.
28.01.26
Am 27. Januar 2026 haben im ehemaligen Hinrichtungshof der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden rund 250 Personen an der zentralen Gedenkfeier der Stadt Dresden zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus teilgenommen, zu der die Stadt Einladungen an alle Fraktionen des Stadtrates gerichtet hatte. Mitveranstalter war das Münchner-Platz-Komitee, das eine Kranzniederlegung durch offizielle AfD-Vertreter für unerwünscht erklärt hatte. Als Mitglieder der Stadtratsfraktion der in Sachsen als gesichert rechtsextremistisch eingestuften Partei trotzdem einen Kranz ablegen wollten, blockierten Demonstrierende zeitweilig den Ablauf der Gedenkstunde. Im Anschluss an die Gedenkfeier widmete sich eine Veranstaltung der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden dem Themenjahr zur jüdischen Kultur in Sachsen, „Tacheles 2026“.
28.01.26
Gestern gedachte der Erinnerungsort Torgau gemeinsam mit der Stadt Torgau der Verfolgten der NS-Militärjustiz. Torgau war im Zweiten Weltkrieg das Zentrum der nationalsozialistischen Militärjustiz und des militärischen Strafvollzugs. Die Gedenkveranstaltung fand am Memorial vor dem ehemals größten Militärgefängnis der Nationalsozialisten Fort Zinna in Torgau statt. Es sprachen die Leiterin des Erinnerungsortes Torgau, der Oberbürgermeister, die Enkelin eines in Torgau hingerichteten Wehrmachtoffiziers und Schülerinnen und Schüler des Johann-Walter-Gymnasiums.
28.01.26

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Stellenausschreibung der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden:
In der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden ist ab 15.02.2026 eine Stelle im „Besucherdienst“ (unbefristet) zu vergeben, in Teilzeit 25 Stunden (eine Teilung der Stelle ist möglich).
28.01.26
Am 27. Januar 2026 fand in Riesa eine Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt.
28.01.26
Sie wollen mehr über das neue Schaudepot und die darin gezeigten Grabsteine wissen? Kommen Sie zu unserer Sonderführung.
26.01.26
Über drei Millionen Rotarmisten starben während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsgefangene im Deutschen Reich. Ihre sterblichen Überreste liegen bis heute in Massengräbern über ganz Deutschland verteilt – allein in Zeithain bei Riesa ruhen mindestens 30.000 von ihnen.