25.09.26
In der Dauerausstellung des Lern- und Gedenkorts Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz kam es zu einem schweren Diebstahl. Nach Angaben des Trägervereins wurden im gesamten Ausstellungsbereich zur NS-Diktatur Manipulationsversuche festgestellt. Offenbar wurde versucht, mehrere Ausstellungsobjekte zu entwenden. Unter anderem wurde aus dem Kontextbereich zur NS-Diktatur ein sogenannter „Judenstern“ samt Rahmung gestohlen.
22.09.26
Das Webportal zu Opfern von Gewalt und Krieg auf Dresdner Friedhöfen hat mit dem Johannisfriedhof einen zweiten Friedhof aufgenommen. Interessierte finden dort Informationen zu Bestatteten, Grabfeldern und Gedenkzeichen. Auf dem evangelisch-lutherischen Johannisfriedhof in Dresden-Tolkewitz wurden etwa 4600 Menschen bestattet, die Opfer von Gewalt und Krieg wurden, ihre Gräber und Begräbnisanlagen sind heute mehrheitlich durch das „Gräbergesetz“ geschützt. 2200 Opfer sind namentlich bekannt und nun in der Datenbank des Webportals zu finden. Die Verantwortliche des Portals, die Leiterin der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden, Dr. Birgit Sack, spricht über ihre Forschungen, Luftkriegstote und die DDR-Erinnerungskultur auf dem Johannisfriedhof.
21.09.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt Veranstaltungsankündigungen der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig:
Auch im Oktober hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Interessierte verschiedene Angebote.
15.09.26

Am 12. September 2026 fand in der Gedenkstätte Hoheneck erstmals ein „Tag der Begegnung“ statt. Zu dem Mehrgenerationentreffen kamen zahlreiche ehemalige Inhaftierte, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie deren Angehörige zusammen. Das Programm umfasste unter anderem Führungen, Gespräche und weitere Angebote.
15.09.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau:
Die Wanderausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau setzt ihre bundesweite Tour fort und ist vom 16. September bis 24. Oktober 2026 am Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen zu sehen.
14.09.26

„Machern ist keine Ausweichstelle der Erinnerung. Dieser Ort eröffnet einen eigenen und unverzichtbaren Blick auf das Herrschaftssystem der SED-Diktatur.“
Mit diesen Worten würdigte Sven Riesel, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, die Bedeutung des Museums im Stasi-Bunker Machern. Am 12. September 2026 feierte das Museum sein 30-jähriges Bestehen mit einer Gedenkveranstaltung und einem Festakt.
14.09.26
Im ehemaligen Hinrichtungshof am Münchner Platz eröffnete die damalige Technische Hochschule Dresden 1959 eine „Mahn- und Gedenkstätte“. Am Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 waren Interessierte eingeladen, das bauliche Erbe der DDR-Gedenkstätte kennenzulernen. Ein besonderes Interesse weckten die historischen Fotografien und Tonaufnahmen aus der DDR-Zeit. Insgesamt 290 Besucherinnen und Besucher kamen am Denkmalstag in die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden.
10.09.26
In zwei Sonderführungen beleuchten wir am 13. September 2026 die Rolle der Landesanstalt Großschweidnitz im Netzwerk der NS-Krankenmorde.
10.09.26
Der Unterroffizier der Reserve Alfred Michaelis aus Achim ist seit Jahrzehnten als Reservist im Einsatz und pflegt zusammen mit seinen Kameraden Soldatenfriedhöfe in ganz Deutschland. Neben Arbeitseinsätzen in Bergen-Belsen, Walsrode und Essel war er nun zum siebzehnten Mal in Zeithain und unterstützte Gemeinde und Gedenkstätte bei der Pflege der hiesigen Friedhofsanlagen.
08.09.26
Die Gedenkstätte Großschweidnitz war im Juli diesen Jahres Teil der vom Meetingpoint Messiaen e. V. durchgeführten internationalen Summer School „AIdentity – The past through modern lenses“. Am 22. Juli besuchten junge Menschen aus verschiedenen Ländern im Rahmen dieser Summer School die Gedenkstätte. Neben weiteren Exkursionen zu den Gedenkstätten Stalag VIII A und Groß-Rosen sowie dem Nationalmuseum in Warschau nahmen sie an Workshops zur Verwendung künstlicher Intelligenz teil.