Gedenken in Riesa: Darf man den Holocaust in Comics zeigen?
„Die NS-Verbrechen in Comic-Zeichnung und mit Sprechblasen - ist das angemessen? Eine Ausstellung und Vorträge im Riesaer Stadtmuseum wollen sich dem Thema nähern. Eine Ausstellung in Riesa nähert sich dem Holocaust-Gedenken diesmal von einer anderen Seite. Wie in Riesa, Großenhain und Waldheim an die NS-Verbrechen erinnert wird.“
Die Gedenkstätte Bautzner Straße – ein Erinnerungsort
„Die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden ist ein Ort der Erinnerung, Bildung und Begegnung. Sie erinnert an die Opfer der politischen Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone und DDR, dokumentiert deren Schicksale und macht sie der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich. Zudem bietet sie den Betroffenen Raum für Austausch und Begegnung.“
Putins langer Arm bis Dresden
Der Beitrag schildert, wie russische Exil-Oppositionelle in Dresden ein improvisiertes Nawalny-Mahnmal an der Mauer des ehemaligen Stasi-Geländes pflegen – direkt am historischen Ort der früheren Schnittstelle von Stasi und KGB und der heutigen Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden. Die Gedenkstätte akzeptiert das Memorial als zivilgesellschaftliches „Kommentar“-Zeichen zur Geschichte von Überwachung und Repression, die am Ort vermittelt wird.