Gedenken in Riesa: Darf man den Holocaust in Comics zeigen?
„Die NS-Verbrechen in Comic-Zeichnung und mit Sprechblasen - ist das angemessen? Eine Ausstellung und Vorträge im Riesaer Stadtmuseum wollen sich dem Thema nähern. Eine Ausstellung in Riesa nähert sich dem Holocaust-Gedenken diesmal von einer anderen Seite. Wie in Riesa, Großenhain und Waldheim an die NS-Verbrechen erinnert wird.“
Die Gedenkstätte Bautzner Straße – ein Erinnerungsort
„Die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden ist ein Ort der Erinnerung, Bildung und Begegnung. Sie erinnert an die Opfer der politischen Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone und DDR, dokumentiert deren Schicksale und macht sie der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich. Zudem bietet sie den Betroffenen Raum für Austausch und Begegnung.“
Putins langer Arm bis Dresden
Der Beitrag schildert, wie russische Exil-Oppositionelle in Dresden ein improvisiertes Nawalny-Mahnmal an der Mauer des ehemaligen Stasi-Geländes pflegen – direkt am historischen Ort der früheren Schnittstelle von Stasi und KGB und der heutigen Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden. Die Gedenkstätte akzeptiert das Memorial als zivilgesellschaftliches „Kommentar“-Zeichen zur Geschichte von Überwachung und Repression, die am Ort vermittelt wird.
Von der Stasi verhaftet, von den Sowjets verurteilt: Die Geschichte von Karl-Heinz Kurch aus Morungen
Der Beitrag erinnert an das Schicksal von Karl-Heinz Kurch aus Morungen, der nach seiner Verhaftung zu Unrecht von einem sowjetischen Militärtribunal verurteilt wurde – und zeigt, wie seine Söhne Jürgen und Hartmut die Erinnerung in der Familie bis heute wachhalten. Der Artikel verweist auf die Dokumentationsstelle Dresden und ihre Internetseite „Verurteilt und vergessen“, die als digitales Erinnerungs- und Informationsprojekt Lebensläufe von Menschen dokumentiert, die zwischen 1945 und 1955 zu Unrecht verurteilt wurden.