25.03.26
Es ist Februar 1950. Die Häftlinge im „Gelben Elend“ sind von Hunger und Krankheit gezeichnet. Doch ihre Hoffnung ist groß, denn: Das sowjetische Speziallager Bautzen wird an die noch junge DDR übergeben. Doch nichts geschieht. Die sowjetischen Urteile werden nicht aufgehoben und die Essensrationen sogar noch knapper. Die Verzweiflung bricht sich Bahn: Im März 1950 treten die Häftlinge in einen Hungerstreik, schwenken Bettlaken und schreien lautstark um Hilfe. Die Rufe sind bis in die Stadt Bautzen hinein zu hören. Die Volkspolizei schlägt die Proteste brutal nieder.
Im Gespräch beleuchten Cornelia Bruhn und Dr. Jan-Henrik Peters von der Gedenkstätte Bautzen die Hintergründe des Aufstands, seine Niederschlagung und die Biografien der verantwortlichen Gefängnisleiter. Jochen Stern und Kurt Pickel haben den Aufstand als Häftlinge miterlebt. Eindrücklich erzählen sie aus ihren Erinnerungen.
Anlässlich des Jahrestages des Häftlingsaufstands lädt das Bautzen-Komitee e.V. am 29. März 2026 um 11.00 Uhr zu einem Gedenkgottesdienst im Bautzener Dom St. Petri ein. An der Gräberstätte Karnickelberg (an der JVA Bautzen) schließt sich um 12.30 Uhr eine Gedenkfeier an, musikalisch umrahmt von einem Ensemble der Kreismusikschule Bautzen.
Die vierte Folge von „Verbotene Zone. Der Podcast der Gedenkstätte Bautzen“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. (Verbotene Zone. Der Podcast der Gedenkstätte Bautzen)
Dieser Podcast ist ein Projekt der Gedenkstätte Bautzen/Stiftung Sächsische Gedenkstätten und wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Finanziert durch den Freistaat Sachsen aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushalts.
Kontakt
Susanne Hattig (Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit Gedenkstätte Bautzen)
Tel: 03591 530363
susanne.hattig@stsg.de
02.02.26
Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus nahm die Gedenkstätte Bautzen an der offiziellen Gedenkfeier der Stadt Bautzen teil. Die Veranstaltung erinnerte an die Millionen Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt und ermordet wurden, und setzte ein Zeichen für historisches Bewusstsein, Verantwortung und demokratische Werte in der Gegenwart.
02.02.26
Die zweite Episode des Podcasts „Verbotene Zone“ wirft einen Blick hinter die Kulissen der Gedenkstätte Bautzen. Cornelia Bruhn erzählt über ihre Arbeit mit Angehörigen ehemaliger Inhaftierter: Was können Angehörige in der Gedenkstätte über die Haft Ihrer (Groß-)Eltern in Bautzen erfahren? Wie unterstützt die Gedenkstätte bei der Recherche? Welche Angebote für Angehörige gibt es?
16.12.25
Mit „Verbotene Zone. Der Podcast der Gedenkstätte Bautzen“ startet die Gedenkstätte ein neues Audioformat, das Geschichte und Geschichten dieses Ortes hörbar macht. Bautzen war über Jahrzehnte ein Synonym für Unrecht, Repression und Gefangenschaft. Heute ist er ein Ort der Erinnerung, des Lernens und der Fragen: nach Schuld und Verantwortung, nach Anpassung und Widerstand, nach der Würde des Menschen – auch hinter Gittern.
20.09.23
Die Gedenkstätte Bautzen wird am kommenden Donnerstag, 28. September 2023, erneut zur Theaterbühne. Im Rahmen des Förderprogrammes „Jugend erinnert“ der Bundesstiftung Aufarbeitung des SED-Unrechtes lädt das Projekt „Stage of Memory“ das junge Ensemble der SCHOTTE aus Erfurt mit ihrem Theaterstück nach Bautzen ein.
13.09.23
Am Tag des offenen Denkmals 2023 zeichnete der Sächsische Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt die Auszubildenden der Fischwirtschaft am BSZ Bautzen für ihre Auseinandersetzung mit dem Zeitzeugnis „Bautzen II“ aus.
17.01.23
Am Freitag, 27. Januar 2023 wird im ehemaligen Hafthaus der Gedenkstätte Bautzen um 17 Uhr ein besonderes akustisch-visuelles Licht-Zeichen gesetzt, an welches sich eine öffentliche Führung anschließt. Der Eintritt hierzu ist frei.
13.01.23
In der großen Garage der ehemaligen Stasi-Sonderhaftanstalt „Bautzen II“ steht zwischen einem Barkas „B 1000“ und einem IFA-LKW ein Podest mit einem durchsichtigen Quader. Während die zwei Gefangenentransporter aus der Zeit der DDR zum dauerhaften Bestand der Gedenkstätte Bautzen gehören und mit ihren engen Häftlingszellen begehbar sind, irritiert der große Quader in der Mitte und gibt sein Inneres erst bei genauerem Hinsehen preis.
01.09.22

„KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ – unter diesem Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz lädt die Gedenkstätte Bautzen zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 11. September 2022, zwischen 10 und 17 Uhr herzlich ein. Der Eintritt ist frei.
01.06.22

Der gebürtige Bautzener Schauspieler Roman Knižka und das Bläserquintett OPUS 45 kommen am Sonntag, den 26. Juni 2022, mit ihrem Projekt zum NS-Widerstand in die Gedenkstätte Bautzen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.