Die Welt: Gedenkstätte Torgau ruft Missbrauchsopfer zur Mithilfe auf
Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof (GJWH) Torgau hat Missbrauchsopfer aus DDR-Heimen zur Mithilfe bei der Aufarbeitung sexueller Gewalt durch die Unabhängige Kommission aufgerufen. Die geplanten Anhörungen Betroffener und Zeitzeugen böten erstmals die Chance, dass Opfer zu Wort kommen und zur Aufklärung beitragen könnten, hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten Erklärung.
MDR Info: Sachsen fördert keine Schülerfahrten zu KZ-Gedenkstätten
Der Zentralrat der Juden fordert immer wieder: Besuche in KZ-Gedenkstätten sollten für Schüler ab der neunten Klasse verpflichtend sein, um die Verbrechen der NS-Diktatur verstehen zu können. Die meisten Bundesländer fördern Schülerfahrten zu NS-Gedenkstätten bereits seit Jahren mit eigenen Programmen. Nicht so Sachsen. Warum nicht?
Sächsisches Landeskommando der Bundeswehr auf Stippvisite in Torgau
Das Landeskommando Sachsen der Bundeswehr ist ein wichtiger Partner des Freistaates Sachsen beim Katastrophenschutz. In diesem Zusammenhang besucht das Landeskommando die Stadt Torgau und bei seinem Rundgang auch das Dokumentations- und Informationszentrum im Schloss Hartenfels.
Aufbau einer Gedenkstätte in Stollberg wird vorangetrieben
Mit 5 000 Euro unterstützt die Stiftung ein Interimsbüro für die sich im Aufbau befindliche Gedenkstätte im ehemaligen Frauengefängnis Hoheneck in Stollberg/Erzgebirge. Neben der sächsischen Gedenkstätten-Stiftung beteiligen sich die Bundesstiftung Aufarbeitung mit 9 000 Euro sowie die Stadt Stollberg mit 1 500 Euro an dem Konzept.
Heimlich mitgeschnitten - Wie die Genossen die Besetzung der Nikolaikirche planten
Ein jetzt erst aufgetauchtes Tonband aus den letzten Tagen der SED-Herrschaft dokumentiert, wie sich 1989 die Parteigenossen in Leipzig aufmachten zum letzten Gefecht.
UOKG-Chef Dieter Dombrowski: „Wir Stasi-Opfer sind ungewollt die Experten“
Am Mittwoch berät der Kulturausschuss des Bundestages vertraulich über die Zukunft der Stasi-Akten. Die Opfer des Stalinismus haben klare Erwartungen, sagt UOKG-Chef Dieter Dombrowski im Interview.
„Wir haben nur die Straße“ - Buch und neue Tondokumente über die Leipziger Montags-Demonstrationen 1989/90
Ohne den Mut und die Handlungsklugheit von DDR-Bürgerrechtlern und Oppositionellen während den Leipziger Montagsdemonstrationen 1989 und 1990 hätte die Friedliche Revolution einen anderen Verlauf genommen. In vielen Beiträgen ermutigten die Redner in ihren Ansprachen auf der Straße die Demonstranten, nicht nur entschlossen gegen Repression und Entmündigung einzutreten, sondern sich vor allem friedlich für den Wandel der Gesellschaft einzusetzen. Von den Straßen Leipzigs (und Plauens und Dresdens und denen anderer Städte) führte ein direkter Weg zu den demokratisch gewählten Vertretungen am Ende der DDR, bevor diese hinwegvereinigt wurde.
Ab 1. Januar 2023 hat nach dem Sächsischen Transparenzgesetz jede Person auf Antrag Anspruch auf Zugang zu den bei einer transparenzpflichtigen Stelle verfügbaren Informationen, soweit keine Ausnahme gilt. Sobald die Sächsische Transparenzplattform im Internet errichtet ist, spätestens ab 1. Januar 2026, werden transparenzpflichtige Stellen zusätzlich verpflichtet sein, die in § 8 des Sächsischen Transparenzgesetzes genannten Informationen auf dieser Plattform zu veröffentlichen.
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft ist eine transparenzpflichtige Stelle.
Gefördert durch
Diese Maßnahme wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.