28.07.16
Die Lokalstudie von Heiko Neumann schildert anhand von bisher nicht veröffentlichten Häftlingsinterviews das Haftregime und die Vernehmungspraxis in der Dresdner Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Der Haftalltag wird in vergleichender Perspektive im Zeitraum von 1953 bis 1989 dargestellt.
13.07.16
Die Gedenkstätte Großschweidnitz e.V. hat im Dezember 2015 mit der namentlichen Erfassung aller zwischen 1939 und 1945 in der ehemaligen Landesanstalt Großschweidnitz verstorbenen und ermordeten Psychiatriepatienten begonnen. Bis Ende 2016 sollen alle Namen der über 5 700 Patienten in einer Datenbank erfasst sein.
13.07.16
Die Namenstafeln zum Gedenken an „geisteskranke Ostarbeiter“, die auf dem ehemaligen Anstaltsfriedhof der Landesanstalt Großschweidnitz den Weg zum Denkmal säumen, konnten im Mai und Juni 2016 erneuert werden.
13.07.16
Die mobile Ausstellung „Auf Biegen und Brechen“ ist noch bis zum 19. August an der Dualen Hochschule Stuttgart zu sehen. Im Rahmen der Ausstellungspräsentation finden an der Hochschule im Juni und August Seminare zum Thema „Heimerziehung in der DDR“ statt, welche von den Mitarbeitern der Gedenkstätte durchgeführt werden.
13.07.16
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts entwickelten Schüler in Uelzen (Niedersachsen) eine Ausstellung zum Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau und wurden dabei von der Gedenkstätte GJWH Torgau unterstützt.
07.07.16
Seit April 2016 fördert die Stiftung Erinnerung, Verantwortung Zukunft (EVZ) das Projekt der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein „Die Ermordung schlesischer Psychiatriepatienten und Behinderter während des Nationalsozialismus und das Vergessen dieses Verbrechens von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart.“ Ziel des Projektes ist die Erstellung einer zweisprachigen deutsch-polnischen Wanderausstellung, die über die schlesischen Heil- und Pflegeanstalten und das Schicksal der Patienten in den Jahren 1940 bis 1945 informiert und damit einer vergessenen Opfergruppe gedenkt.
14.06.16
Vor 75 Jahren, am 22. Juni 1941, begann der Krieg des nationalsozialistischen Deutschland gegen die Sowjetunion. In seinem Verlauf gerieten mehr als fünf Millionen Soldaten der Roten Armee in deutsche Gefangenschaft. Mindestens 2,6 Millionen kamen nach Schätzungen darin ums Leben. Sie starben an katastrophalen Lebensbedingungen während des Transports, in den Kriegsgefangenenlagern und Arbeitskommandos oder wurden gezielt ermordet. Seit 2009 hilft die Dokumentationsstelle der Stiftung Sächsische Gedenkstätten Angehörigen von vermissten oder in Gefangenschaft geratenen Soldaten der Roten Armee bei der Schicksalsklärung. Die Anfragen der Hinterbliebenen erreichen die Dokumentationsstelle über die Website www.dokst.ru, per E-Mail oder per Post. Insgesamt konnten in den vergangenen 12 Monaten über 3 000 Anfragen beantwortet werden.
03.06.16
Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, hat am 1. Juni an Marianne und Rolf Rosowski aus Hamburg den Sächsischen Verdienstorden verliehen. Die Auszeichnung würdigt ihre herausragenden Verdienste um den Freistaat und seine Bevölkerung.
30.05.16
Die Bildungsreferentin der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof (GJWH) Torgau stellte im Rahmen des 27. Bautzen-Forums stellte Funktion und Struktur der Spezialheime dar.
25.05.16
Die zweiteilige Fernsehdoku der ARD erzählt von einer der bedrängendsten Tragödien des Zweiten Weltkriegs. Es ist ein Verbrechen, von dem nur höchst selten gesprochen wird, von dem viele nichts wissen und viele lieber nichts wissen wollen: Der Tod von fast drei Millionen Soldaten der Roten Armee in deutscher Kriegsgefangenschaft.