Videoinstallation „Generation Mauerbau“ – Menschen aus Ost und West erzählen, wie sie den Fall der Mauer und die Deutsche Einheit erlebt haben
17.06.26
Die Videoinstallation „Generation Mauerbau“ ist vom 1. Juli bis 4. Oktober 2026 in der Gedenkstätte Bautzen zu sehen. Frauen und Männer aus Sachsen, Baden-Württemberg und Berlin erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen mit der deutschen Teilung und dem Mauerfall. Alle wurden 1961, im Jahr des Mauerbaus, geboren. In Video-Interviews schildern sie ihre Erinnerungen an die deutsche Teilung, den Mauerfall und an die Veränderungen ihres Lebens durch die Deutsche Einheit. Sie berichten von Glücksgefühlen und Chancen, auch von Enttäuschungen, Ängsten, inneren Brüchen und tiefem Misstrauen gegenüber der Zukunft.
65 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer nimmt die die Installation die Geschichte der deutschen Teilung und der Vereinigung der beiden deutschen Staaten in den Blick. Sie zeigt die Unterschiedlichkeit der Erfahrungen von West- und Ostdeutschen.
Die Ausstellung ist Teil der Wanderausstellung „Generationen verbinden“. Realisiert wurde das Projekt von den Videokünstlern Ina Rommee und Stefan Krauss (KRRO Film). Es entstand unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Christiane Bertram (Universität Tübingen) in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer, dem Archiv Deutsches Gedächtnis der FernUniversität Hagen sowie dem Koordinierenden Zeitzeugenbüro.
Für Schulen gibt es auf der Website der Universität Tübingen Didaktische Materialien | Universität Tübingen kostenlose Unterrichtsmaterialien. Diese können begleitend zur Ausstellung als auch unabhängig davon genutzt werden.
Der Eintritt ist frei.
Trailer: https://vimeo.com/913666941/8ea5bb2fd2?share=copy
Kontakt:
Susanne Hattig (Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit Gedenkstätte Bautzen)
Tel: 03591 530363
susanne.hattig@stsg.de

