Stadtbibliothek Magdeburg zeigt „Einweisungsgrund: Herumtreiberei – Wanderausstellung über Disziplinierung in Venerologischen Stationen und Spezialheimen der DDR“ der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau
08.04.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Meldung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau:
Am Dienstag, den 7. April 2026, wurde um 17 Uhr in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Magdeburg die Wanderausstellung „Einweisungsgrund: Herumtreiberei – Disziplinierung in Venerologischen Stationen und Spezialheimen der DDR“ feierlich eröffnet.
Am Dienstag, den 7. April 2026, wurde um 17 Uhr in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Magdeburg die Wanderausstellung „Einweisungsgrund: Herumtreiberei – Disziplinierung in Venerologischen Stationen und Spezialheimen der DDR“ feierlich eröffnet.
Die Wanderausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau und des Vereins Riebeckstraße 63 e.V. und wurde durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.
Sie dokumentiert staatliche Repression gegen Mädchen und Frauen in der DDR. Im Mittelpunkt steht die Praxis der sogenannten Umerziehung in Geschlossenen Venerologischen Stationen, in denen systematisch sexualisierte Gewalt ausgeübt wurde. Betroffen waren vor allem Mädchen und Frauen, deren Verhalten nicht den sozialistischen Normen von Arbeitsdisziplin, partnerschaftlichem Zusammenleben oder Staatstreue entsprach.
Ein zentrales Anliegen der Ausstellung ist es, den Erfahrungen der betroffenen Frauen Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu verschaffen. Ihre persönlichen Berichte und Stimmen stehen daher im Fokus der Präsentation. Ergänzt werden diese durch Fotografien und historische Dokumente, die das Zusammenspiel der unterschiedlichen Umerziehungsinstitutionen in der DDR nachvollziehbar machen.
Sie dokumentiert staatliche Repression gegen Mädchen und Frauen in der DDR. Im Mittelpunkt steht die Praxis der sogenannten Umerziehung in Geschlossenen Venerologischen Stationen, in denen systematisch sexualisierte Gewalt ausgeübt wurde. Betroffen waren vor allem Mädchen und Frauen, deren Verhalten nicht den sozialistischen Normen von Arbeitsdisziplin, partnerschaftlichem Zusammenleben oder Staatstreue entsprach.
Ein zentrales Anliegen der Ausstellung ist es, den Erfahrungen der betroffenen Frauen Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu verschaffen. Ihre persönlichen Berichte und Stimmen stehen daher im Fokus der Präsentation. Ergänzt werden diese durch Fotografien und historische Dokumente, die das Zusammenspiel der unterschiedlichen Umerziehungsinstitutionen in der DDR nachvollziehbar machen.
Ausstellungsinformationen
Zeitraum: 7. April bis 30. April 2026
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10 bis 19 Uhr | Samstag, 10 bis 15 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg
Die Pressemitteilung zur Ausstellung als PDF-Dokument.
Die Präsentation erfolgt in Kooperation mit dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt, der Stadtbibliothek Magdeburg und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt.
Die Präsentation erfolgt in Kooperation mit dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt, der Stadtbibliothek Magdeburg und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt.
Kontakt:
Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau
Tel: 03421 714203
Juliane Weiß: j.weiss@jugendwerkhof-torgau.de
Hannes Schneider: h.schneider@jugendwerkhof-torgau.de | Mobil: 0157 34557787
www.jugendwerkhof-torgau.de
www.einweisungsgrund-herumtreiberei.de
Instagram: @einweisungsgrundherumtreiberei | @ ddr_heimerziehung_aufarbeiten

