Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur Evelyn Zupke zu Gast im Archiv Bürgerbewegung Leipzig (ABL)
12.05.26
Die Stiftung Gedenkstätten teilt eine Meldung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig:
Im Rahmen ihres Besuches am 6. Mai 2026 informierte sich die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur Evelyn Zupke zu den umfangreichen Beständen zu Widerstand, Opposition, Repression und Demokratisierung sowie zur historisch-politischen Bildungsarbeit des Archiv Bürgerbewegung Leipzig (ABL).
Anlass war das 35. Gründungsjubiläum des ABL. Im Mittelpunkt standen die verschiedenen Aktenbestände der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS), welche das ABL seit 2018 erschließt und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.
Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus wurde 1950 in Westberlin als Organisation ehemals in der SBZ/DDR politisch Inhaftierter gegründet. Sie hatte 1950 mehr als 30.000 Mitglieder und ist somit die größte Vereinigung ehemals politisch Inhaftierter der SBZ und DDR. Unter ihnen befanden sich z.B. Verurteilte Sowjetischer Militärtribunale (SMT), Betroffene der Waldheim-Prozesse, sogen. Republikflüchtige und weitere vom Stalinismus Verfolgte.
Vorstand und Team des ABL sind überzeugt, die Bestände können bei der weiteren Aufarbeitung von Unrecht in der SBZ und DDR von großem Nutzen sein.
Kontakt:
Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V.
Tel: 0341 30 65 175
info@archiv-buergerbewegung.de

