Wanderausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG über die repressive DDR-Heimerziehung startet bundesweite Tour 2026: Auftakt und Eröffnung in Auerbach/Vogtland am 15. April
14.04.26
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten teilt eine Veranstaltungsankündigung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau:
Die Wanderausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof startet ihre bundesweite Tour 2026 im vogtländischen Auerbach. Vom 15. April bis zum 22. Mai 2026 klärt das Mobile Denkzeichen auf dem Gelände des Gemeinnützigen Schulungszentrums für Sozialwesen über die repressive Heimerziehung in der DDR auf.
Die Eröffnung findet am 15. April um 11 Uhr statt. „Auch 2026 wollen wir mit der BLACKBOX HEIMERZIEHUNG im öffentlichen Raum über dieses dunkle Kapitel der DDR-Geschichte aufklären. Der Auftakt im Schulungszentrum für Sozialwesen ist dabei besonders wichtig, weil wir hier angehende Fachkräfte im pädagogischen Bereich erreichen. Gleichzeitig markiert die diesjährige Tour einen besonderen Schritt: Mit weiteren geplanten Stationen in Hamburg und Hildesheim wird die BLACKBOX HEIMERZIEHUNG 2026 auch in den westdeutschen Bundesländern präsent sein“, sagt Manuela Rummel, Leiterin der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Gedenkstätte.
Die Eröffnung findet am 15. April um 11 Uhr statt. „Auch 2026 wollen wir mit der BLACKBOX HEIMERZIEHUNG im öffentlichen Raum über dieses dunkle Kapitel der DDR-Geschichte aufklären. Der Auftakt im Schulungszentrum für Sozialwesen ist dabei besonders wichtig, weil wir hier angehende Fachkräfte im pädagogischen Bereich erreichen. Gleichzeitig markiert die diesjährige Tour einen besonderen Schritt: Mit weiteren geplanten Stationen in Hamburg und Hildesheim wird die BLACKBOX HEIMERZIEHUNG 2026 auch in den westdeutschen Bundesländern präsent sein“, sagt Manuela Rummel, Leiterin der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Gedenkstätte.
BLACKBOX HEIMERZIEHUNG 2026: Aufklärung und Vermittlung in den westdeutschen Bundesländern
Die BLACKBOX HEIMERZIEHUNG klärt im Innen- und Außenbereich eines umgebauten Seecontainers über die Geschichte des repressiven DDR-Heimsystems auf. Seit 2022 ermöglichte die Ausstellung bereits an 24 verschiedenen Standorten bereits über 56.500 Besucherinnen und Besuchern die Auseinandersetzung mit einem Teil der DDR-Geschichte, der vielerorts bereits in Vergessenheit geraten ist. Sie erinnert an die etwa 135.000 ehemaligen Heimkinder der DDR, die das System der Spezialheime zwischen 1949 und 1989 durchlaufen mussten und vielfach noch heute unter den Folgen leiden. Das Ziel der Tour 2026 ist es, auch in den alten Bundesländern zur Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Zeitgeschichte anzuregen und an die jugendlichen Opfer zu erinnern. Zugleich soll die Ausstellung auch diejenigen Betroffenen erreichen, die nach dem Mauerfall in größerer Zahl in die alten Bundesländer gezogen sind, und Impulse für die persönliche Schicksalsklärung und Aufarbeitung geben.
Ausstellungseröffnung
Die feierliche Eröffnung findet am Mittwoch, 15. April 2026, um 11 Uhr statt. Im Rahmen der Eröffnung gibt Hannes Schneider, Projektmitarbeiter der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, eine Einführung in die Ausstellung.
Ausstellungsinformationen
Zeitraum: 15. April bis 22. Mai 2026
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 8 bis 15 Uhr | Freitag, 8 bis 13 Uhr
Ausstellungsort: Gemeinnütziges Schulungszentrum für Sozialwesen, Stauffenbergstraße 19,
08209 Auerbach/Vogtland
Der Eintritt ist frei.
Die Präsentation in Auerbach/Vogtland findet in Kooperation mit dem Gemeinnützigen Schulungszentrum für Sozialwesen gGmbH statt.
Kontakt:
Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau
Kontakt:
Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau
Telefon: 03421 714203
Manuela Rummel: m.rummel@jugendwerkhof-torgau.de
Juliane Weiß: j.weiss@jugendwerkhof-torgau.de
Hannes Schneider: h.schneider@jugendwerkhof-torgau.de | Mobil: 0157 34557787
Instagram: ddr_heimerziehung_aufarbeiten

