Filmvorführungen
Führungen oder Projekttage können durch folgende Filmvorführungen ergänzt werden:
Tu Deinen Mund auf für die Schwachen
Ein Film von Heide Blum.
In Memento der 223 Kinder und Jugendlichen aus dem Katharinenhof Großhennersdorf, die 1940–1945 den nationalsozialistischen Krankenmorden auf dem Sonnenstein und in der Landesanstalt Großschweidnitz zum Opfer fielen.
Unter den »Euthanasie«-Opfern befanden sich auch Tausende Kinder. Von den Kindern des Katharinenhofes in Ostsachsen erzählt dieser Film. Dokumente geben die Möglichkeit, über das Ungeheuerliche zu sprechen.
Zu Wort kommen Zeitzeugen und Angehörige.
Zu diesem Film gibt es Arbeitsmaterialien mit dem Titel »Behinderte Menschen in der Gesellschaft«, dessen Fragen sich auch auf die gegenwärtige Situation beziehen.
»Es wird schon alles wieder gut …«
Porträt der Malerin Elfriede Lohse-Wächtler (1899–1940).
Ein Film von Heide Blum.
Elfriede Lohse-Wächtler zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlerinnen der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Film widmet sich ihrem künstlerischen Schaffen in Verbindung mit ihrer Biografie und zeichnet ein erschütterndes Leben in Dresden, Hamburg und Arnsdorf nach.
Als angeblich unheilbar geisteskrank wurde Elfriede Lohse-Wächtler 1935 entmündigt und auf Betreiben der Nationalsozialisten zwangssterilisiert. Fünf Jahre später wurde sie in der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein vergast.
Aufruf letzter Zeugen – Spuren in die Vergangenheit
Ein Film von Heide Blum.
In der Dokumentation werden anhand von Zeitzeugeninterviews Schicksale von Menschen geschildert, die von der mörderischen Rassen- und Gesundheitspolitik der Nationalsozialisten betroffen waren. Der Film verfolgt aber nicht nur die Lebenswege der Opfer, sondern fragt auch nach den Beweggründen der Täter. Dabei steht der Dresdner »Euthanasie«-Prozess, der 1947 vor dem Landgericht Dresden stattfand, im Mittelpunkt.
