Wie in Großschweidnitz ein Zufallsfund die Schicksale ermordeter Patienten ans Licht holt
„In der damaligen Landesanstalt Großschweidnitz wurden zur Zeit des Nationalsozialismus mehr als 5.500 Frauen, Männer und Kinder ermordet. Hier wurden psychisch kranke Menschen untergebracht, die im Nationalsozialismus als "lebensunwert" stigmatisiert wurden. An ihre Schicksale erinnert nun ein neues Schaudepot auf dem Gelände der Gedenkstätte mit mehr als 130 Grabsteinen.“
NS-Krankenmorde: Die tragische Geschichte von Christian Schmid
„Christian Schmid ist 1943 in der Landesanstalt Großschweidnitz umgekommen. Jetzt wird seine Geschichte bei der Einweihung eines besonderen Depots erzählt – von seiner Nichte.“
Neues Schaudepot erinnert an Opfer der NS-Krankenmorde
„In der Gedenkstätte Großschweidnitz wird am Dienstag von der sächsischen Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) ein neues Schaudepot eröffnet. Zu sehen sind restaurierte Grabsteine von Patientinnen und Patienten, die in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt in der NS-Zeit ermordet wurden, wie das Kulturministerium am Sonntag in Dresden mitteilte. Eröffnet wird das Depot im Rahmen einer Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar.“
Schaudepot für Grabsteine von Opfern der NS-Krankenmorde
„Die Gedenkstätte Großschweidnitz in Sachsen wird zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar ein Schaudepot mit Grabsteinen von Opfern der nationalsozialistischen Krankenmorde eröffnen. Es handele sich um die deutschlandweit einzigen noch erhaltenen Grabsteine dieser Opfergruppe auf einem ehemaligen Anstaltsfriedhof, teilte die Stiftung Sächsische Gedenkstätten am Dienstag in Dresden mit.“
Schaudepot für Grabsteine von Opfern der NS-Krankenmorde
„Die Gedenkstätte Großschweidnitz in Sachsen wird zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar ein Schaudepot mit Grabsteinen von Opfern der nationalsozialistischen Krankenmorde eröffnen. Es handele sich um die deutschlandweit einzigen noch erhaltenen Grabsteine dieser Opfergruppe auf einem ehemaligen Anstaltsfriedhof, teilte die Stiftung Sächsische Gedenkstätten am Dienstag in Dresden mit.“
Gerhard Richter und die Illusion von der »unpolitischen« Familie
Der Artikel über den deutschen Maler Gerhard Richter befasst sich auch mit einem seiner bekanntesten Bilder „Tante Marianne“, welches als Reproduktion in der Gedenkstätte Großschweidnitz zu sehen ist.
NS-Zeit in der Oberlausitz: „Die Maßnahmen beschränkten sich nicht auf Zwangssterilisation und Krankenmord“
„‚Von 1934 bis 1945 haben die Nazis rund 8000 vermeintlich kranke Menschen in und aus der Oberlausitz ermordet und viele zwangssterilisiert. Daran waren vor allem die Landesanstalt Großschweidnitz und die Gesundheitsämter in Bautzen und Zittau beteiligt‘, sagt Historikerin Dr. Maria Fiebrandt.“
80 Jahre nach Kriegsende: Im Treck verliert sich ihre Spur
„Die Gedenkstätte Großschweidnitz erinnert auf neue Art an die Patienten, die im Mai 1945 auf dem Evakuierungs-Treck der Landesanstalt verschollen sind. So sollen die Geschichten und Namen der Opfer des Himmelfahrtskommandos lebendig bleiben.“
Trotz großen Interesses: Ausstellungen zum Kriegsende sind in der Oberlausitz Mangelware
„[...] Zeitzeugen gab es nicht mehr, die meisten Dokumente aus jener Zeit waren vernichtet. So arbeitete sich Knüvener durch Personalakten in Zittau durch, suchte im Bundesarchiv nach Zittauer Spuren. Es sei viel Arbeit gewesen, berichtet er. In der Gedenkstätte Großschweidnitz, im Theater, in der Hillerschen Villa oder in den Vereinen 'Augen auf' und 'Löbau lebt' sowie dem Förderverein des Hainewalder Schlosses fand er aufgeschlossene Partner.“
Ab 1. Januar 2023 hat nach dem Sächsischen Transparenzgesetz jede Person auf Antrag Anspruch auf Zugang zu den bei einer transparenzpflichtigen Stelle verfügbaren Informationen, soweit keine Ausnahme gilt. Sobald die Sächsische Transparenzplattform im Internet errichtet ist, spätestens ab 1. Januar 2026, werden transparenzpflichtige Stellen zusätzlich verpflichtet sein, die in § 8 des Sächsischen Transparenzgesetzes genannten Informationen auf dieser Plattform zu veröffentlichen.
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft ist eine transparenzpflichtige Stelle.
Gefördert durch
Diese Maßnahme wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.