Vortrag: Spuren jüdischer Opfer der Krankenmorde in der Landesanstalt Großschweidnitz während des Zweiten Weltkriegs
Datum:
Veranstalter:
Gedenkstätte GroßschweidnitzOrt:
Gedenkstätte Großschweidnitz
Friedhofsweg 1
02708 Großschweidnitz
Im Rahmen von TACHELES – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 bietet die Gedenkstätte Großschweidnitz am 28. Oktober 2026 einen Vortrag an.
Obwohl sich im Einzugsbereich der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Großschweidnitz keine große jüdische Gemeinde befand, fielen auch jüdische Patientinnen und Patienten den Krankenmorden in der Anstalt zum Opfer. Jüdische Menschen mit psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen waren im Nationalsozialismus doppelt verfolgt.
Der Vortrag begibt sich auf die Suche nach dem Schicksal jüdischer Patientinnen und Patienten in Großschweidnitz während des Zweiten Weltkriegs. Dabei soll anhand biografischer Beispiele betrachtet werden, wie jüdische Kranke behandelt wurden und welchen Mordaktionen sie zum Opfer fielen. Über die Opfer in Großschweidnitz hinaus sollen auch die Familienschicksale betrachtet und in die allgemeinen Verfolgungsmaßnahmen der Nationalsozialisten gegen die von ihnen als „jüdisch“ definierten Personen eingeordnet werden.
Der Eintritt ist frei. Die Gedenkstätte hat an diesem Tag von 10 bis 19 Uhr geöffnet.
Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung per Telefon oder E-Mail bis zum 23. Oktober 2026.
Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Imbiss ins Gespräch zu kommen.

Kontakt
Christoph Hanzig (Bildungsreferent)
Tel: 03585-2113508 | 03585-2113511
grossschweidnitz@stsg.de

