Sonderausstellungen
»Vor aller Augen«
Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Provinz. Wanderausstellung der Stiftung Topographie des Terrors
27.1. bis 7.3.2010
Geöffnet täglich 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Der nationalsozialistische Terror wurde nicht nur hinter dem Stacheldraht der Lagerzäune, hinter Gefängnismauern, in den Verhörzimmern der Geheimen Staatspolizei und in den besetzten Gebieten jenseits der Reichsgrenzen ausgeübt. Zahlreiche Fotos belegen, dass die organisierte Gewalt gegen Minderheiten, politische Gegner und Andersdenkende auch auf den Straßen und Plätzen deutscher Städte stattfand. Der Terror war alltäglich und öffentlich.
Die Ausstellung »Vor aller Augen« umfasst etwa 120 Fotografien aus rund hundert lokalen Archiven und Sammlungen Deutschlands: Sie zeigen die Deportation deutscher Juden vor den Augen von Schulkindern und Passanten, das Anprangern und Kahlscheren von Frauen auf öffentlichen Plätzen, Propaganda- und Boykottaktionen von SA und SS gegen jüdische Geschäfte und viele andere Szenen, in denen Menschen vor aller Augen bloßgestellt und gedemütigt, bedroht, verhaftet und abtransportiert wurden.
»Torgau 1945 – Ein Kriegsende in Europa«
17.4. bis 9.5.2010
Geöffnet täglich 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Die Sonderausstellung des DIZ Torgau wird anlässlich des 65. Jahrestags des Kriegsendes gezeigt. Sie dokumentiert mit zahlreichen Großfotos die Begegnung amerikanischer und sowjetischer Truppen an der Elbe. Dieser historische Kern des alljährlich in Torgau begangenen »Elbe-Day« wird im Kontext der allgemeinen Kriegssituation und der Lage in der Stadt Torgau im April 1945 dargestellt. Auch der Neubeginn in der zunächst von Amerikanern und Sowjets gemeinsam verwalteten Stadt wird beleuchtet.
