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Würdiges Gedenken an lange vergessene Opfer in Torgau. Stiftung Sächsische Gedenkstätten übergibt Gedenkort am Fort Zinna
06.05.2010
Am 9. Mai, 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, übergibt die Stiftung Sächsische Gedenkstätten der Öffentlichkeit den Gedenkort Torgau Fort Zinna. Dort wird der Opfer der nationalsozialistischen Militärjustiz, der sowjetischen Geheimpolizei und der SED-Strafjustiz, die in Torgau zu Unrecht gelitten haben, gedacht. Damit wird 20 Jahre nach der Friedlichen Revolution das Gedenken an Opfer ermöglicht, deren Schicksal lange Jahre ohne öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung geblieben ist. Zugleich wird an Ereignisse der Torgauer Geschichte erinnert, die jahrzehntelang tabuisiert worden sind.
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