Juden in Dresden

Abbildung aus dem historischen Filmdokument "Zusammenlegung der letzten Dresdner Juden in das Lager am Hellerberg am 23./24. Nov.1942", Urheber Ernst Hirsch, Dresden, Bildarchiv der Stiftung Sächsische GedenkstättenIm Rahmen des Projektes zum Filmdokument „Zusammenlegung der letzten Dresdner Juden in das Lager am Hellerberg am 23./24. Nov.1942“ wurden durch den Bearbeiter Marcus Gryglewski umfangreiche Materialien zur nationalsozialistischen Judenverfolgung in Dresden zusammengetragen. Die Sammlung „Juden in Dresden“ umfasst neben dem historischen Filmdokument 61 breite Leitz-Ordner, die zahlreiche Papierkopien, Mikrofilme, Aufsätze und Fotografien u. a. aus folgenden Archiven enthalten:

  • Staatsarchiv Dresden
  • Gedenkstätte Yad Vashem
  • Zentrale Stelle Ludwigsburg
  • Bundesarchiv Berlin
  • Berlin Document Center

Mittelfristig wird die Sammlung durch Materialien erweitert, die im Rahmen des Projektes „Gedenkbuch für die verfolgten Juden Dresdens“ der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit gesammelt worden sind. Dazu gehören u. a. schriftliche Berichte, Fotografien und Dokumente von Überlebenden der Shoah oder von deren Angehörigen.
Die Ergebnisse dieses mehrjährigen auch von der Stiftung geförderten Projekts sind 2006 in die Veröffentlichung eines Gedenkbuches geflossen, das über den Buchhandel erhältlich ist:

Buch der Erinnerung. Juden in Dresden – deportiert, ermordet, verschollen. 1933 – 1945. Hrsg. Von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. (Arbeitskreis Gedenkbuch), Dresden 2006 (ISBN 13: 978-3-93888-14-7).
Buch der Erinnerung - Einband
Buch der Erinnerung - exemplarische Seite

Die Unterlagen können auf Anfrage im Archiv der Geschäftsstelle eingesehen werden.
Kontakt:
Dr. Bert Pampel, bert.pampel@stsg.smwk.sachsen.de

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