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Nachdenklich
03.08.10
Markert Brunhilde
Nachdenklich
Meine Tante Hermine Markert wurde im Oktober 1940 mit 40 Jahren in Pirna Sonnenstein vergast. Geboren in 'Unterfranken und von der Heilanstalt Werneck deportiert. Gerne würde ich mehr darüber erfahren. Wäre es möglich die Stätte mal zu besuchen und über ihren Leidensweg der "Untersuchung bis zur Vergasung nachvollziehen zu können? Könnte ja sein es ist noch ein Bild von ihr vorhanden. Es ist mir sehr wichtig.
Anmerkung der Redaktion:
Sehr geehrte Frau Markert,
über Ihren Besuch in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein würden wir uns sehr freuen. Wenn Sie vorher kurz Bescheid geben, können wir auch gern eine kleine Führung für Sie organisieren. Gern können wir Ihnen dann auch anhand unserer Opferdatenbank ermitteln, ob sich eventuell die Krankenakte Ihrer Tante im Bundesarchiv erhalten hat. In diesem Fall ist es möglich, dass ein Bild vorhanden ist. Andernfalls ist es sehr unwahrscheinlich.
Könnten Sie Ihr Anliegen am besten mit genaueren Lebensdaten Ihrer Tante noch einmal per Mail an gedenkstaette.pirna@stsg.smwk.sachsen.de senden? Wir werden Ihnen dann umgehend Auskunft erteilen.
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Mit freundlichen Grüßen.
meine Idee
23.07.10
S. R.
meine Idee
Sehr geehrte Damen und Herren Ich finde diese Seite recht informativ. Ich bin gebürtiger Pirnaer und wohne selbst seit knapp 1 Jahr auf dem Sonnenstein. Diese Gedenkstätte habe ich auch besucht und durch Zufall fand auch eine Führung statt wo ich mit lauschen durfte. Ich bin sehr geschichtsorientiert besonders an der Zeit des zweiten Weltkrieges. Ich muß sagen, ich finde es recht schade das damals die "Verbrennungsöfen" und andere Einrichtung in den zu besichtigten Räume entfernt wurden und nicht nachgebaut wurden. Ich habe viele "Anstalten" von der Kriegszeit besichtigt wie z.B.: Buchenwald und finde es schlecht das auch da beispielsweise alle Barraken usw. entfernt wurden und nur noch ein kleines Schild hängt wo Angaben leicht verblasst zu lesen sind. Man sollte alles sehen können um sich von dem Leid ein genaueres Bild machen zu können. Um vor diesen Verbrechen ab zu schrecken. Speziell für die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein habe ich die Idee das man alle Pirnaer Bewohner in Form einer Umfrage zu den damaligen Ereignissen befragt und in Form einer Dokumentation um die "Anstalt-Pirna" zu drehen. Damit würden sicher nochmehr Spenden fließen und man könnte vielleicht einiges rekonstruieren.
Großmutter väterlicherseits vermutlich Opfer
16.07.10
Hans-Joachim Kuban
Großmutter väterlicherseits vermutlich Opfer
Sehr geehrte Damen und Herren! Mit großem Interesse und zugleich Erschütterung habe ich diese Informationen zur Kenntnis genommen. Mit innerer Bewegung auch deshalb, weil mit großer Wahrscheinlichkeit die Mutter meines Vaters, Emma Kuban, geb. Görlich hier eingeliefert und später (Zeitpkt. unbek.)umgebracht wurde. Ich werde weitere Informationen zur Person sammeln und mich an Sie wenden mit der Bitte um Recherche nach Aufenthalt und Verbleib. Es hieß, Sie wäre krank geworden und gestorben!!! Mit freundlichen Grüßen- Hans-Joachim Kuban
toll
31.03.10
doris
toll
Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.
sonnenstein
27.11.09
Dr.Peter John
sonnenstein
Es ist erschreckend, was vor 1945 auf/in Schloß Sonnenstein geschehen ist. Derartiges darf sich niemals wiederholen - egal wo! Es wäre sicher in Ihrem Sinne, wenn dieser Ort nach 1945 auch als Durchgangslager für unzählige Vertriebene ausgewiesen würde, zumal ich selbst mit einem Teil unserer Familie dort "entlaust" wurde.
Sonnenstein
16.11.09
Klaus Gabriel
Sonnenstein
Hallo, ich bin erschüttert, dass in meiner Heimatstadt (geb. 1938 in Pirna)so etwas geschehen konnte. Leider blieb dies in der Zeit der DDR fast unbekannt. Warum? Von meiner Mutter (leider verstorben) weiß ich, dass ein behindertes Kind aus der Nachbarschaft abgeholt und auf den Sonnenstein gebracht wurde. Es ist nie zurückgekommen. Den Namen weiß ich leider nicht, nur,dass es aus Struppen, unser damaliger Wohnort, stammte. Klaus G.
Kritik
01.11.09
Sebastian
Kritik
Ich finde es sehr schade, dass die Öffnungszeiten so arbeitnehmerunfreundlich sind. Zwischen 9 und 15 Uhr sind die meisten arbeiten und den einen Samstag im Monat klappt es dann meist auch nicht. Ansonsten ist die Gedenkstätte an sich natürlich sehr wichtig! Viele Grüße Sebastian
Besuch am 6.10.2009 in Sonnenstein
19.10.09
Klaus Schwitt
Besuch am 6.10.2009 in Sonnenstein
Meine Frau und ich haben anläßlich eines Besuches der Stadt Pirna die Gedenkstätte besucht. Es ist erschütternd dort zu stehen, wo über 15.000 Menschen auf solch grausame Weise ihr Leben verloren. Leider gibt es immer noch, oder schon wieder, Menschen die dieses Geschehen leugnen, bagatellisieren oder sogar gutheißen. Auch solche Mitbürger, die einen Schlußstrich nach soviel Jahren fordern, gibt es. Das darf nicht sein! Vergangenheit ist Gegenwart! Wir müssen daran arbeiten, dass diese Verbrechen nicht vergessen werden, damit eine Wiederholung unmöglich wird. Deutschland ist ein Land mit einer ausgesprochen sensiblen Totenkultur. Das ist auf jedem Friedhof zu besichtigen. Und hier wurde die Asche der Ermordeten auf die Deponie gekippt. Was für Menschen? Mit freundlichen Grüßen"! Klaus Schwitt
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23.04.09
Besucherin Katja
ich habe mich mit der Geschichte des Sonnensteins beschäftigt auch mit meiner Mutter zusammen. Sie erzählte mir viele alte Geschichten "..wenn du nicht hörst kommst du nach Sonnenstein oder Ahrensberg.." sie erzählte mir das die Kinder in Sonnenstein noch jünger als 2 Jahre alt waren.Die Kreuze des Weges durch die Stadt Pirna wären Kennzeichen für den langen Marsch der gestorbenen gewesen.Kinder die nicht laufen konnten weil sie zu jung waren wurden nicht getragen sondern mußten dorthin zum Todeshaus kriechen. Ich habe darüber in Ihren Aufzeichnungen nichts gelesen.Ich denke,zur Aufarbeitung der Geschichte sollten auch Ortseingesessene befragt werden! Ich finde die Geschichte der Euthanasie absolut Widerwärtig und kann nur hoffen das so etwas nie wieder passieren wird. Es betrifft nicht nur die jüdische Bevölkerung denen Leid angetan wurde,es betrifft auch die Christen und Jenischen die Zeugen Jehovas.Alle Menschen mußten Leid ertragen. Nun sind Jahrzehnte vergangen,Zeit um Wunden vernarben zu lassen.
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23.04.09
Herbert Reichert
Kann man das sagen? Eine "tolle Ausstellung", die berührt und zu Herzen geht. Hier noch ein Lesetipp: "Maries Ake - das Geheimnis einer Familie" von Kerstin Schneider. Die Journalistin erzählt das Schicksal ihrer Großtante Marie, die in Großschweidnitz ermordet wurde. Am Ende ihrer Spurensuche findet sie sogar Maries Mörder und enthüllt, dass dieser Mann - ein Euthanasie-Mörder - gar kein Arzt, sondern ein Hochstapler war.
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23.04.09
julie
hey ich war heute da und das ist alles total krank. war super spannend das alles zu hören(danke an florian) und ja .... war toll aber ich bin n bissl mitgenommen julie ^^
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23.02.09
Nicole
Ich finds total toll wie ihr das alles zeigt!! Es ist einfach wanhsinn wie ihr euch um das frühere Leben kümmert!!
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23.02.09
Susann und Maximilian
Wir waren am 4.12.08 in Pirna Sonnenstein und haben uns dort die Gedenkstätte angeschaut. Es war sehr beeindruckend zu erfahren was den Menschen in Pirna Sonnenstein wiederfahren ist. Schkola Jonsdorf , 7.1.2009
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23.02.09
Eddie Richard
I have been a Prisoner of war in Torgau the sad fact is that after the war many of the judges got off free and served in the legal profession in West Germany
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23.02.09
Herbert Ulrich
Hallo, ich empfehle Euch da Buch "Der unwerte Schatz. Gegen das Vergessen - Kinder-Euthanasie" von Tino Hemmann, das auch Pirna-Sonnenstein betrifft - siehe http://www.lesepage.de/autoren/tino-hemmann.htm und http://www.tino-hemmann.de/.
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23.02.09
Peter Herbeck M.A. Stralsund
26.07.2008 Freue mich auf den morgigen Sonntag um durch den im ZDF übertragenen Gottesdienst am 27.07. 2008 im Geiste und in Gedanken mit den Anwesenden auf Schloß Sonnenstein verbunden zu sein.
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06.09.07
Caspar Daniel Pohl
Sehr geehrte Damen und herren, ich war Teilnehmer des diesjähirgen ASF-Sommerlagers in Liebethal und wollte mich auf disem Wege für die tollle Zeit bedanken, die wir miteinander verleben durften ! Mit freundlichen Grüßen, Caspar Daniel Pohl
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05.04.07
Susi
Ich war zusammen mit meiner Klasse zu einer Exkursion in Pirna, nachdem wir Euthanasie behandelt haben. Ich fand es einfach nur grausam sich die Räume anzusehen, wo das alles geschah. Ich hasse alle Leute die meinen, dass es gut war. Eine Führung ist auf jeden Fall zu empfehlen.
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02.02.07
Fritz Ulrich Peters und Claus Eckart Peters
Betreff: Unser Vater Claus Friedrich Peters. Sehr geehrte Damen und Herren! Unser Vater Claus Friedrich Peters, geb. am 25.01.1929 hat in Pirna Verblendung und Hitlerei gelernt. Am 02.11.1963 starb er an den Folgen des Krieges: Er ist aus einem diabetischen Koma in der Uni-Klinik Göttingen nicht mehr aufgewacht. Er war Gefangener in Racziborcz ( Früher Ratibor). Könnten Sie meinem Bruder oder mir, eventuell Details über den, uns unbekannten Teil seines Lebens mitteilen. Zu unseren Personen: Fritz Ulrich Peters: geb. am 15.11.1961 in Göttingen (NDS). Familienstand: Ledig. Claus Eckart Peters, geb. am 13.09.1963 in Clausthal-Zellerfeld, NDS. Familienstand. Verheiratet. Ehefrau:Katharina Dorothea Hoffmann, geb. am 06.10.1964 in Clausthal-Zellerfeld. Kind: Jens Ulrich Moritz Albert Peters, geb. am 28.02. 2003 in Berlin. Ich würde mich freuen, wenn Sie Informationen für uns hätten. Das Schicksal unseres Vaters war bezeichnend, trivial und traurig (Man denke an die B-17-Besatzungen). Mit freundlichen Grüssen! Ulrich Peters
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02.02.07
Ulrich Peters
Mein Vater Claus Peters (Jg.1929) war in Pirna, hat Hitlerei und Nazi-Verblendung auf dem Sonnenstein lernen müssen. Ich habe ihn im Jahre 1963 verloren. Ich, 1961 geboren, möchte gerne wissen, welche Logistik, der pädagogisch-strukturierte Nazi-Unfug zwischen 1942 und 1945 hatte. MfG F.U.Peters
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02.02.07
Julia
Ich finde es schrecklich was damals passiert ist. Einer meiner Verandten betraf es auch, und ich kann es nicht nachvollziehen wie man so "krank" denken kann. Wie kann man diese armen Menschen umbringen, nur weil sie "unproduktiv" waren? Sie sind doch keine Maschinen, die man einfach so verschrotten kann. Ich hoffe das so etwas nie wieder geschehen wird, und das wir immer daran denken sollen, es hätte nach einen Unfall auch uns selbst treffen können.
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02.02.07
mannschu
Wenn man sich vorab nicht üer die Gedenkstätte informiert hat, fällt es leider sehr schwer sie überhaupt zu finden. Die Hinweiszeichen sind zwar gut gelungen un markieren den Weg ab dem Stadtzentrum, fallen dafür aber kaum ins Auge und lassen einen oft recht hilflos dastehen. Wenn man sich den Weg zur Stadtinfo sparen will und relativ unwissend ist, stellt das doch ein erhebliches Problem dar. Entsetzt war ich übrigens auch über den Zustand des Sonnensteins. Wem gehört eigentlich diese verrottete Immobilie?
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18.07.06
Besucher Frozzo
Ich finde das echt scheiße, daß diese Seite hier dauernd so zugemüllt wird!
Anmerkung der Redaktion:
Einträge mit bedenklichem Inhalt wurden entfernt.
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14.03.06
Bernhard Weickmann
Das was hier geschehen ist sollte uns allen eine Mahnung sein. Hier sieht man, wohin reines "Nützlichkeitsdenken" führt, wohin es in letzter Konsequenz führt, wenn der Mensch entscheided, wer sein Leben leben darf und wer nicht. Nur wenn die Menschen wieder zur Besinnung kommen und das Leben als unantastbares Gut ohne Einschränkung achten, sei es das Leben alter Menschen, unheilbar kranker Menschen oder das der ungeborenen Kinder, hat das was hier geschehen ist, hat der Tod meiner Großmutter und der unzähligen anderen Menschen, einen Sinn gehabt.
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07.03.06
Ariane Grammer
lange war ich auf der Suche nach dem Verbleib meines Großonkels. Aus Erzählungen meines Vaters, der damals ca 5 Jahre alt war, wusste ich nur, eines Tages hätte man den Onkel abgeholt....nun habe ich seine Spur gefunden. Grausam, einfach nur grausam...
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02.03.06
Beate Weickmann
"So etwas darf nie wieder passieren" - ein verständlicher Wunsch. Ein realitätsferner Wunsch! Denn Ähnliches ist in der Welt auch nach 1945 immer und immer wieder passiert. Machen wir uns nichts vor. Sogar in Deutschland könnten solche Verbrechen irgendwann wieder begangen werden. Dagegen hilft keine diffuse Hoffnung. Es hilft bestenfalls dies: Einfach nicht mitmachen - auch wenn das nicht ganz einfach ist! Hier auf Sonnenstein wurde meine Oma ermordet.
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08.08.05
Maybrit und Romy
Wir hoffen das so etwas grausames nie wieder passiert und es war erschütternd zu erfahren wie schrecklich Menschen behandelt wurden.
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26.07.05
Doreen Springer
Ich hoffe sowas wird nie wieder passieren. Denn niemand hatte das verdient so zu sterben. Jeder Mensch hat einen Platz auf der Welt
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20.12.04
Jörg
es war sehr lehrreich und auch zurückschreckt. Wenn man sowas hört kann man bloß hoffen das solche Leute nie wieder an die Macht kommen
