28.01.08

Jens-U. Günzel

Seit einigen Jahren abreite ich als Autor und Forscher an dem Leben und der Biografie eines bedeutenden deutschen Künstlers. In den bisherigen zusammengetragenen Informationen und Daten stieß ich auch darauf das dieser, damals prominente Westdeutsche, Bürger bei einem Einkauf in der Ostzone (sowjetischensektor DDR) spurlos verschwand, das war im Jahr 1960. Sein Bürgerlichername war Max Mundt (geb. 19.10.1905) aus Berlin/West. Im jahre 1961 verurteilte man ihn wegen angeblich gefälschter Devisenbescheinigung zu einer 4jährigen Haftstrafe im Zuchthaus. Nach, den mir im Original vorliegenden Presseberichte der Bildzeitung von 1963/1964, wurde er im Zuchthaus Bautzen inhaftiert. Schließlich wurde er 1964 Freigelassen, gegen eine "Lösegeld" Zahlung, durch einen Pariser Freund Mundt´s, in Höhe von 10.000 DM an die DDR Regierung und da öffneten sich die Tore des Bautzner Zuchthauses für ihn. Spannend! Leider bin ich bei meinen diesbezüglichen Recherchen bis jetzt nicht weitergekommen und bitte um Mithilfe von Zeitzeugen und/oder Mithäftlingen oder eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters der Gedenkstätte. Ich suche jegliche Informationen meine Emailadresse: guenzel.zauberkunst@gmx.de Ich habe am 20.01.08 die Gedenkstätte persönlich besucht um mir ein eigenes Hautnahes Bild vom Ort machen zu können.

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