18.02.08

Heidi Stein (kaiheidi1@gmx.de)

guten tag,bei einer recherchereise war ich im vergangenen herbst in der gedenkstätte bautzen II.selbst habe ich da bis 1984 gesessen weil ich meinen vor 29 jahren vermißten sohn international gesucht habe. der besuch der gedenkstätte hat mich seelisch sehr mitgenommen und seit dem holt mich die vergangenheit stark ein. mein bild aus der stasiknastvergangenheit war bis dahin ein anderes, ich habe die zellen als viel größen bis zu meinem besuch in der gedenkstätte empfunden. in meinem kopf war alles nicht so extrem schlimm aus der vergangenheit,a ber nach dem besuch in bautzen kam vieles hoch. auch habe ich da erfahren, dass einige vom damaligen personal übernommen wurden und weiter im staatsdienst arbeiten. wie kann sowas sein ich frag mich immer und immer wieder wie das möglich ist in dieser demokratie. der skandal für mich ist eben das geäußerte der frau christel wegner(die linke). wie kann es angehen das solch leute im niedersächsischen landtag sitzen können und die stasiopfer verhöhnen.ich bin seit einigen tagen im besitz der ermittlungs- und-beiakten um meinen vermißten sohn, die ermittlungen sind da falsch dargestellt und verfälscht, auch wurden die Bilder vor Ort erst nach wochen gefertigt, also nicht am tag des geschehens.ein stasimann hat dann die ermittlungen abbrechen lassen, da stellt sich die frage warum ist an einem vermißtenfall die stasi intressiert.auch liegt mir eine löschungsanfrage vor wo dirk schiller aus dem datensatz gelöscht werden sollte, dass komische daran ist allerdings das man da schreibt mein sohn sei 1983 in ungarn vermißt.1983 saß ich in bautzen II und war leider nicht in ungarn und dirk wird seit dem 10.03.1979 vermißt.wer kann mir über die wetterlage im februar/märz 1979 berichten? es war damals der härteste winter. in niedersachsen war notstand.wer mir was über verfälschungen oder ähnliche fälle wie der fall dirk berichten kann meine e-mailadresse:kaiheidi1@gmx.de eure heidi

Anmerkung der Redaktion:
Sehr geehrte Frau Stein, auf unserer Internetseite finden Sie unter LINKS diverse Opferverbände, die Sie eventuell bei der Suche nach Ihrem Sohn unterstützen können. Um die Wetterlage von 1979 heraus zu bekommen, finden Sie bei Online-Suchmaschinen mit dem Begriff "Meteorologie" diverse Institute, die Ihnen sicherlich weiterhelfen werden.

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