31.05.10
Manfred Spies
Einweihung des Mahnmals am 09.05.2010
Am 09.05.2010 hatte ich eine Einladung zur Einweihung des Mahnmals wie es off hieß:"Für die Opfer der NS-Militärjustiz,der sowjetischen Speziallager 8+10 und der DDR Strafvollzugsanstalt.Doch wenn ich geahnt hätte was ich dem Ort des Gedenkens erleben mußte macht mich das nach 14 Tagen immer noch wütend.Es waren dort Leute anwesend,die keine Einladung hatten aber mit ihren ausgerollten Spruchbändern von den Antifa-Linken aus Leipzig uns provozierten und mich persönlich attackierten.Der "Höhepunkt"war aber als nach der Mahnmal-Enthüllung der 89 jährige Vorsitzende des Opferverbandes der NS-Militärjustiz Ludwig Bau- mann das Mahnmal als Schandmal bezeichnete.Er verlangte neben einer Tafel mit Namen der NS- Richter,die ohne Gerichtsverhandlung in den Speziallagern umkamen ein noch größere räumliche Trennung zwischen beiden Gedenkorten,obwohl schon eine 2m hohe Hainbuchenhecke die beiden Gedenkorte trennt.Wenn man sich über die Vita des Herrn Baumanns informiert kann man folgendes erfahren.Seine Anti- Naziaktivitäten bestande´n darin,daß er 1942 mit seinem Freund Kurt Oldenburg in Frankreich nach Bordeaux desertieren wollte und an der Grenze zwischen dem bestzten und unbesetzten Frankreich festgenommen wurde.Bei Desertation mit Waffen wurde normalerweise das Standrecht verhängt,daß er mit 12 Jahren Zuchthaus,von denen er 3 Jahre absitzen mußte kann man nur als Riesenglück be- zeichnen.Es berechtigt ihn aber nicht dazu die Opfer der sowjetischen Speziallager und der DDR Terrorjustiz zu diffamieren.Ich möchte nur noch daran erinnern,daß an der innerdeutschen Grenze Zivilpersonen,die von Deutschland nach Deutschland wollten brutal umgebracht wurden.
