Gästebuch

09.01.12

Hagen Held

Kinderprojekt

Meine Tochter ist 10Jahre alt ,sie war richtig fasziniert von der Führung, das sie es in der klasse erzählt hat. Ihre Lehrerin machte Ihr einen vorschlag eine kleine Wandzeitung über die Einrichtung zu gestallten. Allso ich finde sie ist in dem Alter das sie es versteht und möchte noch einmal die Gedenkstätte besuchen.

05.01.12

Rolf

Kinderprojekt

Ich muss Herrn Müller zustimmen! Kinder können das nicht umfassend begreifen und verarbeiten. Nicht mal Erwachsene sind dazu in der Lage - wie die ständige einseitige Darstellung der DDR-Zeit bestätigt. Es ist der gleiche Fehler, der der DDR auch von den Opferverbänden vorgeworfen wird.

05.01.12

Rolf

Kinderprojekt

Ich muss Herrn Müller zustimmen! Kinder können dieses Projekt nicht überblicken und auch nicht verarbeiten. Dazu wären ebenfalls umfassende geschichtliche Zusammenhänge notwendig aber die sind vermutlich auch nicht gewollt. Nicht mal Erwachsene sind dazu in der Lage - wie die überall einseitige Darstellung der DDR-Ähra bestätigt. Man müsste dann auch Kindern zeigen, wie in der BRD Kinder nach Essbaren in Müllkübeln wühlen und das z. B. ins Verhältnis zur Schulspeisung der DDR-Zeit setzen. Das ist vermutlich auch nicht gewollt! Ein weiteres trauriges Kapitel der BRD.

03.01.12

Hermann Reisch

Neujahrsgrüße

Euch allen ein gesundes, glückliches und gutes Neue Jahr. Liebe Grüße aus dem Schwabenland. Hermann Reisch

28.10.11

Frank Müller

Besuch von Kleinkindern

Ich komme selber aus dem Osten und bin der Meinung das man dieses Gefängnis, deren Insassen und die Tätigkeit des MfS nicht vergessen soll und darf!! Wenn ich allerdings sehe das jetzt schon Kleinkinder in dieses Gefängnis gezerrt werden die dafür weder Verstand noch Interesse haben platzt mir der Hals! Geht es der Gedenkstätte wirklich so schlecht das man jetzt schon Kleinkinder dafür mißbraucht? Ich finde es entsetzlich was Sie da veranstalten. Versetzen Sie sich mal in die Lage der Kinder und denken selber zurück was Sie in diesem Alter empfunden haben und für was Sie sich interessiert haben. Kinder gehören auf den Spielplatz und nicht in ein solches Gefängnis. Ist das wirklich das Ziel zur Aufarbeitung der Geschichte des Gebäudes das man Kleinkinder da durch führt? Ich kann mir sehr gut vorstellen das die "Hoheneckerinnen" und andere ehem. Gefangene, auch die in den ehem. Jugendwerkhöfen einen Schock bekommen wenn sie sehen was Sie da veranstalten. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln und hoffen das die Proteste der Opferverbände Sturm laufen und Sie mit solchen Aktionen aufhören.

Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Müller,

herzlichen Dank für Ihren Beitrag in unserem Internetforum. Wir können Ihre Bedenken zu unserem neuen Kinderprojekt „Das andere Gefängnis“ einerseits natürlich sehr gut nachvollziehen. In der Vorbereitung des Projekts haben wir selbst sehr intensiv darüber diskutiert, ob Kinder von 6 bis 12 Jahren sich ausführlich mit dem Thema „Politische Haft in der DDR“ an einem solchen Ort wie dem ehemaligen Stasi-Gefängnis beschäftigen sollten und ob sie auch emotional in der Lage sind, mit den Eindrücken umzugehen. Andererseits wissen wir aber auch aus unserer langjährigen Erfahrung mit Besuchern, darunter auch sehr vielen Familien mit Kindern aller Altersklassen und extra angemeldeten Führungen für Grundschüler in den vergangenen Jahren, dass sich Kinder bereits sehr frühzeitig für die Frage „Wie war das früher?“ interessieren, zumal sie sowohl über die Medien als auch zu Hause in ihren Familien immer wieder mit DDR-Geschichte in Berührung kommen. Gleichzeitig beinhaltet die Lebenswelt der Kinder auch die Kenntnis von der Existenz von Orten wie einem Gefängnis in der heutigen Gesellschaft. Und letztendlich erleben sie in ihrem Umfeld solche menschlichen Werte wie „Gut“ und „Böse“ bzw. „Gerecht“ und „Ungerecht“, die gerade in dieser Altersklasse eine ganz wichtige Rolle im alltäglichen Miteinander spielen.
 
Das Projekt „Das andere Gefängnis“ knüpft genau an diese Erfahrungswelten an. Die Ergebnisse des Probelaufs haben unsere Erwartungen bei weitem übertroffen und letzte Zweifel ausgeräumt. Die Kinder waren während ihres dreistündigen Aufenthalts unbefangen, wissbegierig, empathisch und wirkten an keiner Stelle überfordert. Anhand einzelner Fallbeispiele wurden bestimmte Aspekte der Haft in Bautzen II gezeigt. Dabei entwickelten sich von Seiten der Kinder sehr kluge Fragen zum Haftalltag und auch den Hintergründen der Inhaftierung. Sowohl die Mitarbeiter der Gedenkstätte, insbesondere aber auch die begleitenden Eltern und die Horterzieherinnen der Kindertagesstätte Oppach waren von dem Verlauf und den Ergebnissen des Projekts begeistert. Wir sind der Überzeugung, dass das Hauptziel des Projekts, die Sensibilisierung für demokratische Grundwerte, mit diesem Projekt gerade für diese Altersklasse erreicht werden kann. Dies bezieht sich vor allem auf solche Grundrechte, die die Kinder selbst berühren wie das Recht auf eine Wohnung, auf Freunde, auf eine Familie, auf Freizügigkeit und auf eine eigene Meinung.
 
Vielleicht können Ihre Bedenken auch durch die Sichtung der ausgesprochen positiven Medienresonanz zerstreut werden.
Siehe dazu die Beiträge vom 27.10.2011 beim mdr sachsenspiegel und in den Abendnachrichten um 21.45 Uhr bei mdr aktuell
sowie den ausführlichen Beitrag in der Sächsischen Zeitung vom 28.10.2011:
 
Sicher wird die Diskussion darüber noch einige Zeit andauern. Gern stellen wir uns dieser, sind aber auch davon überzeugt, einen richtigen und wichtigen Weg in der Besucherorientierung zu gehen.
Ihr Gedenktättenteam

18.09.11

heidi stein

10. und 11.09.2011 Theaterstück und Tag des offenen Denkmals

Liebe Mitarbeiter der Gedenkstätte Bautzen II, zunächst vielen herzlichen Dank, das wir Opfer zum Reden kamen auf eine Art wie sie ja im "Knast" einmalig ist. In der Nähe der "Geschehnisse der Vergangenheit" und leibhaftig in den Zellen des Grauens und der vielen Tränen. Es waren 2 Tage, die mir alles wieder sehr nah gebracht haben, aber auch andere Nichtinhaftierte konnten mal an dem Zuchthausleben teilhaben. Ein Schritt vorwärts, für mich denn es tut weh wenn man die alte Stätte wiedersieht. Aber es waren viele Mitgefangene und die lassen ja einen zur Höchstformen aufsteigen. Es war ein gutes Gemisch, dank Ihrer Bemühungen. Sie haben uns die 2 Tage recht gut gestaltet und ich hoffe nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Heidi Stein 1982/1984

05.08.11

Horst Anstatt

Zum 50 Jahrestag des Mauerbau, am 13 August 1961

( im Volksmund Ziegenbart ) Walter Ulbricht Staatsrat der DDR: niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten, und Hilde Benjamin Justiz ministerin der DDR, im Volksmund auch die Rote Guillotine oder Blutige Hilde genannt, konnte am 13.08.1961 ihre politische überzeugung mit aller härte durchsetzen. Kriegs und Boykotthetze Staatsgefährder Propaganda und Hetze Paragraph 19 und Staatsverleumdung Paragraph 20 höhe bis Lebenslang. P.S. erst am 12 Januar 1968 wurden die Paragraphen Hetze und Staatsverleumdung geändert bis 10 Jahren Gefängnis. Wie war das vor 50 Jahren ========================== Am 20.08.1961 wurde ich Verhaftet, aus meiner Stasiakte: u.a. Der Angeklagte habe aus den Verfahren, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, keinerlei Lehren gezogen. In den letzten Jahren haben die revanchistischen und militaristischen Kräften in Westdeutschland den Schlupfwinkel Westberlin dazu missbraucht, viele Bürger unserer Republik, darunter wertvolle Fachkräfte abzuwerben, um sie unserer Wirtschaft zu entziehen und in ihrer eigenen Kriegswirtschaft unterzubringen bzw. sich überhaupt nicht um sie zu kümmern, weil es ihnen lediglich darum ging, unsere Wirtschaft zu schädigen. Sie wussten, dass sie uns damit an der empfindlichsten Stelle treffen, weil beim Aufbau unserer friedliebenden Wirtschaft und des Sozialismus jede Arbeitskraft und jede Fachkraft nötig gebraucht wird. Westberlin wurde darüber hinaus dazu ausgenutzt, durch Spionage und andere unser Wirtschaft schädigende Akte die Republik zu schädigen. Es ist auch nachgewiesen, dass bereits Pläne zur offensichtlichen Aggression gegen die DDR vorgelegen haben, so dass es notwendig war, diesen friedensfeindlichen Machenschaften einen Riegel vorzuschieben. Das ist damit erfolgreich geschehen, dass am 13.08.1961 die Grenze in Berlin gesperrt wurden und nur kontrollierbare Durchgänge für notwendige Zwecke offengelassen wurden. Dadurch ist dem Kriegsbrandstiftern in Westberlin die Wühlarbeit erschwert worden. Die Werktätigen stehen hinter diesen Massnahmen unserer Regierung, und auch die jungen Menschen haben in den letzten Tagen bewiesen, dass sie bereit sind, die Errungenschaften in unserem Staat zu verteidigen. Nun einzelne Bürger haben noch nicht begriffen, worum es geht und wohin sie gehören. Das sind solche, die entweder aus Gleichgültigkeit oder Dummheit, wie Horst Anstatt am politischen und gesellschaftlichem Leben vorbeigehen und ihr eigenes Leben führen. Sie kommen dann dazu, dass sie mit sich selbst und der gesellschaftlichen Entwicklung unzufrieden sind, und dadurch zur Begehung strafbarer Handlungen gelangen. Wer heute noch allem zum Trotz ist ein Verräter unserer Arbeitsklasse, ein Staatsverbrecher. Die Werktätigen verlangen, dass solche Menschen energisch zur Verantwortung und schwer bestraft werden. Ein solcher unbelehrbarer Verräter ist der Angeklagte Horst Anstatt. Nicht nur in der letzten Zeit ist er durch Frechheit aufgefallen, sondern aus seiner Entwicklung ergibt sich systematisch, dass seine Brigade sich mit ihm wegen seines vorlauten Wesens auseinandersetzen musste und dass er weder Einsicht noch Besserung zeigte. u.a. Auf die Erklärung des Genosse Walter Ulbricht - das die DDR in kürze Westdeutschland ein und überhollen würde. Kommentar des Angeklagten Horst Anstatt ein vergleich mit einem alten Gaul und einem Mercedes - Silberpfeil. Die Strafkammer schliesst sich aus diesem Grunde dem Antrag des Staatsanwaltes an, den Angeklagten Horst Anstatt schwer zu bestrafen. Es wird ihm nunmehr Gelegenheit gegeben über sein Verhalten nachzudenken und zu einem anständigen Bürger unserer Republik zu werden oder unbelehrbar zu bleiben. StVA Bautzen, StVA Cottbus, Haftkrankenhaus, Leipzig Klein - Meusdorf, ein paar Androhungen mit Nachschlag ( Straf verlängerungen ) u.s.w. Am 28.08.1968 wurde ich von der B.R.D. Freigekauft Meine Frage, an das Gericht warum kommen die Arbeiter aus Westdeutschland nicht nach der DDR, dann brauch man keine Mauer - die Antwort ist man mir bis heute schuldig. Wegen ein bisschen Freiheit: wurde uns in der blüte unseres Lebens viele Jahren geraubt, die durch nichts und niemanden wiederbringlich sind - ich war bei meiner Verhaftung am 13.08.1961 - 19 Jahre alt.

16.07.11

M. Sachse

Unser Land hat wenig dazu gelernt. Zur Nominierung von W. Putin für den Quadriga-Preis

Unser Land hat wenig dazu gelernt. Zur Nominierung von W. Putin für den Quadriga-Preis siehe meine Veröffentlichung unter: http://www.medienfabrik-b.de/beta01/texte/sites/gesellschaft/gesellschaf... (erfordert Browser der neuesten Generation wie Opera, Safari, Firefox, Flash >9, JavaSript, Audio, DSL >4000)

16.06.11

Horst Anstatt

Lob

Der Präsident der U.S.A lobte unsere Angela Merkel als Kämpferin gegen das SED -Regime ( nun weis ich das auch )wo es in unserem Rechtsstaat die Untaten ehemaliger Diktatoren und gefolgschaft gegen die Menschlichkeit innerhalb weniger Tagen verjähren. u.a. Wer lobte Margot Honecker sie bekommt vom Klassenfeind 1500 Euro Rente Monatlich - warum nicht ihre Rente in Ostmark der Deutschen Demokratischen Republik. ( nun weis ich das auch beim Geld hört die Feidschaft auf )

23.05.11

Brigitte Berger

Projektarbeit "Weggeschlossen"

Sehr geehrte Damen und Herren, auf diesem Weg möchten wir uns herzlich bedanken für die interessante und beeindruckende Gestaltung des Projektes für die Schüler der Klassen 10rf und 10f2 des Christian- Weise- Gymnasiums in Zittau. Besonderen Dank gilt den beiden Betreuern des Projektes für unsere Klassen, die die Schülerinnen und Schüöer sehr nett und kompetent angeleitet haben. Trotz der ernsten Themen hat die Projektarbeit Spaß gemacht und gute Ergebnisse gebracht. Danke und herzliche Grüße Brigitte Berger Geschichtslehrerin

19.05.11

Burkhard P. Heid

Dank für offenlegende Bereitschaft

Werte MitarbeiterInnen der Gedenkstätte, als unbedarfter "Wessi" war ich schon bei meinem ersten Informationsbesuch in der Gedenkstätte Bautzen im Jahre 2009 über die angewandten Methoden der damaligen STASI, zu was - angeblich zivilisierte - Menschen fähig sind, derart erschüttert, dass mich die Tränen übermannt haben. Für das bereitgestellte Info-Material möchte ich mich daher herzlichst bedanken! Dies veranlasste mich anlässlich meines diesjährigen Besuches in Dresden extra nochmals mit der Bahn nach Bautzen zu fahren, um mir wiederum die Abartigkeiten der politisch Verfolgten in der ehemaligen DDR zu vergegenwärtigen. Für die - meist ehrenamtliche - Bereitschaft, den Besuchern der Gedenkstätte die Greueltaten offenzulegen, beglückwünsche ich das gesamte Team und bedanke ich mich aufrichtig! Beste Grüsse aus Luxembourg Burkhard P. Heid

11.05.11

Horst Anstatt

Stasiunterlagen

Wenn wirklich alle, aber auch alle Stasiunterlagen offen gelegt werden, dann wird diese B.R.D. in ihren Grundfesten erschüttert.

15.03.11

david

david hance

nice site! vary informative... davidhance@hotmail.com

09.03.11

ELke Schiller

Danke für HIlfe zu Unterlagen Heribert Schiller( in Bautzen1949-1954)

Ich möchte mich auf diesem Wege sehr herzlich bei den MitarbeiterInnen der Stiftung sächsische Gedenkstätten bedanken. Im vergangenen Frühjahr stieß ich auf den Link des Zeitzeugenbüros und habe so viele Wege gesagt bekommen, wie und wo ich nach Akten über meinen Vater Heribert Schiller 1927 forschen kann!. Mittlerweile habe ich die Urkunde über seine Rehabilitation erhalten und Unterlagen aus Moskau! Herzlichen Dank nochmals. Sie machen wirklich sehr wichtige Arbeit, die den Angehörigen hilft, das Unverstehbare zumindest zu erahnen.

21.02.11

Horst Anstatt

B.R.D.

Brandenburg: Innenminister Dieter Woidke ( SPD )entbund und beurlaubt wegen neuer Stasi - Vorwürfe, Bernd Fleischer als Polizeisprecher am 17.02.2011. Die bestrafung wegen Unwahrheit - beurlaubung natürlich mit guter Rente,schon toll unsere BRD. Bei Hartz IV mit 5 Euro bist du dabei: Wird schon Monatenlang gestritten und grosse Debatten sind an der Tages Ordnung. Wenn es um die Diäten dieser Abgeordneten geht ist man sich in 5 Sekunden EINIG. Das ist die Bundesrepublik Deutschland 2011 oder war das schon immer so, wenn es um die Opfer geht - ich meine ja.

14.02.11

Ramona Simon

Besuch der Gedenkstätte am 02.02.2011 Ramona Simon

Vom 01.02. bis 02.02.2011 habe ich mich dienstlich in Bautzen aufgehalten. Es war für mich der erste Besuch in Bautzen. In der Toristinformation habe ich aus Prospekten erfahren, dass aus dem ehemaligen Stasigefängnis eine Gedenkstätte geworden ist. Für mich stand sofort fest, dass ich es unbeding schaffen muss, diese Gedenkstätte zu besichtigen - dieses habe ich auch zeitlich hinbekommen. Ich kann mit Worten gar nicht ausdrücken, wie schockiert, tief betroffen, entsetzt und sprachlos ich war - es immer noch bin, als ich das Innere der Gedenkstätte sehen konnte. Es gab Momente wo ich dachte, ich muss hier sofort wieder raus, ich bekomme keine Luft mehr. Nach einer Stunde musste ich auch wirklich raus, all diese Informationen, Eindrücke waren so schwer für mich auszuhalten. Meine Gedanken gehen immer wieder zu diesem Ort, zu den zu Unrecht inhaftierten, zurück. Ich wünsche allen ehemals Inhaftierten, dass sie all diese schrecklichen Erfahrungen verarbeiten konnten und immer noch können. Allen, die dieses Martyrium aushalten und über sich ergehnen lassen mussten, wünsche ich von Herzen alles erdenklich Gute! Ramona Simon

17.01.11

Jens Siems

Inhaftierung meines Vaters Bernd Siems

Da mein Vater verstorben ist würde ich mehr über die Zeit seiner Inhaftierung in Bautzen erfahren

Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Siems,
wir helfen Ihnen gern. Doch da es in Bautzen zwei Gefängnisse gab und für NS, SBZ und DDR unterschiedliche Akten zu sichten sind, wäre es hilfreich, das Geburtsdatum und wenn möglich die Haftzeit Ihres Vaters oder auch den Haftort Bautzen I oder Bautzen II zu wissen. Bitte schicken Sie uns eine Mail unter susanne.hattig@stsg.smwk.sachsen.de oder rufen uns unter 03591-530363 an. Wir freuen uns auf Ihre Antwort. Ihr Gedenkstättenteam

22.11.10

Horst Anstatt

Zusatzversorgungssystem der DDR

Intelligenzrente BSG - Urteil zu den Intelligenzrenten,Aktenz. B 5 RS 2/09 R 6/09 R da die Intelligenzrente zu 90% an ehemaligen Parteimitglieder ausbezahlt wird einen Betr. von 100 bis 200 Euro ist dies wieder eine beleidigung der Stasiopfer. Als Staatsfeinden durften wir nicht Studieren, und delegiert wurden wir natürlich auch nicht.

21.10.10

Horst Anstatt

Zusammenhalt

Nach meiner Meinung: Fehlt uns der Geist und zusammenhalt von damals im Knast, der ehemaligen DDR

20.10.10

Bernd E. Neupert

Mein Besuch in der Gedenkstätte

Ich habe heute auf dem Rückweg von Görlitz nach Hause die Gedenkstätte besucht, die mir immer nur als "Gelbes Elend" bekannt war. Tief beeindruckt bin ich nach dem Besuch gewesen. In Anbetracht des erlittenen Unrechts der Insassen fehlen mir weitere Worte.

18.10.10

Renke Lührs

Mein Großvater Dr. Friedrich Lührs

Im Totenbuch der Gedenkstätte Bautzen fand ich meinen Großvater väterlicherseits, Dr. med. Friedrich Johannes Lührs, geboren am 15. September 1890 und gestorben am 11. November 1952. Mein Großvater stammte aus der Nähe von Wilhelmshaven und war Arzt und Geburtshelfer. Mit seiner Familie zog er in den dreißiger Jahren nach Halle an der Saale und nahm dort die Stelle eines Polizeiarztes an, die ihm ein sichereres Einkommen ermöglichte. Soweit ich weiß, wurde er im zweiten Weltkrieg als Militärarzt eingesetzt und übte nach Kriegsende seinen ärztlichen Beruf wieder in Halle aus. Er behandelte auch russische Soldaten, die ihn aufsuchten, teilweise, weil sie sich mit Syphilis infiziert hatten und sich nicht trauten, ihre eigenen Militärärzte aufzusuchen. Manche Soldaten sollen versucht haben, meinen Großvater mit von anderen Menschen gestohlenen Gegenständen zu bezahlen. So bot ihm ein Soldat sogar ein Klavier an. Das lehnte mein Großvater stets ab, erzählte mir meine Großmutter. Von meinem Vater weiß ich, dass er irgendwann verhaftet und im Speziallager Bautzen interniert wurde. Ich weiß nicht, was ihm zur Last gelegt wurde. Ein Mitgefangener, der Bautzen überlebt hat, berichtete später meiner Großmutter, dass mein Großvater von der Lagerkommandantur zum Lagerarzt bestimmt wurde. Als er den Auftrag bekommen habe, kranke Mithäftlinge arbeitsfähig zu schreiben, habe er sich unter Berufung auf den von ihm als Arzt geleisteten hippokratischen Eid geweigert, das zu tun. Daraufhin sei er in Einzelhaft gebracht worden, in der er an Ruhr erkrankte und am 11. November 1952 an den Folgen verstarb. Da ich erst 1960 geboren wurde, habe ich meinen Großvater nie kennengelernt. Ich habe seit Januar 2009 selbst einen kleinen Sohn und seit Ende Juli diesen Jahres eine kleine Tochter. Ich möchte gerne für meine Kinder, aber auch für mich selbst und meinen Vater, herausfinden, ob es noch Dokumente über meinen Großvater aus der Zeit seiner Internierung in dem Lager Bautzen gibt. Selbst wenn es nur Einzelheiten sind, würde mich das interessieren. Gibt es vielleicht noch Dokumente, aus denen sich die Gründe für seine Verhaftung ergeben? Vielleicht zu seiner Tätigkeit als Lagerarzt? Jede Einzelheit würde mich interessieren. Wenn es Dokumente geben sollte, wäre ich auch gerne bereit, nach Bautzen zu reisen und sie mir selbst anzusehen. Diesen Eintrag im Gästebuch habe ich zugleich an die in Antworten der Reaktion angegebene E-mail-Adresse von Frau Cornelia Liebold übersandt. Renke Lührs, Berlin

Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Dr. Lührs,

Frau Liebold wird sich bei Ihnen melden.

Mit freundlichen Grüßen Ihr Gedenkstättenteam

11.10.10

Horst Anstatt

An den Diensteid gebunden

Viele haben bis heute keine Ahnung dass ihre Identität für eine weitere Person verwendet wurde. Die Stasi - Methoden kann man auch heute noch, im Internets erkennen an ihrem Schreibstil. Einschüchterungen, zersetzungen, schleimig mal so hinterfragen, Monaten und Jahrelanger Stalking eben die bekannten Stasi - Methoden. Das schaffen die alten, die ewigjungen Stasi - Diener mit weisser Weste und Persilschein der Unschuld. Ihre Akten haben sie nach der Wende selber oder wurden von den SED, Genossen vernichtet. Persönlich bin ich überzeugt, das man auch Namen von verstorbene Häftlinge ohne Angehörigen benutzt hat. Natürlich wurden viele Stasispitzeln an den Westen verkauft als Stasiopfer. Die Werkstätten der Stasi waren imstande, jedes Personaldokument perfekt nachzumachen. Sie hatten Stempeln von Behörden der ganzen Welt,um Ausweise und Urkunden zu fälschen und Lebensläufen zu erfinden. Man kann sie heute immer noch an ihrem Schreibstil erkennen: Gelernt ist eben gelernt. Und wenn sie nicht gestorben sind, suchen sie das Internets ab, um ihrem Trieb nachzugehen, der zersetzung von Menschen.

06.10.10

Horst Anstatt

Einheit

Man kann sich nur über unsere Einheit Wundern: die heutigen Spekulanten richten mehr und grössere raubzüge an als alle früheren und heutigen piraten. Dagegen waren jener Drake, Störtebeker, Schwarzbart und Kollegen Ehrenmänner.

05.10.10

Günther Schulz

Meine Haft in Bautzen II

Hallo und Guten Tag allen Damen und Herren der Gedenkstätte Bautzen, durch einen Artikel am 02.10.2010 in den 'Westfälischen Nachrichten' über einen Herrn Hinrich Olsen aus Hamminkeln, bin ich über die von ihm betreute Internetseite 'mauerfall-berlin.de' auf ihre Seite gelangt, die mir gut gefällt. Von 1985 bis 1987 war ich in Bautzen II inhaftiert und davor 8,5 Monate in Hohenschönhausen. Mitte Dezember 1987 konnte ich anlässlich eines Ost-West Agentenaustausches in die Bundesrepublik zurückkehren. In ihrem Gästebuch las ich u.a., dass auch die Krankenakten der ehemaligen Gefangenen zugänglich sind. Kann man sie nur in der Gedenkstätte einsehen oder versenden sie gegen Kostenerstattung auch Fotokopien von den Akten? Ich frage deshalb, weil ich nicht motorisiert bin und mir aus finanziellen Gründen leider keine Reise nach Bautzen leisten kann. Mit sehr freundlichen Grüßen Günther Schulz

Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Schulz,

wir schauen gern in den Unterlagen, ob zu ihrem Fall noch Akten in der Gedenkstätte Bautzen liegen. Doch aus datenschutzrechtlichen Gründen möchten wir personenbezogene Daten nicht über das öffentliche Gästebuch beantworten. Deshalb bitten wir Sie, wenden Sie sich doch direkt an die zuständige Mitarbeiterin, Frau Liebold, unter cornelia.liebold@stsg.smwk.sachsen.de  und teilen ihr eine E-Mailadresse oder Postadresse mit. Ihr Gästebucheintrag mit der Anfrage wird auf alle Fälle schon an Frau Liebold weitergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen Ihr Gedenkstättentaem

05.10.10

Horst Anstatt

03 Oktober 2010

03 Oktober 2010 Tag der Deutschen Einheit: Die Stasi ist immer noch da - die SED, PDS, heute die Linkspartei - was feiern wir eigentlich.

10.09.10

Kunigunde ;)

Frage

Guten Abend! Wird es morgen bei der Ausstellungseröffnung auch möglich sein mit ehemaligen Häftlingen in Kontakt zu kommen? Viele Grüße

18.08.10

Heidi Stein

unten stehender Eintrag von mir Heidi Stein

Möchte kurz eine Datumsänderung vornehmen: Der unten genannte Text von mir war vergangene Woche 32 Woche nicht im Jahr 2009, aber im Jahr 2009 hatte ich auch einen Eintrag dessen Überschrift die gleiche war. Allen Gästebuchlesern wünsche ich viel glück und Erfolg. Der Gedenkstätte danke ich für Ihre sensationelle Ausstellung. Heidi Stein (Stasiopfer)

12.08.10

Heidi Stein

Hafterfahrungen und Ihre Folgen//21.10.2009

Seit Jahren arbeite ich an der eigenen Aufarbeitung der Vergangenheit und immer wieder verfolgt mich die Haft in Bautzen II. Auch helfe ich Stasiopfern bei der Aufarbeitung bzw. bei der Menge von Anträgen, die bei einer Rehabilitation und anderen Anerkennungen nötig sind.Es gibt aber viele Helfer die Stasiopfern helfen, darüber können Sie auf der Seite:www.stasiopfer-selbsthilfe.de nachlesen.Diese Arbeit ist notwendig, da es soviel Opfer gibt. Auch Opfer die nicht in Stasihaft waren, die aber zersetzt wurden brauchen Hilfe und sei es das sie ärztliche Hilfe brauchen. Auch bin ich im Niedersächsischen Netzwerk für SED- und Stasiopfer welches vor einem jahr im Landtag Niedersachsen gegründet wurde. In dem Netzwerk geht es auch um die Durchsetzung der vorhandenen Gesetzen für SED- Und Stasiopfer. Wir erarbeiten viele Schreiben wo es um die Gesetze geht und leiten diese weiter an die Landtagsabgeordneten oder Bundestagsabgeordneten. Auch arbeiten wir mit Psychologen und Versorgungsämtern zusammen um den Opfern die leidigen Behördengänge zu erleichtern oder aber wir begleiten die Opfer dabei. Diese Arbeiten sinbd notwendig und wir alle machen dies gern und freiwillig, ich selbst leiste diese Arbeit um auch meine Haft-Vergangenheit mit aufzuarbeiten. Allen Besuchern und Lesern der Bautzenseiten wünsche ich, nie wieder solch Schmerz der Vergangenheit. Heidi Stein:www.dirkvermisst.blog.de Ich stehe Ihnen auch gern bei Fragen zur Verfügung:kaiheidi1@gmx.de

30.07.10

Andrea Hilscher

Suche nach Emil Siewert

Sehr geehrtes GedenkstättenTeam, zur Zeit arbeite ich gerade für meinen Onkel die Unterlagen aus der Vergangenheit auf. Vor einiger Zeit sind wir auf einen gehüteten Schatz und schriftliches Erinnerungsmaterial gestoßen, die Briefe seines Bruders die dieser in der Zeit seiner Inhaftierung nach Hause geschrieben hat. Mein Onkel ist Andreas Siewert und mittlerweile 84 Jahre alt. Das einzige was er noch hat sind diese Briefe, allerdings konnte er nie in Erfahrung bringen wie es seinem Bruder in dieser Zeit wirklich erging. Da die Briefe streng zensiert wurden, ist diesen bis auf familiäre Anspielungen und gesundheitliche Befindlichkeiten kaum etwas zu entnehmen. Vielleicht können Sie uns hier weiterhelfen und Licht ins Dunkel dieser Zeit bringen. Großonkel Emil Siewert (geb. 1927 – in Neu-Elft/ Bessarabien) wurde am 03./ 04. Mai 1946 verhaftet, und zu 10 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Diese Zeit der Inhaftierung erlebte er in Sachsenhausen, Waldheim und hauptsächlich in Bautzen. Im April 1955 wurde er aus der Haft entlassen. Seine Familie hat ihn ab der Zeit nur noch als sehr still und in sich gekehrt beschrieben. Wenn Sie Informationen über meinen Großonkel und die Zeit in Bautzen haben, würden Sie uns sehr helfen. Sie können mich über meine MailAdresse erreichen: andrea@hilscher-sha.de Die Verhaftung und Verurteilung erfolgte anscheinend wegen eines wie wir es heute vielleicht nennen würden, leichtsinnigen und blödsinnigen Jugendstreichs. An der Feier zum 01. Mai haben sich die jungen Männer und Kriegsheimkehrer, Großonkel Emil und seine beiden Freunde Helmut (Ralf?) und Heinz (Müller?) wohl etwas respektlos gegenüber der damaligen Besatzungsmacht und deren Anordnungen verhalten. Was ihnen dann zum Verhängnis wurde. – Vielleicht haben Sie auch hierzu genauere Informationen? Die AbsenderAdresse vom Bruder meines Onkels, auf einem seiner letzten Briefe, lautete: Siewert, Emil – Bautzen – Postschliessfach – 100 92A – D.D.R. Bereits im Vorfeld herzlichen Dank für Ihre Mühe Andrea Hilscher

09.07.10

ASTRID WITSCHAß geb. METTE

GUTEN TAG!

HALLO SUCHE EINEN ONKEL VON MIR ER SOLL IN BAUTZEN EINGESSEN HABEN--ER HEIST NACHNAME --METTE---VORNAMEN WISSEN WIR LEIDER NICHT???? DANKE!!!!

Anmerkung der Redaktion:

Wir werden in den Unterlagen nach Ihrem Onkel recherchieren und uns in nächster Zeit mit Ihnen in Verbindung setzen.
Ihr Gedenkstättenteam

 

 

23.06.10

Renate Schwan

Gab es bei Ihnen einen Häftling Dieter Röstel, geb. 20.11.1940 ?

Mein Name ist Renate Schwan. Ich habe Dieter Röstel im April 1960 geheiratet. Wir haben einen Sohn. Am 24.3.1961 soll Dieter Röstel bei einem Verkehrsunfall gestorben sein, die Leiche habe ich nie gesehen. Vielleicht ist er gar nicht gestorben, sondern war in Bautzen inhaftiert? Können Sie mir helfen, ob er in den sechziger Jahren bei Ihnen war? Wenn ja, gibt es Mithäftlinge, die ihn kannten? Danke im voraus für Ihre Mühe. Ich suche jetzt schon fast 50 Jahre nach ihm.

23.06.10

Renate Schwan

War Dieter Röstel bei Ihnen Häftling?

Mein Name ist Renate Schwan. Ich habe Dieter Röstel, geb. 20.11.1940 im April 1960 geheiratet. Am 24.3.1961 soll er angeblich bei einem Verkehrsunfall gestorben sein, die Leiche habe ich nie gesehen. Gab es ab März oder später bei Ihnen einen Häftling Dieter Röstel? Vielleicht können Sie mir weiterhelfen, denn Unterlagen zum Verkehrsunfall gibt es nicht. Wir haben einen Sohn, der gerne wissen möchte, ob sein Vater noch lebt.

Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrte Frau Schwan,
Herr Dieter Röstel war nach Durchsicht der Unterlagen nicht in Bautzen II (dem ehemaligen Stasi-Gefängnis) inhaftiert. Zum Gefängnis Bautzen I (dem sogenannten "Gelbe Elend") können wir diesbezüglich für die Zeit nach 1956 keine Angaben machen. Als ersten Schritt wäre für die Suche zu empfehlen, in dem Standesamt des Ortes nachzufragen in dem Ihr Mann den Unfall gehabt haben soll. Der Unfalltod müsste normaler Weise dort irgendwie beurkundet sein. Als nächsten Schritt empfiehlt sich in Ihrem Fall entweder eine Anfrage bei der BStU (Birthler-Behörde) oder beim Bundesarchiv Berlin, Zentrale Haftkartei der DDR.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Suche und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Ihr Gedenkstättenteam

 

 

21.06.10

Hermann Reisch

Eintrag Marcus Schubert

Lieber Marcus - weis nicht, ob Du Dich an mich errinnern kannst? - Schwabe - Hermann aus Ulm - Zelle 24 - mir ging es ähnlich, aber bitte melde Dich offiziell an und Du kannst Dir alles zeigen lassen - es ist nicht leicht - ich weis das, aber nachher fühlst Du Dich besser - wenigstens ein paar Tage und du würdest der guten Arbeit der Gedenkstätte helfen. Würde mich auch sehr über eine Nachricht von Dir freuen. hermann.reisch@t-online.de Viele Grüße aus Ulm Hermann

25.05.10

Johannes Wolber

Besuch und Führung am 14. Mai 2010.

Ich war am 14. Mai 2010 zum ersten Mal in Dresden und Bautzen und habe in der Gedenkstätte an einer Führung von Frau Kerstin Lorenz (ich hoffe ich erinnere mich an den Namen richtig) teilgenommen. Ich war dort mit einer Gruppe von Studenten. Auf diesem Wege möchte ich nur ganz herzlich Frau Lorenz für die Führung danken. Du hast auf so einfühlsam eindringliche Art von den Verhältnissen erzählt, dass ich den Schauer am eigenen Leib spüren konnte und kein Platz blieb für die gewöhnliche Abwehrreaktion: das ist so lange her, was geht mich das an. Ein großes Kompliment und schöne Grüße.

25.05.10

Horst Anstatt

Linkspartei

Vielleicht erfahren wir von der Linkspartei, in einigen Jahren dass Stasi - Boss Erich Mielke, nur ein Opfer böswilliger Verleumter wurde: Ähnlich wird uns das noch ergehen, wenn man bei dieser Linkspartei feststellen wird, dass alle SED - Kommunisten verleumdet wurden - und die Opfern, die Stasi nur erfunden haben.

10.05.10

Heidi Stein (Mutter von Dirk Schiller,seit 31 Jahren vermisst)

vermisster Sohn seit 31 Jahren

heute bin mal wieder auf Eurer Seite und da auch ich in Bautzen II, wegen der Suche nach meinem Sohn von 1982 bis 1984 einsitzen mußte, denke ich mal wieder paar Zeilen einzustellen. Der Fall über meinen verlorenen Sohn ist glaube ich schon viel durch die Medien gegangen, aber immer ohne Erfolg. Es haben sich einige "Dirks" gemeldet und das hat mich neugierig gemacht. Es gibt so viele Kinder und Eltern die suchen. Was hat da der so kinderliebe SED- Staat mit den Kindern gemacht. Es tut sich soviel schlimmes auf, die Kirchen der SED - und Stasistaat alle haben unseren Kindern Leid angetan und ich denk dies ist ein noch nicht ausgesprochenes dunkles Kapitel der DDR und muß aufgeklärt werden. Leider ist es, dass sich wenige melden aus Scham oder Angst. Aber wir müssen offen darüber sprechen, nur so können wir den leidenen Kindern und Eltern helfen. Ich weiß wovon ich schreiben. Ihr könnt es nachlesen auf meinem Blog www:dirkvermisst.blog.de oder aber meldet Euch bei mir:kaiheidi1@gmx.de Die Schuldigen bekommen große Renten und Bezüge von unseren Steuergeldern, wir müssen um jeden Cent kämpfen und unsere "Bedürftigkeit" nachweisen. Mit welchem Recht werden die damaligen Täter noch belohnt, mit dem Recht der Stärkeren? Wir müssen uns dagegen wehren.

13.04.10

Marcus Schubert

Bautzen II

Ich muss leider ein wenig Kritik üben. Nach fast 24 Jahren fand ich endlich den Mut nach Bautzen zu kommen. Ich wollte das Gefühl haben in den Knast, in "meine" Zelle zu gehen und wieder raus zu dürfen. Mein Magen wurde bei der Ankunft flau. Ich sah den Barkas (leider anscheinend nur ein Nachbau) mit dem ich von Hohenschönhausen nach Bautzen transportiert wurde, die Schranken deren Öffnung ich bei meiner Einlieferung nur hören konnte und letztendlich der Eingang. Ich kam mir vor wie damals 1985. Wo ich schon mal da bin, wage ich auch den nächsten Schritt. Und es war eine Enttäuschung. Der Besucherraum, den ich so hasste, weil bei jedem Besuch immer 2 Wachlaute dabei gesessen haben, war leer geräumt und sah auch nicht mehr so aus wie damals. Ok dachte ich, schließe ich mich der Führung an, vielleicht erfahre ich warum das alles verändert wurde. Aber ein etwas zurückhaltender und unsicherer Mensch, der vom Alter her eher nicht zu den Insassen gehörte war bemüht Überliefertes und Gelesenes zu vermitteln.Da mich das wenig berührte, ging ich auf eigene Faust nach oben. Dort wo früher die "Wessies" saßen wollte ich hin. Zelle 27, sehen, heulen und wieder gehen dachte ich. Aber nichts. Kein Zugang.Verschlossen. Man kam nur von hinten ran wo man Kino - und Arbeitsraum (nicht Veranstaltungsraum wie im Prospekt beschrieben) sehen konnte. Das Kino so wie früher.Mir wurde wieder flau, sah mich dort in der letzten Reihe sitzen. Der Arbeitsraum...nur noch die Tische da. Und der Durchgang zu den Zellen...wieder verschlossen. Mittlerweile ist mir egal, ob noch Möbel in den Zellen drin sind. Will doch nur in meine Zelle, sehen ob das in der Wand eingeritzte noch existiert.Und dann wieder raus in die Freiheit.Nichts da. Wieder runter zur Führung. Der Mann der die Führung inne hatte, hatte gerade in die Runde gefragt, ob jemand Fragen zum Haus hat. Meine Chance dachte ich. Warum sind die oberen Stockwerke verschlossen, fragte ich. Aber es kam nur lapidar die Antwort: Man hätte Sorge um Souvenirjäger und es würden einige Verdeckungen der Gucklöcher fehlen. Man könnte das nicht überwachen.Also rein organisatorisch. Dazu fiel mir nun nichts mehr ein, machte meinen Eintrag ins Gästebuch, ärgerte mich noch, weil nicht alles wirklich richtig wieder gegeben wurde bei der Führung. Und machte mich auf dem Weg nach Hause. Schade, ich hatte mir was anderes erhofft.

Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Schubert,
wir freuen uns über jeden Besuch eines ehemaligen Häftlings. Daher ist es bedauerlich, dass Sie bei Ihrem Besuch enttäuscht waren, nicht alle Bereiche des ehemaligen Hafthauses besichtigen zu können, die Sie interessiert hätten. Tatsächlich darf jeder ehemalige Häftling selbstverständlich in alle Zellen und Bereiche. Wenn der Besuch am Wochenende stattfindet, ist dazu im Vorfeld allerdings ein kurzer Anruf oder eine E-Mail nötig, denn im normalen Besucherbetrieb ist dies vor allem aus konservatorischen, aber auch aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Dafür bitten wir um Verständnis.
Dass das Hafthaus heute nicht mehr vollständig im Originalzustand möbliert ist, hängt mit der Beräumung des Gebäudes nach der Schließung als Haftanstalt 1993 zusammen. Damals gab es die Gedenkstätte noch nicht. Der Barkas ist übrigens kein Nachbau. Es ist eines der letzten Modelle, die für Gefangenentransporte produziert wurden und kam nicht mehr zum Einsatz.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns unter cornelia.liebold@stsg.smwk.sachsen.de in Kontakt treten würden, denn wir möchten gern mehr über Ihre Geschichte erfahren. Zudem ließen sich bei einem nächsten Besuch nach Absprache die nichtöffentlichen Bereiche des Hauses besichtigen.
Mit freundlichen Grüßen Ihr Gedenkstättenteam

 

05.03.10

Horst Anstatt

wo sind Sie geblieben

EurActiv = de Keiner weiss, wie viele "lebende U - Boote "zur Zeit in Deutschland wohnen. Es sind erstaunlich viele: Menschen mit falschem Namen, fremder Indentität fingierter Biographie. So tauchten früher Personen mit NS - Vergangenheit unter und später Personen mit Stasi - Belastung. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch mitten unter uns.

27.01.10

Laura G.

Suche Zeitzeugen für ein Interview

Ich schreibe eine Belegarbeit über Bautzen II und war für Recherchen schon zwei Mal in der Gedenkstätte und würde gern noch mit Zeitzeugen über ihre Erlebnisse sprechen um Aufzeichnungen für meine Arbeit zu benutzen. Ich würde mich freuen, wenn Besucher dieser Seite, die in Bautzen 2 inhaftiert waren, sich bei mir melden.

11.01.10

Horst Anstatt

Neujahrswünsche

Ich wünsche allen Ruhe und Gelassenheit, dass Sie alle ein schönes Fest erleben und dass im kommenden Jahr 2010 alle Höhen und Tiefen genauso gut gemeistert werden wie in diesem Jahr 2009. Bleiben oder werden Sie gesund.

11.01.10

Bernd Schwarz

Im Kopf "nicht ganz sauber" !

Meine langjährige Reise durch die Hochburgen des Verbrechens (Stasi-KZ ) hat scheinbare Folgen bei mir hinterlassen. Erinnern kann ich mich nur noch an Dessau,Bitterfeld,Bautzen,Butweis,Bautzen,Naumburg,Waldheim. Und unzählige "Tagesausflüge" in verschiedene Untersuchungshaftanstalten.Stralsund,Schwerin,Rostock,Brandenburg,Berlin,Halle, Dresden und Leipzig. Evtl. auch noch mehr. Bedingt durch den "Transport". Als Häftling der Ost-Zone wurde man ja auch nicht befördert, sondern transportiert. Eben so, wie irgend ein gefährliches Stückgut. Kurz und Gut. Ich will nicht aufzählen was ohnehin schon bekannt ist. Nur ein paar kleine Details aus meiner "Gelben Elend" Zeit. 4 Jahre und 10 Monate "Gelbes Elend" habe ich hinter mir.1982-1985,1985-1987.Beide mal war ich wegen § 213 ("Republickflucht") inhaftiert. Davon 4mal "Mumpe" sprich Einzelarrest. 3mal 14 Tage und einmal 21 Tage. + Einmal "BU" sprich Beserungsunwillig im Haus 2 bei den 15-Endern und den Lebenslänglichen. Einmal "AV" sprich Arbeitsverweigerung. Kurze Zeit,grrrr, 10 Tage. Ich wollte nicht mehr bei der Firma "Fortschritt" arbeiten. Hatte gesehen wie hoch ein vergessener Futterschlüssel fliegen kann, nachdem er auf dem Drehfutter einer Drehbank stecken gelassen wurde um rechtzeitig zur Frühstückspause zu kommen. Wäre dumm gelaufen wenn er die Richtung zum Vordermann genommen hätte. Auf jeden Fall lagen wir ( war nicht der einzigste der AV machte) dann zu Dritt,Viert,Fünft,Sechst Siebend, Acht und Neunt auf einer 9m² Zelle. Und zu allen Überdruss konnten wir beim gang zum Freihof die Zellen von Ernst Thälmann sehen. Er hatte für sich allein 2 Zellen in der doppelten Größe wie wir eine hatten. Danke Bautzen. Ich kann nur hoffen das eines Tages die wahrhaftig Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden. Ich wünsche es mir. Entschuldigt mir bitte die Vermessenheit hier zu posten. Dabei könnte ich sicherlich noch hunderte Zeilen schreiben. Aber wie in der Überschrift zu lesen ist, irgendwie habe ich doch eine kleine Macke. Ehem. Häftling im "Gelben Elend" Bernd Schwarz

16.12.09

Manfred Kriegel

Festtagsgrüße

Ich wünsche allen Besuchern, Gästen und Angestellten der Gedenkstätte Bautzen II, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010. Manfred Kriegel - www.roter-ochse-zelle48.com & www.manfred-kriegel.de

04.11.09

Manfred Kriegel

Gedenkstätte-Stasi-Haft-Pur

Hallo, als ich gestern, zum ersten Mal Gedenkstätte Bautzen II besuchte, war es für mich schon etwas anstrengend, dies alles zu sehen, fühlen und in mich aufzunehmen. Ich weiß ja wovon ich rede. 1973 war ich in der Stasi-U-Haft "Roter-Ochse-Halle/Saale, 7 Monate Einzelhaft, Isolations und Dunkelhaft einbezogen. Nach meiner Verurteilung zu 4 Jahren, wurde ich in das Zuchthaus Brandenburg/Havel (gläsener Sarg) verbracht. Bautzen II zeugt von sehr hoher Originalität. Es ist so, als würde man in die Zeit der DDR-Diktatur zurück versetzt. Original Stasi-Haft-Pur. Ich habe sehr viel mit nach hause genommen, die meine Kraft der Aufarbeitung, der DDR-Geschichte verstärkt hat. Was ich noch hervorheben möchte, ist das Personal, was immer zur Stelle war, wann man es auch brauchte. Freundlich, zuvorkommend und kompetend so ist mein Eindruck. Bald werde ich wieder diese Gedenkstätte Bautzen II besuchen. Freunde Bekannte und Verwandte, haben schon den Wunsch geäußert sich auch selber ein Bild zu machen. Denn viele wissen bis heute nicht, wie es wirklich zuging im Arbeiter und Bauernstaat DDR. Vielleicht besuchenn Sie einmal meine Website, um sich ein Bild über meine Person machen zu können. Liebe Grüße an die Besucher ihrer Gedenkstätte Bautzen II und Ihrer Homepage. Manfred Kriegel.. www.roter-ochse-zelle48.com

04.11.09

Manfred Kriegel

Mein Eindruck und meine Gefühlsreaktion

Hallo, heute war ich das erste Mal in der Gedenkstätte Bautzen II und ich hatte schwer mit mir zu kämpfen. Diese Gedenkstätte zeugt von DDR-Stasi-Haft Pur. Da ich selbst 7 Monate in Untersuchungshaft der Stasi "Roter Ochse" in Halle/Saale inhaftiert war, Dunkel und Isolationshaft zu spüren bekam und dann nach dem ich zu 4 Jahren verurteilt worden bin nach Brandenburg (gläserner Sarg verbracht wurde , weiß ich von was ich rede. Sehr überwältigend ist diese fast noch dem Original entsprechende Gedenkstätte. Ich kann nur hoffen, die Gelder werden nicht gestrichen oder reduziert wie in so vielen Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland. Sie haben in Ihrer Gedenkstätte Bautzen II sehr gutes und kompetendes Personal, die sehr gut mit den Besuchern umzugehen verstehen. Heute werde ich mit meiner Familie reden, über das, was ich heute in mich aufgenommen und gesehen habe. Ich wünsche Ihnen alles gute, diese Gedenkstätte muss noch lange so bestehen bleiben wie ich sie heute erlebt habe. Das gilt auch für alle anderen Gedenkstätten, um das Verbrechen der Nazi und DDR-Diktatur nicht vergessen werden zu lassen. Vielleicht besuchen Sie einmal meine Website um das sie sich über mich ein Bild machen können. www.roter-ochse-zelle48.com .............. Mit freundlichen Grüßen Manfred Kriegel

05.10.09

Erich Wollenberg

Erinnerungen an Bautzen verblassen nicht

Ich war von 70-72 in Bautzen inhaftiert und sollte eigentlich min 10 Jahre dort bleiben, wie es sich der Staatsanwalt wünschte. Nach wie vor konnte ich nicht dort hin fahren.......ich schaffte es vom Kopf her nicht. In Zukunft werde ich es aus gesundheitlichen Gründen auch nicht mehr können. Ich wünsche den Ehrenamtlichen und Festaangestellteten Mitarbeitern des Museum bei Ihrer Arbeit viel Erfolg. Bitte hören Sie nicht auf über die Ungerechtigkeiten zu berichten aber Vergessen Sie auch nicht die Guten Ereignisse. ich erinnere mich gern daran das wir beim Voleybalspiel manchmal vergassen wo wir eigentlich sind.....aber man hat uns zur Not schnell daran erinnert. Es gab sone und solche Polizeimeister die einen meinten das sie sich besonders hervortun konnten in dem sie über das verlangte hinaus härte zeigten zur Not auch mit dem Gummiknüppel während es auch solche gab die mal ein Stück Brot zusätzlich besorgten zu mindest für uns Heizer.! Ich werde oft gefragt ob es denn nicht langweilig war auf Einzelzell ? Wir wurden mit Arbeit gut versorgt langeweile kam nicht auf eher Erschöpfung besonders in der Heizperiode mußten wir ja auch noch die Haushandwerkerarbeit schaffen.Und wir haben sehr viel damals umgebaut...... Am ersten November wurde ich in arbeitsunfähigem Zustand mit gebrochenem Fuß entlassen der nicht versorgt wurde sogenannte Talusabsprengung erlaubt ja noch wenn auch mit Schmerzen zu gehen.....ich hab heute noch Probleme damit.

20.07.09

Horst Anstatt

Vergessen,Verschweigen, Verdrängen. Im Klartext: Leute, haltet doch das Maul und lebt damit, dass Stasi - Leute in öffentlichen Ämtern sitzen. Und dafür war ich über 6 Jahren im Zuchthaus DDR. "Schöne Demokratie".

08.06.09

Holger Jänig aus Leipzig

Hallo, Mein verstorbener Vater, Jahrgang 1931, wurde 1950 vom SMT wegen angeblicher Spionage zu 25 Jahre Arbeitslager verurteilt. Er saß von 1950 bis 1955 in mehreren Anstalten ein. Mit Sicherheit einen Teil davon im Fort Zinna( Torgau) und einen Teil in Bautzen. Da er nie über diese Zeit reden wollte,vor allem wie es zu seiner Verhaftung und späteren Verurteilung kam,schreibe ich heute in dieses Buch, mit einem Hauch von Hoffnung, daß sich eventuell noch ein Kontakt zu Betroffenen oder dessen Angehörigen die ein ähnliches Schicksal durchleben knüpfen lässt. Mein Vater heißt Wolfgang Jänig geb. am 30.05.1931 in Leipzig. Es existieren keinerlei Akten mehr in Deutschland. Daher habe ich einen Antrag auf Akteneinsicht und Rehabilitation an das russische Archiv in Moskau gestellt. Meine E-Mail Adresse: h-jaenig@t-online.de

Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Jänig, wir werden in den Unterlagen schauen, ob Ihr Vater in Bautzen war und melden uns dann bei Ihnen. Kontakt zu anderen Häftlingen aus dem Speziallager Bautzen finden Sie über das Bautzen-Komitee (www.bautzen-komitee.de). Mit freundlichen Grüßen Ihre Gedenkstätte

04.06.09

Horst Anstatt

Die Aufarbeitung der DDR - Diktatur ist bis heute vorsätzlich verhindert worden. Nun es wird ja nicht mehr lange dauern, dann steht die Aufarbeitung der BRD an. Wir bleiben so nach 1945 beim Aufarbeiten ...............?!

04.06.09

Horst Anstatt

Die Aufarbeitung der DDR - Diktatur ist bis heute vorsätzlich verhindert worden. Nun es wird ja nicht mehr lange dauern, dann steht die Aufarbeitung der BRD an. Wir bleiben so nach 1945 beim Aufarbeiten ...............?!

16.05.09

weller ernst

Wir, vier Motorradfahrer aus Bayern, konnten am 23.05.09 die Gedenkstätte Bautzen besuchen. Dies war nicht eingeplant und dank einer Empfehlung des örtl. Touristenbüros haben wir uns kurzfristig für eine Besichtigung entschieden. Wir waren tief beeindruckt und gleichzeitig entsetzt, über dieses absurde Gefängnis ostdeutscher Geschichte. Unser Dank gilt vor allem dem jungen, uns namentlich nicht bekannten Mann, der uns sachkompetent -ohne Voranmeldung- gegen 17.00 Uhr für eine Stunde führte.

15.05.09

Elke

Immer wieder hat unsere Familie die schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit verdrängt.Unser Vater war von 1949-1956 in Bautzen unrechtmäßig inhaftiert.Ich wurde 1950 geboren und lernte meinen Vater erst mit 6 Jahren kennen.Meine Schwester war zu diesem Zeitpunkt 9 Jahre.Wie kann man diese schwere Zeit eigentlich überstehen,wenn eine Ehefrau das zweite Kind erwartet und der Ehemann unmenschliche Haftbedingungen ertragen muß.Unser Vater und auch unsere Mutti haben trotzdem ein Alter von 86 und 84 Jahren erreicht und wir sind stolz auf unsere Eltern,daß sie so viel Kraft gehabt haben,um diesen langen Weg zu gehen.Seit Januar 09 werden unsere Eltern in einem Pflegeheim betreut.Es war ein schwerer Schritt für meine Schwester und mich,aber wir konnten nur diesen Weg gehen.Unser Vater hat inzwischen Demenz und es kommen Äußerungen,welche wir zuordnen auf die schlimmen Jahre in Bautzen.Wir werden versuchen die Dokumente irgendwann aufzuarbeiten,aber unser Vater war nie in der Lage darüber zu sprechen.Er konnte sich auf unsere Mutti verlassen ,denn sie hat sich um alles gekümmert,wie z.B. Opferrente. Es ist ein Glück,daß wir unsere Eltern noch haben!Ich danke meinen Eltern für die vielen schönen Jahre und wünsche ihnen,daß es im Himmel eine Gerechtigkeit gibt.In Liebe....Elke

06.05.09

Michael Maaß

Ich wurde am 22. Dezember 1989 entlassen und habe somit eine der spannensten Zeiten in dieser Haftanstalt erlebt. Am 10.November 89 wurde eine Dokumentation über die Haftanstalt gedreht. Gibt es eine Möglichkeit an diese Doku zu kommen. MfG Michael Maaß (NFW Kommando)

Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Maaß, wir können Ihnen die Kontaktdaten nennen. Dafür bitten wir Sie, sich direkt bei uns unter cornelia.liebold@stsg.smwk.sachsen.de zu melden. Vielen Dank!

27.04.09

herbert scherwing

nach meinem zweitem fluchtversuch,war ich zwei jahre und zehn monate in bautzen.danach wurde mein übersiedlungsantrag genemiegt,und reiste 1981 aus.bautzen war die hölle,aber noch schlimmer war torgau.

20.04.09

Steffi Meissner

Heute habe ich mit meinem Freund die Gedenkstaette besucht.Dieser Besuch hat mich sehr beruehrt.Ich bin 1988 in den Westen Deutschlands ausgereist. 1987 habe ich als Zwanzigjaehrige auch Begegnungen mit der Stasi gehabt.Heute ist mir noch mal richtig bewusst geworden, wie schmal der Grad war auf dem ich mich damals bewegt habe, als ich mich mit einen "BRD-Buerger"unerlaubterweise auf der Transitstrecke getroffen habe und dann von der Polizei mitgenommen wurde.Es ist damals noch mal gut gegangen. Es ist unglaublich,was damals diesen Menschen passiert ist. Ich war allerdings etwas entaeuscht, dass nur wenige Leute in dieser Gedenkstaette waren.Es sollten mehr Menschen sich die Zeit nehmen und ihre Geschichte, die manche vielleicht so gar nicht kennen oder auch nicht war haben wollen, anzuschauen. Vielleicht werden dann auch solche Ausagen, wie z.B."In der DDR war alles besser", bald verstummmen. Ich jedenfalls werde jedem erzaehlen, wie es damals "wirklich" war. Vielen Dank!

01.04.09

Horst Anstatt

Es ist schon ein Wunder, ich habe nach 48 Jahren meine Krankenakte bekommen. Aufnahmebogen mit Wiegekarte vom 04 Sep. 1961 dazu krankenblatt und Arbeitsfähigkeitsbefund Gef. - Buch 333/61 Arbeitseinsatz Kdo Steine ab 16.10.61 Rob Zittau. Meine Frage: Gibt es dieses Gef. - Buch 333/61 noch. ( geb. 27.04.1942 )

Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Anstatt, um diese Frage angemessen beantworten zu können, würden wir gern mit Ihnen sprechen. Deshalb bitten wir Sie, sich in der Gedenkstätte an Frau Liebold unter cornelia.liebold@stsg.smwk.sachsen.de zu wenden.

31.03.09

dr. anneliese gröbe

ich war drei jahre in bautzen II habe mich trotz therapien nicht erholen können ich finde es unerträglich daß die verantwortlichen ungestraft davonkommen.

30.03.09

Manu

Ich finde es sehr wichtig, dass es zur Aufarbeitung des so vielen Menschen angetanen Unrechts Gedänkstätten wie die in Bautzen gibt. Mein Bruder ist wegen versuchter Republikflucht 1985 verhaftet und in Bautzen II inhaftiert worden. Erst durch die Amnestie im Dezember 1989 wurde er aus diesem schrecklichen Gefängnis entlassen. Er hat dort unter unmenschlichen Bedingungen große Qualen erlitten und trotz professioneller therapeutischer Hilfe viele Jahre gebraucht, um das dort Erlebte einigermaßen zu verarbeiten. Ich kann nicht verstehen, dass es immernoch viele Stimmen gibt, die die SED-Diktatur verklären und beschönigen!!! Und allen Opfern dieses Unrechtsstaates kann ich nur alles gute und ganz viel Zuversicht wünschen.

02.02.09

Nicole Münster

Hallo Heidi, als ich dich bei Stern TV gesehen habe, erkannte ich dich gleich wieder. Kennen uns aus Hanover.Dachte in den letzten Jahren oft an dich und hatte immer gehofft das du Dirk gefunden hast. Um so trauriger finde ich es das es nicht der fall ist.Melde dich doch mal bei mir. nicole.moeller77@yahoo.de Bin in Gedanken bei dir.

11.12.08

Horst Anstatt

Festage: Ich wünsche Ihnen Ruhe und Gelassenheit, dass Sie ein schönes Fest erleben und dass im kommenden Jahr alle Höhen und Tiefen genauso gut gemeisterst werden wie in diesem Jahr. Bleiben oder werden Sie gesund.

27.11.08

Hans-Joachim Meier-Greve

Sehr gelungenes Konzept, ich hoffe auf eine langfristige Finanzierung für Sie!

03.11.08

Stefan Köhler

Beim Durchstöbern Ihres Gästebuches ist mir der Beitrag von Herrn Jürgen Richter aufgefallen, weil er ohne blutigen, zur Schau gestellten Hass Zustände beschreibt, die heute meist in Vergessenheit geraten sind. Hinter der detailierten, sachlichen Beschreibunge, das weiß jeder, steckt die Gemeinheit und die Brutalität der damaligen Haftbedingugen, die natürlich jeder objektiv individuell anders erfahren hat, weil das raffinierte Gesinnungsterrorregime für jeden dann noch besondere Einfälle hatte. Als reines Gedächtnisprotokoll halte ich deshalb Herrn Richters Beitrag für sehr wertvoll und konstruktiv für die Aufarbeitung dieser Vergangenheit. Sein hier aufgetretener arroganter Kritiker ist offensichtlich immer nur pöbelnd in den Gästebüchern unterwegs. Man sollte ihn nicht mehr beachten Was hinter dem § 213 steckt, weiß er sicher nicht. Stefan Köhler opferausggrenzung@arcor.de Name: Klaus -Jürgen Richter Datum: 11.01.2008

Anmerkung der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Köhler, Ihr Hinweis bezieht sich auf einen Eintrag von Herrn Richter im Gästebuch des DIZ-Torgaus.

03.11.08

Heidi Stein, www.dirkvermisst.blog.de

Anfang des Jahres hatte ich schon mal einen Eintrag in Ihrem Gästebuch. Immer wieder schau ich da mal rein.Als Mitglied des Netzwerks"Stasiopfer-Selbsthilfe e.V.", kann ich vielen Opfern helfen bei der Bewältigung der Angst vor erneuter Verfolgung oder dem Mißtrauen gegenüber dem Staat, Behörden und Ärzten.Wir sind erreichbar unter www.stasiopfer-selbsthilfe.de, oder unter kaiheidi1@gmx.de oder auch telefonisch 05374-671563. Vielleicht können wir Ihnen helfen.

03.09.08

Sieth Delhaas NL.

Gesternabend die Dokumentaire gesehen über Bautzen. Das Leiden nach der Nazi- in Sovjetzeit. Gleicherzeit das Wunder der Männer des Chores, wo neues entstand: Freundschaft, Hoffnung, Gefühl, Vertrauen, Ueberlesungswille. Fünfzig Jahre nachher noch einen Botschaft an uns in der Welt von 2008 wo auch Widerstand immer noch wichtig ist.

23.07.08

Horst Anstatt

Heute gibt es genug Menschen, die immer noch der proletarische Diktatur, nachtrauern und die ehemalige DDR - verklären. Kein Wort mehr von Mauertote oder von Bespitzelung, Verleumdung, Berufsverbot,Rechtsbeugung,Enteignung, Verfolgung Andersdenkende. Als Ergebnis heute, bei der Schaumschlägerei, die sich juristische Aufarbeitung der ehemaligen DDR Diktatur nannte. Müssen wir nur noch darum würfeln, wer Täter und wer Opfer sein darf......!

22.07.08

Marcus Schreiter

Hallo, meine Oma erzählte, dass zu Ostzeiten einige Leute scheinbar spurlos verschwunden sind. Von der STASI wohl eingesackt und nie wieder von denen gehört.. Ich habe nun nicht ihre Website hier durchsucht, nach Fakten zu solchen Ereignissen, die Zeit habe ich heute Abend nicht mehr.. Ich wüsste nur zu gern, ob es eine Dunkelziffer zu Vermissten der StaSi-Zeit gibt? Und ob von diesen "verschleppten" Menschen auch Einige wiederkamen, oder man wenigstens über deren Verbleib bescheid wusste?? Ich hoffe, dass Sie mir zu diesen Fragen Infos geben können, falls es Ihnen möglich ist. Ich habe die Seite per Google gefunden, und bin gleich auf dieser Seite hier mit dem Gästebuch gelandet.. Da habe ich nur 2 oder 3 Einträge überflogen. Ich hoffe also, nichts überlesen zu haben.. Vielen Dank und beste Grüße Marcus Schreiter

Anmerkung der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Schreiter, Ihre Frage ist so allgemein gestellt, dass sie im eingeschränkten Rahmen des Gästebuches nicht ausreichend beantwortet werden kann. Von welcher Zeit sprach Ihre Oma? Erfolgten die Verschleppungen, die sie meint, durch die Stasi oder den NKWD? Verschleppungen, die lange oder sogar nie aufgeklärt wurden, fanden vor allem in der SBZ und der Anfangszeit der DDR statt (Siehe auch: "Erschossen in Moskau... Die deutschen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950-1953" Hg. von Arsenij Roginskij, Jörg Rudolph, Frank Drauschke und Anne Kaminsky, Berlin 2005) Später hat die Stasi Menschen entführt (Siehe auch: "Stadt des Menschenraubs. Berlin 1945 - 1961" In Materialien aus dem Bundesarchiv. Heft 15. Bearbeitet von Arthur L. Smith, jr. Koblenz 2004) und sie anschließend in Gefängnisse gesperrt (z.B. Karl-Wilhelm-Fricke. Siehe auch: "Bautzen II. Sonderhaftanstalt unter MfS-Kontrolle 1956 bis 1989. Bericht und Dokumentation. Karl Wilhelm Fricke, Silke Klewin. Hg. Stiftung Sächsische Gedenkstätten. 3. aktualisierte Auflage Dresden 2007) aber diese Fälle wurden bis auf ganz wenige (z.B. Robert Bialek. Siehe auch: "Aufstieg und Fall des Robert Bialek" Michael Herms/Gert Noack. Berlin 1998) alle aufgeklärt. Die genannten Bücher sind nur eine kleine Auswahl an Möglichkeiten mehr über das Thema zu erfahren.

15.07.08

Horst Anstatt

Vorsicht Persönlichkeitsentwicklung : Die ehemaligen SED + Stasi Bosse, haben sich so oft gewendet, dass sie ein Ventilator sein könnten.

14.07.08

Horst Anstatt

Ein ausgeträumter Traum ist eben schlimmer für ehemalige SED - Kommunisten, und für alle belogenen Bürger der ehemalige DDR. Die Betonköpfe in Ost - Berlin logen, weil das gegenseitige Belügen zu einem Grundsatz des Systems geworden war. ( Planerfüllung der Volkseigene Betriebe ( VEB ) 100% nein 120% besser doch 130% erfüllt - und die Betonköpfe freuden sich )

12.06.08

Horst Anstatt

Die symbolische Nähe zum 17 Juni ist sehr gut; denn der 17 Juni steht für das erste grosse Aufbegehren in ( SBZ ) Ostdeutschland. Die Menschen, die damals für Demokratie eingetreten sind, haben alles - ihre körperliche Unversehrtheit, Gesundheit, berufliche Perspektive, den Rest Freiheit, den sie in der ehemaligen DDR noch hatten - reskiert, manche sogar ihr Leben. Das sollten sich alle vor Augen führen, die nicht für die Demokratie kämpfen und leiden mussten.

06.06.08

Sybille Ploog, Redaktion DER STACHELDRAHT

Sehr geehrte Redaktion, mir gefällt gut, daß Sie Gästebuch-Besucher auf verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit anderen Betroffenen und mit Opferverbänden hinweisen. Besonders, wenn es sich um Such-Fälle handelt, könnten Sie vielleicht auch auf die Zeitschrift DER STACHELDRAHT verweisen (ich bin die Redakteurin), die bundesweit und bei den meisten Opferverbänden verbreitet ist. Unsere Erfolgsquote bei Suchanzeigen ist durch alle Opfergenerationen hindurch eigentlich ganz gut. Ja, das ist also ein Angebot; falls Sie es annehmen wollen: Suchanzeigen an Redaktion DER STACHELDRAHT, Sybille Ploog, Ruschestr. 103, Haus 1, 10365 Berlin, E-Mail Drahtstachel@compuserve.de Viele Grüße von Sybille Ploog

Anmerkung der Redaktion:
Sehr geehrte Frau Ploog, das machen wir gern!

06.06.08

patricia

Ja, einen Nachtrag habe ich noch. Ich habe auch die gelbe Broschüre von Herrn Benno Priess gelesen. Ich hatte keine Ahnung, daß die Sowjets die KZs und ihre Methoden weitergenutzt hatten. ( Bin Jahrgang 1962 ). Ich bin mir sicher, daß viele Menschen das nicht wissen, galten doch die Sowjets als unsere "Befreier" . Ich bin dankbar, daß ich jetzt davon Kenntnis habe und werde mich weiter mit dem Thema beschäftigen und allen davon erzählen, die es nicht wissen. Das ist einfach wichtig ! Jetzt weiß ich auch, warum ( aus früheren, hinter der Hand erzählten Geschichten ) die Menschen immer Angst vor den Russen hatten. Ich bin in Johanngeorgenstadt aufgewachsen und da war die Wismut und hat viel zerstört... Viele Grüße ! Patricia Schmid

06.06.08

Horst Anstatt

Das objektive der Geschichte Deutschlands, ist die Summe der Lügen.

02.06.08

patricia

Ich habe mit meinem Mann die Gedenkstätte am 31.05.2008 besucht. Als ehemaliger DDR - " Flüchtling " ( Ausreise durch Eheschließung ) war es für mich einfach ein Muß. Der Besuch hat mich sehr bewegt. Ich stand vor dem " Tigerkäfig " und plötzlich waren keine Besucher mehr da. Ich kriegte die Panik und rannte raus. Leider habe ich den Isolations- und Frauentrakt nicht mehr gesehen. Gibt es Literatur, ich möchte gerne meinen "Rundgang" vervollständigen ? Emotionsgeladen und wild diskutierend verließen wir das Haus und am Parkplatz sprach uns ein Mann an ( ehemaliger Stasi - Mensch ) - er trug sogar das typische graue Blouson und eine DDR-Nyloneinkaufstasche. Das war ein 1000 Prozentiger !Dieser Mensch erzählte uns, dass alle politischen Häftlinge zu Recht inhaftiert waren, die Stasi-Leute nur ihren Job machten und die DDR von vielen Staaten " anerkannt " war. Wahrscheinlich lauert er da ständig Besuchern auf, denn zufällig war der da nicht ! Er war der Meinung, dass die Haftbedingungen angemessen waren und beschwerte sich, dass jetzt in Bautzen I die Bedingungen wie im Luxushotel wären. So etwas geht garnicht ! Da ja viele Menschen noch diese Auffassungen vertreten, kann das Zusammenwachsen von Ost und West nie funktionieren. Also, ich war jedenfalls schockiert.

22.04.08

I.W.

Also ich werde jetzt noch so viele Informationen zusammentragen wie möglich und diese Ihnen dann mitteilen. Vielen Dank, dass Sie mir Ihre Hilfe anbieten.

21.04.08

I.W.

Hallo. Mich interessiert die Geschichte von Bautzen sehr. Mein Opa hat da von 1986 ab eingesessen. 1989 wurde er auf Grund der Wendezeit entlassen. Leider spricht in meiner Familie niemand über diese Zeit. Er hat wohl auch selbst nie darüber gesprochen und jetzt kann er nicht mehr................... Man findet ja im Internet und auch sonst recht viel über die Zeit so bis ca.1956. Aber über die Zustände so gegen Ende der "DDR-Zeit" habe ich noch keine Informationen gefunden. Ich weiß nur, dass mein Opa bis an sein Lebensende ein Problem mit geschlossenen Räumen hatte. Auch fehlte ihm als er das erste Mal Besuch empfangen durfte ein Zahn. Ich werde sobald sich die Gelegenheit ergibt die Gedenkstätte aufsuchen, um mir ein Bild von dem ganzen zu machen.

Anmerkung der Redaktion:
Vielleicht können wir Ihnen mit Informationen zum Schicksal Ihres Opas weiterhelfen. Dazu müssten Sie sich direkt bei der Gedenkstätte Bautzen unter info.bautzen@stsg.smwk.sachsen.de melden.

16.04.08

Marcus

Auch mir fällt es schwer an diese und andere Stätten zurück zu kehren. Dort wo ich vom 16.3.85 bis 22.10.86 gesessen habe.Ich habe den Wunsch mir alles nochmal anzusehen.Ich habe alle Gesichter im Kopf die mir dort begegnet sind.Ob BautzenII, oder Hohenschönhausen.Nur der Mut fehlt.

Anmerkung der Redaktion:

Vielleicht wäre es eine Hilfe sich mit ehemaligen Häftlingen auszutauschen, die die Gedenkstätten schon besucht haben. Schauen Sie doch mal auf die Seite mit den Links, vielleicht finden Sie dort passende Kontaktmöglichkeiten. Viele ehemalige Häftlinge aus Bautzen II treffen sich jedes Jahr am Tag des offenen Denkmals (2008 findet er am 14. September statt) in der Gedenkstätte Bautzen. Mit ihnen könnten Sie sich über deren Erfahrungen austauschen. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an info.bautzen@stsg.smwk.sachsen.de.

16.04.08

Horst Anstatt

Die vergessenen Opfern der SED. "Oktober 1978: Der politische Häftling Werner Greifdorf ( wegen eines Antrages auf Ausreise aus der DDR inhaftiert ) versuchte sich aus Verzweiflung im Hof der Haftanstalt Cottbus , selbst zu verbrennen. Im Krankenhaus erlag er später seinen schweren Brandverletzungen. ( bis heute ist ihre Zahl nicht bekannt )

11.04.08

Horst Anstatt

Vielleicht erfahren wir auch noch in einigen Jahren, dass Erich Mielke, Stasiboss nur ein Opfer böswilliger Verleumder wurde: Ähnlich wird uns das noch ergehen,wenn man feststellen wird, dass alle SED - Kommunisten verleumdet wurden und wir die SED - Opfern die Stasi nur erfunden haben. In diesem Land hat man bereits alles getan, um die Wahrheit dauerhaft zu verschleiern und zu entstellen. Sind die Täter doch direkt mit der Vergangenheitsbewältigung bei bester Bezahlung betraut.

07.04.08

Karlheinz Lösch

Ich habe die Gedenkstätte schon mehrfach besucht und war jedesmal tief beeindruckt.Ich war einer der Initiatoren der Städtepartnerschaft zwischen heidelberg und Bautzen.Als ich am 6.1.1990 in Bautzen war, da spielten die Haftanstalten nur eine untergeordnete Rolle.Doch im laufe der Zeit habe ich erfahren müssen,dass Bautzen ohne seine Haftanstalten nicht vollständig ist. Ich kann Ihnen nur empfehlen, besuchen Sie die wunderschöne Stadt Bautzen, vergessen Sie aber einen Besuch in dieser Gedenkstätte in Bautzen nicht.

12.03.08

Horst Anstatt

Bundestag: Sie müssen nichts tun. Sie müssen nicht mit den SED - Opfern solidarisch sein; sie müssen keinen Konflikt mit den Tätern aushalten. Sie müssen nicht die oft grosse Not der Opfer aushalten - sie müssen wirklich nur tun, was Zuschauer und Zuschauerinnen immer schon tun: zuschauen.

05.03.08

Margit LaCelle

Meine Familie hatte zwei Mitglieder die durch Bautzen betroffen waren. Leider fragt man als kind nicht nach, denn darueber geredet wird nicht und nun ist es zu spaet da die Betroffenen verstorben sind. Mein Vater,geb am 15.9.1931 war von 1951 bis 1956 in Bautzen. Er war von einem Sowjetischen Militaertribunal wegen spionage verurteilt worden. Zur gleichen Zeit war seine Mutter, Frieda Lorenz wegen "schieben" veruteilt worden und musste,so weit ich weiss fur zwei Jahre nach Hoheneck(?) Ist das Zufall? Meine Oma wurde Enteignet,das Haus wurde ihnen weggenommen und der Inhalt versteigert.Die Schwester meiner Oma versucht ein paar sachen zurueck zu ersteieger aber wurde bald von Fuehrenden Leuten des Ortes Jessen daran gehindert. Meine Schwestern und ich haben uns oft gefragt ob mein Vater wirklich fuer den Westen spioniert hat? Gibt es die Moeglichkeit die Warheit zu erfahren? Meine Mutter hat dokumente aber vieles ist ausgeschwaerst oder in Russisch. Bei einem Besuch bei meinem Grossonkel Muetterlicher seits habe ich zum ersten Mahl bewusst meinen Vater und Grossonkel ueber Bautzen reden hoeren. Sie sprachen ueber die schlimmen zustaende etc. und ueber einen Waerter den sie "Schwanenhals" nannten. Mein Grossonkel war in den 50 ziegern fuer 9 Jahre in Bautzen,wegen was er einen "25 Jahre Witz" nannte.Mein Grossonkel ist Emil Sievert, mitverurteilte waren Helmut Ralf und Heinz Mueller. Wenn sie information ueber meinen Vater, Grossonkel und der Zeit in Bautzen haben senden sie mir eine e-mail zu: mlacelle@iglide.net Vielen Dank

Anmerkung der Redaktion:
Sehr geehrte Frau LaCelle, Dr. Morré wird sich bei Ihnen melden.

18.02.08

Heidi Stein (kaiheidi1@gmx.de)

guten tag,bei einer recherchereise war ich im vergangenen herbst in der gedenkstätte bautzen II.selbst habe ich da bis 1984 gesessen weil ich meinen vor 29 jahren vermißten sohn international gesucht habe. der besuch der gedenkstätte hat mich seelisch sehr mitgenommen und seit dem holt mich die vergangenheit stark ein. mein bild aus der stasiknastvergangenheit war bis dahin ein anderes, ich habe die zellen als viel größen bis zu meinem besuch in der gedenkstätte empfunden. in meinem kopf war alles nicht so extrem schlimm aus der vergangenheit,a ber nach dem besuch in bautzen kam vieles hoch. auch habe ich da erfahren, dass einige vom damaligen personal übernommen wurden und weiter im staatsdienst arbeiten. wie kann sowas sein ich frag mich immer und immer wieder wie das möglich ist in dieser demokratie. der skandal für mich ist eben das geäußerte der frau christel wegner(die linke). wie kann es angehen das solch leute im niedersächsischen landtag sitzen können und die stasiopfer verhöhnen.ich bin seit einigen tagen im besitz der ermittlungs- und-beiakten um meinen vermißten sohn, die ermittlungen sind da falsch dargestellt und verfälscht, auch wurden die Bilder vor Ort erst nach wochen gefertigt, also nicht am tag des geschehens.ein stasimann hat dann die ermittlungen abbrechen lassen, da stellt sich die frage warum ist an einem vermißtenfall die stasi intressiert.auch liegt mir eine löschungsanfrage vor wo dirk schiller aus dem datensatz gelöscht werden sollte, dass komische daran ist allerdings das man da schreibt mein sohn sei 1983 in ungarn vermißt.1983 saß ich in bautzen II und war leider nicht in ungarn und dirk wird seit dem 10.03.1979 vermißt.wer kann mir über die wetterlage im februar/märz 1979 berichten? es war damals der härteste winter. in niedersachsen war notstand.wer mir was über verfälschungen oder ähnliche fälle wie der fall dirk berichten kann meine e-mailadresse:kaiheidi1@gmx.de eure heidi

Anmerkung der Redaktion:
Sehr geehrte Frau Stein, auf unserer Internetseite finden Sie unter LINKS diverse Opferverbände, die Sie eventuell bei der Suche nach Ihrem Sohn unterstützen können. Um die Wetterlage von 1979 heraus zu bekommen, finden Sie bei Online-Suchmaschinen mit dem Begriff "Meteorologie" diverse Institute, die Ihnen sicherlich weiterhelfen werden.

05.02.08

Eva Siebenherz

Diesen Aufruf haben Carl Christoph Schweitzer und einige andere Unterstützer initiert. DDR Deutsche Desolate Republik der Kindesräuber Geboren in der DDR - Wer sind meine Eltern - Zwangsadoptionen waren keine Einzelfälle , jedoch wurden bisher nur 7 anerkannt, es gibt jedoch über 200 uns bekannte Fälle, die Dunkelziffer liegt weit über 6000. Wenn Sie selbst betroffen sind, Ihre Eltern suchen, Ihre Kinder wieder sehen wollen, rufen Sie an, schreiben Sie uns. Wir helfen Ihnen kostenlos Ihre Kinder oder Eltern zu finden! http://www.suchpool-ddr-buerger.info Netzwerk Stasiopfer Selbsthilfe e. V. und Eva Siebenherz Harry Hinz Kuehne107hinz244@aol.com Tel 05404 - 91 83 86 Eva Siebenherz webmaster@suchpool-ddr-buerger.info office@traenenauseis.com Bitte melden Sie sich bei uns. Außerdem können Sie jetzt bei uns auch nach Mitinhaftierten, Weggefährten und Freunden suchen.

28.01.08

Jens-U. Günzel

Seit einigen Jahren abreite ich als Autor und Forscher an dem Leben und der Biografie eines bedeutenden deutschen Künstlers. In den bisherigen zusammengetragenen Informationen und Daten stieß ich auch darauf das dieser, damals prominente Westdeutsche, Bürger bei einem Einkauf in der Ostzone (sowjetischensektor DDR) spurlos verschwand, das war im Jahr 1960. Sein Bürgerlichername war Max Mundt (geb. 19.10.1905) aus Berlin/West. Im jahre 1961 verurteilte man ihn wegen angeblich gefälschter Devisenbescheinigung zu einer 4jährigen Haftstrafe im Zuchthaus. Nach, den mir im Original vorliegenden Presseberichte der Bildzeitung von 1963/1964, wurde er im Zuchthaus Bautzen inhaftiert. Schließlich wurde er 1964 Freigelassen, gegen eine "Lösegeld" Zahlung, durch einen Pariser Freund Mundt´s, in Höhe von 10.000 DM an die DDR Regierung und da öffneten sich die Tore des Bautzner Zuchthauses für ihn. Spannend! Leider bin ich bei meinen diesbezüglichen Recherchen bis jetzt nicht weitergekommen und bitte um Mithilfe von Zeitzeugen und/oder Mithäftlingen oder eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters der Gedenkstätte. Ich suche jegliche Informationen meine Emailadresse: guenzel.zauberkunst@gmx.de Ich habe am 20.01.08 die Gedenkstätte persönlich besucht um mir ein eigenes Hautnahes Bild vom Ort machen zu können.

24.01.08

Erich Wollenberg "Willi"

ja wie beginne ich es ist nicht so einfach...\r\nirgendwann im frühjahr 1970 kamm ich nach einem Transport im \"Barkas\" von \"Berlin Magdalehnenstrasse\" wo ich ca 8 Monate in U-Haft beim Mfs war.\r\nWas hatte ich getan ... ich konnte es nicht ertragen 1968 als DDR-Grenzsoldat Ufw \"diensthundestaffelführer\" zur Tschechoslowakei geschicktn zu werden ....\r\nbis dahin habe ich Militärdienst als eine Art Sport empfunden........\r\nnach dem ich erfolgreich geflüchtet war habe ich meine frau nachholen wollen....\r\nErgebnis : 10 Jahre wegen Fahnenflucht,Spionage und sammeln von Nachrichten verurteilt.......\r\nIch habe nur kurz für die ESGO gearbeitet und war dann in Einzelhaft und als Heizer sowie Haushandwerker ( ich bin Maurer) beschäftigt ich habe fast alle Zellen umgebaut auf Spül- toiletten.......\r\nDurch dire grosse Amnestie habe ich mit vielen anderen z.Teil auch Krimminellen im Sinne der Bundesdeutschen Rechtsprechung am 1.11.1972 in Hof freiheitlichen Boden betreten.\r\nNach dem Wiedereingliederungsverfahren in Gießen kam ich nach Hamburg... dort begann das sogen. Wiederaufnahmeverfahren bei der Oberstaatsanwaltschaft Hamburg mit dem Ergebnis, das von den 10 Leuten die mit mir zugleich dort ankamen nur zwei als zu unrecht Verurteilte und somit als anerkant politisch Verfolgte anerkannt wurden. Ich war einer davon mit meinem\r\nKameraden \"Gerd\" das heist von 10 angeblich politischen waren nur wir zwei \"Bautzener\" wirkliche politische...\r\nEs wurden meines Wissens auch längst nicht alle \"Politischen\" wie bei dem innerdeutschen Abkommen verlabngt damals entlassen worden .....\r\nIch hatte das alles vergessen bis die Stasifuzis sich ab dem Mauerfall 1989 sich allmählich in Europa verteilt haben .......jetzt träume ich wieder von Dunkelhaft ,Schrankzelle und Stasivernehmungen etc.... manchmal kann ich nicht konzentriert arbeiten.........\r\nich weiss nicht ob es mir möglich sein wird diese Gedenkstätte einmal aufsuchen zu können ... ich habe Angst...\r\ngruß wolle

Anmerkung der Redaktion:

Jedes Jahr treffen sich ehemalige Häftlinge aus Bautzen II. Mit ihnen könnten Sie sich über deren Erfahrungen austauschen. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an info.bautzen@stsg.smwk.sachen.de.

24.01.08

Brigitte Freihoff

Hallo, mein Vater, Stefan Nowakowski, geb. 26.07.1912 in Welzow, damals selbständiger Bäckermeister aus Cottbus, war Anfang der 1950er Jahre in Bautzen inhaftiert wegen angeblicher Spionage. Ich suche Zeitzeugen /Mitgefangene aus dieser Zeit und wäre für jede Antwort dankbar.

Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrte Frau Freihoff, bitte melden Sie sich doch auch direkt bei der Gedenkstätte Bautzen unter info.bautzen@stsg.smwk.sachsen.de. Wir sind an dem Schicksal Ihres Vaters interessiert und vielleicht gibt es noch Unterlagen zum Fall Ihres Vaters. Es existieren mehrere Opferverbände, die Ihnen bei der Suche nach ehemaligen Mithäftlingen zusätzlich helfen können: 1. Bautzen-Komitee www.bautzen-komitee.de 2. OFB Opfer-,Förder- und Dokumentationsverein Bautzen II, Postfach 2020, 02610 Bautzen 3. Spurensuche www.stasiopfer.de 4. Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft www.uokg.de 5. Vereinigung der Opfer des Stalinismus www.vos-fg.de

14.01.08

Manfred Kriegel

Hallo, ich bin Manfred Kriegel und habe eine neue Website ins Internet gestellt! www.roter-ochse-zelle48.com Nach 33 Jahren, habe ich nun endlich angefangen mein anderes Leben in der DDR aufzuarbeiten und zwar sehr freizügig. Nun fühle ich mich schon ein bischen wohler. Leider besteht wenig Interesse an diesem Thema. Man läuft in Schulen oder anderen Instutionen verschlossene Türen ein! Meine Website: www.roter-ochse-zelle48.com ---Gruß Manfred Kriegel Ps.ich habe einen "Link" zu Ihrer Website gesetzt.

08.01.08

Netzwerk Stasiopfer Selbsthilfe e.V.

Das Netzwerk Stasiopfer Selbsthilfe e.V. Hat in Zusammenarbeit mit Eva Siebenherz eine Initiative für ehemalige DDR-Bürger gestartet. Viele ehemalige DDR-Bürger suchen auch heute noch nach vermissten Angehörigen. Sei es durch Adoption, Zwangsadoption, Ausreise, Poltische Verfolgung etc. Auf diversen Suchseiten haben wir festgestellt, dass Suchanzeigen nicht nach Ost und West getrennt sind. Dadurch wird vielen ehemaligen DDR-Bürgern die Suche erschwert. Durch diese Recherchen ist der Suchpool für ehemalige DDR-Bürger entstanden. www.suchpool-ddr-buerger.de Das Einstellen von Suchanzeigen ist kostenlos! Anforderung des Suchanzeigenformulars und Infos erhalten Sie unter webmaster@suchpool-ddr-buerger.info oder eva@suchpool-ddr-buerger.info Herzliche Grüße Netzwerk Stasiopfer Selbsthilfe e.V.

07.01.08

Horst Anstatt

Fakten: In der Zeit von 1949 bis 1989 kamen nach neuesten Schätzungen zwischen 250.000 bis 300.000 Menschen aus politischen Gründen in der ehemaligen DDR in Haft. Das fast unglaubliche Thema der Todesstrafe in der ehemaligen DDR bis 1987 -- eine Rehabilitierung der Opfern !!! ??? Dazu die Kriminelle Allianz von Stasi und Justiz der ehemaligen DDR -- ein Staat Verkauft seine Bürger. Es ist festzustellen, dass die gesamten Bedingungen, von der Verhaftung an, über die Stasi -- Untersuchungshaft bis hin zum Regelvollzug sowohl gegen die Verfassung und gegen sämtliche Gesetze der ehemaligen DDR als auch gegen allgemeine Menschenrechte verstiessen. Es gibt daher auch für alle Stasi - Opfern nur der Weg zum Bundesverfassungsgericht ( Eine Opferrente für alle )

07.09.07

Horst Anstatt

So wichtig die Verbesserung der materielle Situation der SED - Opfer ist, so wichtig ist nach meiner Meinung, auch gegen das Vergessen anzukämpfen -- Goethe sagte einmal: Wenn das Intresse schwindet, schwindet auch die Erinnerung.-- Es verstärkt das Gefühl der SED - Opfern, nicht mehr gefragt zu sein, einer Vergangenheit anzugehören, die nach und nach verblasst. Niemals wird so viel gelogen wie -- vor den Wahlen -- und nach einer Diktatur.

03.09.07

Horst Anstatt

Drittes Gesetzes für politische Verfolgte der ehemaligen DDR Es geht also weniger um eine Opfer - Rente, wie der Name des Gesetzes suggeriert. Es geht vielmehr um einen Sozial - Ausgleich, der Armut lindern soll. Das ist politisch aber etwas völlig anderes. Das beginnt bei der Botschaft: Gewürdigt wird nämlich nicht mehr das Engagement der Betroffenen für Demokratie, Bürgerrechte und Freiheit zu DDR - Zeiten. Gewürdigt wird lediglich die aktuelle Bedürftigkeit der Anspruchsberechtigten im BRD - Alltag. Und genau das ist zu wenig. Fest steht jedoch: Nichts bleibt, wie es ist.

29.08.07

Sven Truppel

Hallo, Zuerst möchte ich allen Danke sagen, die für die Erhaltung von Bautzen II als Gedenkstätte stehen und an gleicher Stelle ein liebes Dankeschön an Frau Liebold vom Zeitzeugenbüro. Ich hoffe, daß ich Ende Oktober die Gelegenheit wahrnehmen kann, Ihre Einladung anzunehmen und nach dem unfreiwilligen Besuch, den ich in meinem Buch "November 89" beschrieben habe, einmal freiwillig zu Ihnen zu kommen.

27.08.07

silvia scholze

war vor kurzen in der gedenkstätte bautzen gewesen.hatte leider nicht viel zeit gehabt.da ich aber einen guten führer in dem ehemaligen gefängnis gehabt habe,war es sehr informativ gewesen.es ging mir sehr nahe als ich u.a.die "tigerkäfige" und die dokumentationen gesehen habe.weil viele menschen die früher in dem knast saßen,unschuldig gefangen genommen wurden.es ging mir sehr,sehr nahe!liebe grüße aus santa monica/LA

26.07.07

Horst Anstatt

Wiederstand lohnt sich immer. Egal wann und wo und wie. Wiederstand heisst eine eigene Meinung vertreten, zu sich selbst zu stehen. Das die ehemaligen Stasi Taeter heute immer noch besser dran sind als die Opfer, wird sich wohl nicht aendern, aber wenn ich es hinnehme, dann habe ich nichts anderes verdient. Heute bin ich nicht mehr Opfer, ich entscheide ueber mein Leben und ich bin davon ueberzeugt das jeder irgendwann seine Strafe bekommt.

11.07.07

Manfred Eger ,Coburg ,Deyßingstraße 12 e-mail: manfred.eger@t-online.de

Am 6.7.07 waren wir mit Freunden in der Gedenkstätte und haben in Ruhe die vielen Räume und aufschlußreichen Hinweise und Dokumente studiert.Besonders berührt hat mich die Ausstellung über das Speziallager,da ich ja selbst vor unserem Transport nach Mühlberg am 7.10.1945 ,n BZ I Gefangener war. Ich habe mir das Buch über dieses Speziallager gekauft und auch schon gelesen. Unser Transport ist darin nicht erwähnt. Anschließend waren wir noch in der Gedenkstätte auf dem Karnickelberg. Da kamen mir die Erinnerungen wieder. Als wir am 21.09.1945 dort angekommen waren,konnten wir von dem Gebäude aus,wo wir "gefilzt" worden sind in Richtung Spree blicken und die zur Verteidigung angelegten Schützengräben vom April 1945 waren noch deutlich auszumachen.....Es wurde dann im Lager erzählt,die Toten des Lagers würden dort in den Gräben ihre letzte Ruhe finden. Eine plausible Erklärung,denn man konnte sich das Ausheben von Gräbern sparen.Sicher gibt es Möglichkeiten durch Luftaufnahmen dieses Verteidigungssystem nochmals aufzuspüren,denn die nur 248 gefundenen Toten am Karnickelberg sind nur ein Bruchteil. Ich hatte schon früher einmal Kontakt mit der Gedenkstätte und bitte diese Anregung zu prüfen.

Anmerkung der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Eger, es stimmt, auf dem Karnickelberg sind mit 248 gefundenen Toten nur ein kleiner Teil der Toten des Speziallagers geborgen worden. Die Idee weitergehender archiologischer Forschungen steht auch auf unserer Wunschliste, aber leider sind solche Untersuchungen sehr teuer und wir verfügen im Moment nicht über ausreichende Mittel.

13.06.07

Jörg Pellmann

Am 10. Juni 2007 besuchten wir, das Fußball- Team der E2- Junioren des SV- Dresden Neustadt begleitet von Trainer und Betreuern im Rahmen eines Jugendherbergsaufenthaltes in Bautzen, die Gedenkstätte Bautzen II und folgten der Führung von Herrn Sven Riesel durch das Gebäude. Wir alle möchten uns auf diesem Wege nochmals ganz herzlich für die sehr kompetente und umfangreiche Führung bei Herrn Riesel bedanken. Besonders beeindruckte uns die Art und Weise, wie Herr Riesel auf die zahlreichen Fragen der zehnjährigen Jungen einging und sie für die Kinder verständlich beantwortete. Da die Kinder diesen Geschichtsabschnitt der damaligen DDR ja nicht kannten, bekamen sie, Dank Herrn Riesel, einen umfangreichen Einblick in die Machenschaften der STASI. Das Interesse bei den Kindern war unerwartet hoch. Selbst wir Erwachsenen kannten einige der Umstände aus dieser Zeit nicht im Detail und waren demzufolge sehr erschüttert, was unschuldige Menschen über sich ergehen lassen mussten. An dieser Stelle auch unser Dank an alle Mitarbeiter und Helfer, welche so eine Ausstellung ermöglichen. Wir werden diese Führung noch lang in Erinnerung behalten. Jörg Pellmann - Betreuer

07.06.07

oppi

Auf dieser Seite ist ein Fehler. Bautzen ist eine Grosse Kreisstadt, keine Kleinstadt !!! Name: Friedrich Nahrgang

29.05.07

Friedrich Nahrgang

Ich hatte damals im März 1989 im ZDF die Verfilmung der Lebensgeschichte des berühmten Rostocker Schiftstellers Walter Kempowski gesehen, der ja auch eine zeitlang in Bautzen gesessen hatte und hierbei wurde die ganze Brutalität der Sowjetischen Besatzungsmacht sowie der SED-Diktatur Walter Ulbrichts verdeutlicht, die an sich nichts weiter als Handlanger des grausamen Diktators Stalin waren. Als ich diesen Film sah, erschien mir die Teilung Deutschlands als unumkehrbar und endgültig und es war eine große Überraschung, dass genau in dem Jahr, in dem ich den Film gesehen hatte, die Grenze sich plötzlich doch öffnete und dann ein Jahr später die Wiedervereinigung erfolgte.

21.05.07

Walter Foral-Liebsch

Ich bin Walter Foral-Liebsch und suche etwas über mein Urgrossvater Karl Liebsch. Er ist 1894-1987 nach Chile ausgewandern, von Hamburg mit den Schiff Modestia. Informationen aus der Deutsches-Chilenisches Verein Historische Archiv Emilio Held Winkler, aus Santiago, Chile, sagte das mein Urgrossvater von Quos, Bantzen kommte. Bitte, wo kann mehr Information in Bantzen finden? Herzlichen Dank! WALTER FORAL-LIEBSCH Neusiedlerstr. 2 2733 Grünbach foralliebsch@hotmail.com

Anmerkung der Redaktion:

Leider können wir Ihnen in der Gedenkstätte nicht weiterhelfen. Bitte wenden Sie sich an das Stadtarchiv. Kontakt finden Sie unter www.bautzen.de.

17.04.07

Carola

die seite ist sehr informativ!!! konnte mich sehr gut auf mein referat vorbereiten... danke..

11.04.07

Ulrike

Wir waren am Ostersonntag in Bautzen II zur Besichtigung. Leider konnten wir die Führung nicht ganz verfolgen, da doch eine Vielzahl von Besuchern anwesend war. Dennoch fand ich alles sehr interessant. Daß man sich in dem Gebäude frei bewegen konnte, fand ich zudem sehr gut. Als ich bei den Zellentüren der "Frauenabteilung" angelangte, war plötzlich von der Schar der Besucher nichts mehr zu hören und eine beklemmende Stimmung ergriff mich.In dem Moment wollte ich nichts wie zurück.Auf jeden Fall werde ich die Gedenkstätte noch einmal besuchen und mir etwas mehr Zeit lassen. Vielen Dank für die interessante Zeit!

28.03.07

bürgerin

Beim Besuch dieser site fiel mir auf, dass in der Aufzählung der Sächsischen Gedenkstätten die Gedenkstätte in Dresden, Bautzner Strasse völlig fehlt. Wie ist das möglich? www.bautzner-strasse-dresden.de fragt sich eine Zeitzeugin von dort, die "zur Klärung eines Sachverhaltes" die Stasi-U-Haft von innen erlebte. Grüße auf diesem Weg

Anmerkung der Redaktion:

Wenn Sie auf die homepage der Stiftung Sächsische Gedenkstätten unter www.stsg.de gehen, können Sie sich direkt auf die Internetseite der Gedenkstätte Bautzener Strasse "durchklicken".

14.09.06

Walter Irmer

Ich war dreimal auf der Durchreise ins Riesengebirge in der Gedenkstätte. Gibt es über die Häftlinge, die aus Glaubensgründen (Zeugen Jehovas), im dritten Reich und auch in der DDR einsassen, Erfahrungsberichte?

Anmerkung der Redaktion:
Zu DDR-Zeiten waren Zeugen Jehovas in der Regel in Bautzen I inhaftiert (bis 1956 - als beide Gefängnisse noch zusammengehörten - auch in Bautzen II). Im Stasi-Gefängnis ab 1956 waren keine Zeugen Jehovas inhaftiert. Hier vor Ort liegen einige nicht veröffentliche Zeitzeugen-Interviews mit Zeugen Jehovas vor, die zu DDR-Zeiten in Bautzen I inhaftiert waren (50-/60er Jahre). Die Einsichtnahme unter besonderer Berücksichtigung des Datenschutzes ist ausschließlich vor Ort unter Angabe des Forschugnsgegenstandes möglich. Ausführlichere Informationen zu inhaftierten Zeugen Jehovas in der sächsischen Region gäbe es auch über den Informationsdienst der Zeugen Jehovas in Sachsen. Wenn Sie Kontakt wünschen, müssten Sie sich bitte direkt an uns wenden. Literatur: Gabriele Yonan (Hg.), Im Visier der Stasi - Jehovas Zeugen in der DDR, Niedersteinbach 2000, S. 33-52. "Am mutigsten waren immer wieder die Zeugen Jehovas". Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus Herausgeber: Hesse, Hans, Bremen, Edition Temmen, 1998 Detlev Garbe, Zwischen Widerstand und Martyrium. Die Zeugen Jehovas im Dritten Reich, Oldenburg Verlag, Muenchen 1993

26.07.06

Easy

leider vermisse ich die Aufarbeitung nach der Nutzung als sowjetisches Internierungslager. In 1996 war dort noch mehr beschrieben wie z.Bsp. die sogenannten "Tigerkäfige" in der zweiten Etage oder die "Belehrung" der Eltern des Schülers der sich das M.Jacksonkonzert in Westberlin von der Ostseite angehört hat. Auch war noch viel mehr Technik des alten Stasiapparates zu sehen. Wo ist dies alles geblieben ? Ich war in 2005 mal da und von alle dem war nichts mehr zu sehen.Wir sollten nicht vergessen das dort Menschen eingesessen haben die lediglich eine andere Meinung zur Gestaltung der politischen Prozesse in der DDR waren . In tiefer Verneigung die das überlebt haben.

Anmerkung der Redaktion:
Das sowjetische Speziallager befand sich in Bautzen I. Das Stasigefängnis war im zweiten Gefängnis der Stadt, in Bautzen II, untergebracht. Dort ist heute die Gedenkstätte Bautzen zu besichtigen. Die Tigerkäfige und die technische Ausstattung des Hauses sind auch heute noch - so wie sie von der Gedenkstätte 1994 übernommen werden konnte - für alle Besucher zugänglich. Die Informationen zum Fall des Schülers, der das Konzert von M. Jackson angehört hatte, waren in einer Sonderausstellung zu sehen. Sie war von der Runden Ecke Leipzig konzipiert. Am 8. September diesen Jahres wird die Gedenkstätte eine neue Ausstellung zum Thema "Stasi-Gefängnis Bautzen II. 1956-1989" mit vielen neuen Informationen eröffnen. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

26.07.06

Andreas

Ich habe nach 20 Jahren diesen Ort wieder aufgesucht,in stillen Gedenken über das was ich 3 jahre und 6 Monate erlebte,nur durch die hilfe meiner Frau konnte ich diesen Ort wieder betreten.Zuständig für Essen und Kleidung hat man erlebt wie Menschen kamen und gingen,auch die die nicht mehr lebend gingen.Bis heute hat man Bilder im Kopf die man sein Leben Lang nicht vergessen wird.Vieleicht schaffe ich es einmal dem Personal selber einmal entgegen zu treten,mein Persohnengedächtnis ist sehr gut.Die Aufarbeitung ist noch lange nicht vorrüber für mich,diese Gedenkstätte solte erhalten bleiben,vieleicht ist es einmal so das sich ehemalige dort treffen vieleicht einmal im Jahr?

Anmerkung der Redaktion:

Jedes Jahr treffen sich die ehemaligen Häftlinge aus Bautzen II. In diesem Jahr wird das Treffen vom 8. bis 10. September in Bautzen stattfinden. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Liebold unter cornelia.liebold@stsg.smwk.sachsen.de.

11.07.06

Franzi

das idt voll cool und es war voll interessannt viele Grüße von mir an euch alle.Küsschen

17.05.06

Andreas Wagner

Im Rahmen einer Studienfahrt besuchten wir mit 15 Erwachenen am 10. Mai die Gedenkstätte. Das Rollenspiel zum Thema "Zelleninformatoren" funktionierte hervorragend und sorgte noch lange für Gesprächsstoff. Die gespielten Szenen waren emotional und zwangen dazu, auch mal eine andere Perspektive einzunehmen. Da war das Nachdenken über Zivilcourage nur konsequent. Ein herzliches Dankeschön für die sehr kompetente Führung von Frau Liebold. Erschöpft, aber mit vielen Anregungen verließen wir die Gedenkstätte Bautzen.

22.03.06

Manfred Eger ,Coburg ,Deyßingstraße 12

Ich war 1945 als 16 Jähriger unter dem Vorwand "Werwolf" zu sein in Bautzen I,genannt DAS GELBE ELEND ! Noch heute suche ich nach einem Kameraden,der aus der Umgebung von Bautzen kam,etwa gleichaltrig.Ich hoffe er lebt noch und vielleicht gibt es über diesen Weg einen Kontakt !Er hieß Werner Schubert !

Anmerkung der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Eger, wir werden uns in den nächsten Tagen unter der o.g. Adresse bei Ihnen melden.

Impressum