Aktuelle Sonderausstellungen
Der Eintritt in die Gedenkstätte Bautzen und zu allen Sonderausstellungen ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
► Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland
► Erhebe den Blick. Sowjetische Haftstätten in Deutschland 1945-1955 im Spiegel künstlerischer und literarischer Zeugnisse
Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland
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Vor 50 Jahren wurde die Berliner Mauer errichtet. Aus diesem Anlass zeigt die Gedenkstätte Bautzen eine gemeinsame Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung mit den Zeitungen »BILD« und »Die Welt«.
Auf großformatigen Plakaten wird die Geschichte der Berliner Mauer erzählt. Teilweise erstmals wieder nach Jahrzehnten gezeigte Fotografien aus den Archiven der beiden Zeitungen dokumentieren nicht nur den Bau, sondern auch die Auswirkungen der Mauer auf die Bürger Berlins und beider deutscher Staaten. Der innerdeutsche Grenzausbau, Fluchten, Fluchthilfe und nicht zuletzt auch politische Haft in Bautzen – das Schicksal vieler Deutscher in Ost und West wurde durch die Mauer geprägt.
Anlässlich des Themas wird die Ausstellung an einem symbolischen Ort präsentiert: Ausstellungsfläche ist die über vier Meter hohe Mauer der Fahrzeugschleuse des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Bautzen II. Die Gefängnismauern isolierten die Gefangenen von der Außenwelt und waren zugleich eine Schnitt durch die Stadt Bautzen.
Auch diese Mauern wurden 1989 überwunden. Die Plakate der Ausstellung begleiten die Gedenkstättenbesucher in das Veranstaltungsjahr »50 Jahre Mauerbau«. Unter diesem Motto zeigt die Gedenkstätte Bautzen 2011 unter anderem mehrere Sonderausstellungen, veranstaltet ein Sommerkino und bietet Zeitzeugengespräche an.
Eine gemeinsame Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung mit den Zeitungen »BILD« und »Die Welt«.
Zu sehen bis zum 31. Dezember 2011 in der Gedenkstätte Bautzen.
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Erhebe den Blick. Sowjetische Haftstätten in Deutschland 1945-1955 im Spiegel künstlerischer und literarischer Zeugnisse
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»Schnappschüsse der Erinnerung« nennt der Kurator Andreas Weigelt die künstlerischen und literarischen Zeugnisse, die während und nach der Speziallagerhaft entstanden sind. Sie rücken das seelische Innenleben der Gefangenen in den Mittelpunkt. Damit ermöglichen sie neben den spärlichen Archivquellen und den noch rareren Bildbelegen einen anderen Blick in jene sowjetischen Haftstätten, in denen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs tausende Männer, Frauen und Kinder unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert waren oder gar ihr Leben verloren.
Walter Kempowskis eindrücklich niedergeschriebene Gedanken aus dem Speziallager Bautzen sind weltweit bekannt. Und doch gibt es noch viele weitere Erinnerungen. Für die 20 Zeichenmappen der Ausstellung wurden erstmals unterschiedliche künstlerische Erinnerungsarbeiten zusammengetragen, wie zum Beispiel auch von Heinrich George. Der Vater des Schauspielers Götz George starb 1946 im Speziallager Sachsenhausen.
Eine Ausstellung der Evangelischen Kirchengemeinde Lieberose und Land.
Zu sehen bis zum 29. Januar 2012 in der Gedenkstätte Bautzen.
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